Beiträge von Trillian

    Hm, Chris,

    das was Du über die Ausbildung schreibst, klingt logisch...

    und das was Du über die Esel schreibst finde ich hochspannend...

    Wobei, wenn es nur um Lärm geht, wären auch Gänse möglich... allerdings würden die möglicher Weise schnell zum "Bauernopfer"...

    Zitat

    ...also Herdenschutzhunde wurden/werden zum Schutz einer Herde eingesetzt. Demzufolge sollte das also möglich sein.

    Ja, ich weiß, in dem Artikel stand auch, dass es erfolgreich bei Schafen praktiziert würde, aber eben bei Pferden und Rindern nicht möglich sei...

    Ich weiß, dass es sogar bei Pinguinen geht... :lol:

    Huhu!

    ich hab grad in der "LVZ" von einem Angriff eines Wolfsrudels auf eine Rinderherde gelesen.

    In dem Zusammenhang wurde erwähnt, dass es nicht möglich sei, Herdenschutzhunde zum Schutz von Rindern oder Pferden einzusetzen.

    Meine Frage:

    Ist das wirklich so?

    und wenn ja:

    Warum?

    wenn nicht:

    Wo finde ich Berichte für den erfolgreichen Einsatz von HSH?

    In dem Fall würde ich gern einen Leserbrief verfassen und das richtig stellen

    vielen Dank schon mal

    Huhu Igel,

    danke für Deinen Beitrag und willkommen hier im Forum ;)

    Ich freu mich für Dich, dass es so viel besser geworden ist.

    Bisher haben die besagte Person und ich noch keine Gelegenheit gehabt, uns persönlich kennen zu lernen, daher kann ich noch nicht viel Neues berichten.

    Aber ich habe für alle fälle schon eine "Fachfrau" aufgetan, die im Zweifelsfall "übernehmen" kann.

    Hey Schnauzermädel!

    Danke für Deinen Roman, ich finde nicht, dass er an der Diskussion vorbeigeht. ;)

    Was mir heute Nacht noch eingefallen ist:

    Es wurde ja schon öfter geschrieben, dass es sinnvoll sein kann, bei einem Hund, der unter bestimmten Ängsten leidet auf ein Entspannungssignal zu konditionieren. Aber wäre es nicht auch möglich, ein "Selbstbewustseinssignal" zu konditionieren? Zum Beispiel ein Signal, das man während eines Zerrspiels oder auch Jagdspiels konditioniert?

    Ist bis jetzt nur ne Idee, so richtig durchdacht habe ich das noch nicht, vielleicht fällt ja noch jemandem was dazu ein.....

    Jetzt geh ich erstaml frühstücken

    Zitat


    Lies die Beiträge, es lohnt sich, und wird dir auch erklären, warum deine Aussage so nicht stimmt. Habe hier selber schon viel gelernt! :gut:

    Ich bin auch beeindruckt von dem, was ich hier so gelesen und gelernt habe. Dank der vielen Links wird sogar mein Englisch wieder besser...

    Allerdings glaube ich inzwischen, dass das mit dem "trösten" stimmen könnte, weil möglicher weise der Hund durch das seltsame, ungewöhnliche Verhalten von Frauchen noch mehr verunsichert wird.

    Im Gegensatz zum Loben, was er ja aus anderen Zusammenhängen als positiv kennengelernt haben sollte.

    Würde das alles auch auf Schmerzen zutreffen? Ich denke da an Lotte, die jämmerlich humpeln kann, wenn sie mit einem anderen Hund aneinander geraten ist..... Hätte ich nicht irgendwann bemerkt, dass sie sich ab und zu mit der Seite vertut, bzw. gehört, dass sie (ohne mich zu sehen) einen sauberen Viertakt läuft, wäre ich nach jeder Rauferei zum TA gerast.

    Und ich habe sie weder getröstet, noch gelobt (zumindest nicht bewußt)... Trotzdem tat sie mir immer unglaublich leid. Ich schätze, das reicht bei manchen Hunden als Bestätigung...

    Ich beschreib mal meine Definition der unterschiedlichen Gefühlsabstufungen:

    Unsicherheit: Der Hund weiß nicht genau, wie er die Situation beurteilen soll, es lässt sich fluchtbereitschaft erkennen, er ist aber noch gene bereit, sich am Menschen oder einem Zweithund zu orientieren.

    Angst: Der Hund "weiß" schon, dass die Situation bedrohlich/gefährlich ist und würde auf jeden Fall fliehen (oder kämpfen) wenn er die Wahl hätte. Er ist aber noch in der Lage seine Umwelt wahrzunehmen und bis zu einem gewissen Grad "Entscheidungen" zu treffen.

    Panik: Der Hund schaltet komplett in den Überlebens-Modus, ist überhaupt nicht mehr ansprechbar.

    Mir ist natürlich klar, dass diese Definitionen keine Allgemeingültigkeit besitzen, sondern vor allem mein Empfinden wiederspiegeln. Außerdem sind die Übergänge selbstverständlich fließend.

    Aber der Theorie, dass ein Hund bei Angst auf keinen Fall Futter mehr nimmt, finde ich zu simpel... denn Angst kommt doch (zumindest bei mir persönlich) in unterschiedlichen Abstufungen vor.

    @ Las Patitas:

    Ich hatte mich ja bei dem Beispiel mit der Gewitterangst auf den Text von Patricia McConell bezogen.

    Sie hat ihrem Hund mit Gewitterangst bei jedem Donner ein Lecker gegeben. (Das sogar als "Donnerlecker" benannt) und so die Angst erfolgreich bekämpft.

    Zu den Gewitterhunden, die vom Besitzer getröstet werden und dann mehr Angst bekommen habe ich zwei Theorien:

    1. Ihnen ist die Berührung unangenehm und somit wird der Donner zu einer Ankündigung für einen weiteren unangenehmen Reiz.

    2. Die Besitzer haben selbst Angst vor Gewittern und es kommt zu einer Gefühlsübertragung. (So rum funktioniert es ja)

    3. Es kommt zu einer Verstärkung der Angst, weil in Folge des Meideverhaltens das Gewitter sich entfernt. (Der Hund weiß weder, dass das Gewitter in jedem Falle von allein wieder gegangen wäre, noch, dass es ohne sein Meideverhalten genausolange geblieben wäre.)

    Stellungnahmen zu meinen Theorien werden gern gelesen ;)