Also, nach dem ganz strengen "Clicker-Regeln" formt man ein Kommando, indem man immer clickt und belohnt, wenn der Hund das Verhalten zeigt.
Zum Beispiel wartest Du, bis Dein Hund sich setzt. Dann gibst Du das Leckerchen am besten so, dass der Hund aufstehen muß, um es zu nehmen. (Sonst kann er sich ja nicht wieder hinsetzten.)
Das habe ich lange nicht verstanden und die Hunde sind dann mit fragendem Gesichtsausdruck in der Position verharrt.
"Auf Deine Decke!" genauso. Du clickst wenn Dein Hund von alleine auf seine Decke geht. Dann gibst Du ihm das Lecker so, dass er aufstehen muß. Geht er wieder auf die Decke, Clickst Du wieder.
Einem Click folgt IMMER ein Lecker (oder eine andere Belohnung) auch wenn Du versehentlich im falschen Moment geclickt haben solltest.
Übe in einer Einheit immer nur einen Trick.
Führe das Kommando erst ein, wenn Du Dir sicher bist, dass Dein Hund das Verhalten zeigen wird. (Beispiel "Sitz!" Wenn Dein Hund sich, nachdem er aufgestanden ist, um das Lecker zu holen, zügig wieder setzt, ist es an der Zeit ein Signal einzuführen.)
Beginne am besten mit einem Trick, da ist der Erfolgsdruck für Dich nicht so groß.
Es gibt die Möglichkeit, bei Tricks, bei denen der Hund nichts von sich aus anbietet, dem Hund zu helfen. Zum Beispiel, indem Du ihm zunächst beibrigst, einen Target (Ziel: Stock mit deutlichem Endpunkt, Faust, Klebezettel,...) zu berühren. Damit kannst Du den Hund dann durch schwerere Tricks führen.


