Ich bin mir nicht sicher, ob der TS noch mitliest, ich würde es an seiner Stelle wohl nicht mehr tun.
Trotzdem muß auch ich klare Worte finden.
Ein Hund ist mit sechs Monaten zu jung, um so lange alleine zu sein. Zumal er ja als Welpe angeschafft wurde und vermutlich schon viel früher so lange alleine sein mußte.
Wir (meine Frau und ich) haben uns nur Hunde angeschafft, weil wir durch die sich überschneidenden Arbeitszeiten nie lange außer Haus sind. Zudem kann ich einen Teil der Zeit von zuhause aus arbeiten. Trotzdem haben wir uns für erwachsene Hunde entschieden, weil ich die drei Stunden zu lange fände für einen Welpen oder auch Junghund.
Sollte sich an dieser Arbeitssituation irgendwann etwas ändern und die Hunde müßten länger alleine sein, würde ich sie fremdbetreuen lassen. 8 Stunden finde ich - auch mit Unterbrechung - schon sehr lange und es sollte meiner Meinung nach nur im Außnahmefall vorkommen.
Und noch was ist mir aufgefallen:
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das mit dem kaputt machen das weiss er ganz genau ein blick auf das zerstöre reicht und er guggt in den boden... aber ist natürlich keinerwegs eine entschuldigung für meine tat, ich kanns mir ja selber nicht mal erklären... ich habe so einen braven hund, er hört aufs wort mit 6 monaten kann sogar schon laut und halt wirklich schon fast alles was ein hund können muss.
darum kann ich mir es selber nicht erklären
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vorallem das interessantste dran ist wenn ich heimkomme und er etwas gemacht hat weiss er es, er ist nicht so aufgestelt sonst wenn ich heim komme u er nichts gemacht hat - wenn er was kaputt gemacht hat weiss er es u es reicht wenn ich drauf zeige dann kommt er mit gesenktem kopf...
Hunde haben kein schlechtes Gewissen und sie wissen auch hinterher nicht, warum mit ihnen geschimpft wird oder warum sie ignoriert werden.
Das ist jetzt mal ein hypothetisches Experiment, dass sich nicht zur Nachahmung empfiehlt:
Wenn Du an manchen Tagen, bevor Du das Haus verläßt, in Gegenwart Deines Hundes eine Rote Flagge im Wohnzimmer aufstellst und nach Deiner Rückkehr auf die Flagge zeigst und dolle mit dem Hund schimpfst, wird Dein Hund irgendwann beginnen, ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn die rote Flagge aufgestellt ist.
Die Erklärung ist einfach: Der Hund verknüpft den Anblick der Flagge (oder der Pfütze auf dem Teppich oder dem zerkauten Sofa) und Deine Rückkehr mit dem Ärger, den er bekommt. Nun versucht er durch extrem unterwürfiges Verhalten, Dich zu besänftigen, damit der Ärger weniger schlimm ausfällt.
Zudem wird er in einem realen Fall Deinen ärger spüren, auch wenn Du ihn nicht offen zeigst.
Ich hoffe, dass ihr eine gute Lösung für alle Beteiligten findet und würde mir wünschen, dass Du Dich bemühst, noch viel mehr über Hunde und ihr Verhalten / ihre Bedürfnisse zu lernen.
mit den besten Wünschen