Lustige Tricks und Kunststücke sind auch oft wahre Eisbrecher :yes:
Beiträge von Trillian
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Eins ist mir noch eingefallen:
Oft hilft es Hunden, die ängstlich sind, Witze oder lustige Gedichte zu erzählen. Natürlich verstehen sie den Inhalt nicht, aber sie spüren unsere gelöste Stimmung. Und das Reden verhindert, dass wir die Luft anhalten und so den Hund noch mehr verunsichern.
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Undbedingt selbst nett bleiben, auch wenn es schwer fällt.
Und den Hund unbedingt gut erziehen.
Möglicher Weise könntet ihr Euch auch öffentlich engagieren. Also Schulen besuchen und die Kids über Hunde und den (sicheren) Umgang mit ihnen informieren, im Tierheim beim Sommerfest helfen, Altenheime besuchen...
Ansonsten hilft wirklich nur ein dickes Fell.
Schön, dass Ihr bereit seid, dass für Euren Hund durchzustehen, ich weiß nicht, ob ich das aushalten könnte.
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Da wird zwar einige Arbeit auf sie zukommen, aber es ist zu schaffen.
Da sie das ja lesen wird hier ein paar Worte an Ashleys Besitzerin:
Sei nicht so traurig. Es ist natürlich blöd gelaufen, aber das alles sind Probleme, die sich gut in den Griff kriegen lassen. Und am Ende der Arbeit werdet ihr beide, Du und Ashley ein besseres Verhältnis haben und damit auch ein schöneres gemeinsames Leben.
Und den Klaps, den Du Ashley gegeben hast, finde ich gar nicht soooo schlimm. Ich bin im Prinzip schon für eine Hundeausbildung ohne Gewalt. Aber grade weil es aus Reflex und somit unmittelbar nach der Tat geschah, wird Ashley es so verstanden haben, wie es gemeint war. Möglicher Weise hast Du Dich aus ihrer Sicht das erste Mal wie eine Person verhalten, die man respektieren kann.
Wir Menschen müssen uns im Umgang mit Hunden von dem Gedanken befreien, dass Hunde gleichberechtigte Partner sein wollen. Jahrtausende wurden darauf verwendet, Hunde zu schaffen, die sich unterordnen und orientieren wollen. Gib Deiner Ashley, was sie sich instinktiv wünscht. Eine Führungsperson, zu der sie aufsehen kann und von der sie sich beschützt und geleitet fühlen kann.
Viel Erfolg und berichtet mal, wie es weiter geht
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Zitat
Dieses dreckige :zensur: soll mal ganz fluchs die Rechnung für einen Privattrainer übernehmen, der dir hilft, deine Kleine wieder auf Vordermann zu bringen.
So was hab ich noch nie gehört und bin absolut schockiert.Hoffentlich erreicht ihr was...
Dicker Knuddler an deine Süße...
Das finde ich übrigens eine großartige Idee. Ich bin rechtlich nicht so bewandert, aber vielleicht weiß hier jemand, ob man in dem Fall auf Schadenersatz klagen kann. (Vielleicht wirkt sich da mal positiv aus, dass Hunde rechtlich gesehen als Sache behandelt werden)
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Ich glaube, bei den "Kleinhunden" kommen zwei Sachen zusammen.
Zum einen merke ich bei mir selbst, dass ich bei Lotte (sie ist mein erster "Kleinhund") Dinge nicht korrigiere, weil sie mich einfach nicht stören. Zum anderen glaube ich, dass sich oft ein bestimmter Typ Mensch "Kleinhunde" zulegt.
Zum Fall: Ein Trainer wird sicher fachlich weiter helfen können. Du kannst aber einen ganz wichtigen Part übernehmen, den ein Trainer vielleicht nicht leisten wird. Stärk Deiner Mutter den Rücken und hilf ihr, indem Du es ihr immer wieder erklärst, die Einstellung zu ihrem Hund zu ändern. Mach ihr immer wieder klar, dass Hunde sich Führungspersonen wünschen und sich nicht wirklich wohl fühlen, wenn sie verhätschelt oder "bedient" werden.
Das wird für Deine Mutter sicher schwer werden, denn schließlich hat sie es drei Jahre lang anders gemacht und vermutlich geglaubt, sie tut dem Hund damit etwas besonders gutes.
Vielleicht kannst Du ihr auch ein gutes Buch zu dem Thema schenken oder ein Seminar.
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Ich brauchte ja einen Maulkorb für Fynn und habe ewig gesucht. Zunächst habe ich einen gebrauchten (und zu großen) Nylonmaulkorb geschnorrt und so mit ihm schon mal die Prozedur trainiert.
Dann bin ich von Geschäft zu Geschäft gepilgert. In jedem Laden das selbe Drama: Ich habe Blicke geerntet, die eindeutig "Rabenfrauchen!" schrien und Kommentare geerntet wie: "Der ist doch so süß und so schlau und lieb, der braucht doch sicher keinen Maulkorb..."
Die hätte ich gerne mal auf einen Kaffe zu mir nach hause eingeladen und dann gefragt, ob sie wirklich mit einem territorial aggressiven Hund ohne Maulkorb in einem Raum sein wollen.

Die aus Metall passten alle nicht. Die aus Plastik auch nicht, zumal ich die auch echt häßlich fand. Nylonschlaufen waren raus, weil der Hund damit erstens nicht vernünftig hecheln und saufen kann und zweitens Hunde mit grader langer Schnauze die Nase weit genug hinaus bekommen um trotzdem schmerzhaft zwicken zu können.
Die Verkäufer hatten alle keine Ahnung...
Aber schließlich haben wir einen gefunden, der im Geschäft ganz gut saß. Beim ersten "Real-Test" hat der raffinierte Köter das ganze Ding mit einer einzigen Bewegung abgestreift und versucht sich auf den anderen Hund zu stürzen. Glücklicher Weise war er durch die Schlepp gesichert.
Also bin ich zum Sattler und habe zwei Schlaufen annähen lassen, durch die ich dann zusätzlich das Halsband ziehen konnte. Das ging eine Weile gut, bis Fynn raus hatte, wie er Nase und Maulkorb über den Rasen reiben muß, um die Schnauze zwischen den Lederstreben hindurch zu drücken. Also wieder zum Sattler, der hat dann noch einen Steg über dem Nasenrücken eingenäht.
Also:
Es hilft nur fleißig suchen. Das Suchen wird leichter, wenn der Hund schon einen Maulkorb kennt und daher beim anprobieren kein Theater macht.
Wenn Du noch Hilfe brauchst oder Fragen hast, melde Dich ruhig.
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Huhu!
Mir tut unglaublich leid, was Ihr da erleben mußtet.
Aber ärgere Dich nicht. Vermutlich wären die meisten von uns in dem Fall ähnlich geschockt gewesen. Wenn man dann im nachhinein oder zuhause vor dem Rechner über die Situation nachdenkt, ist es leicht zu denken, man hätte was anderes getan/tun können.
Ich finde super, dass Du ihn angezeigt hast und denke auch, Du solltest versuchen, die anderen Betroffenen zu kontaktieren.
Dazu, wie Du Deinem armen Hund helfen kannst, hast Du ja schon ein paar gute Tips bekommen. Mir fällt noch ein, verhätschel sie nicht zu sehr, dieses übervorsichtige Verhalten kommt vielen Hunden seltsam vor, besonders wenn die Besitzer sich vorher ja normal benommen haben.
Ich drücke Euch fest die Daumen und hoffe, Du hältst uns auf dem Laufenden
liebe Grüße
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Oh, wie schön, solch gute Nachrichten am frühen Morgen
Ich freu mich für Euch und erwarte weitere Genesungsfotos :yes:Hab ein schönes Wochenende
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Ach Ines,
auch ich hatte so auf bessere Nachrichten gehofft. Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass der heutige Tag Euch allen genug Kraft gegeben hat, um die nächste Zeit zu durchstehen.
Ich denke ganz fest an Euch und wünsche Euch alles erdenklich Gute