Beiträge von Trillian

    Ja, so wie Sabrina und Betty es beschrieben haben, meinte ich es.

    Also nicht sofort, wenn Ashley Deine Mutter ignoriert wilde Unterordnungs-Exesse starten. Aber Deine Mutter gibt die Impulse. Das heißt, sie sagt irgendwann, wenn Ashley nicht grade darum bettelt!!! "So Ashley, komm her, Du kannst Dir jetzt einen Teil Deines Futters verdienen!"

    Reagiert Ashley nicht, wird das Futter wieder weg gestellt und sie versucht es später nochmal.

    GAAANZ WICHTIG:

    Wenn der Hund fiepend vor der Chouch steht und der Mensch irgendwann sagt, "Na dann komm schon rauf!" Hat der Mensch nicht seine "Macht" (Weil der Hund ja nicht ohne Erlaubnis auf die Couch kommt...) sondern seinen "Gehorsam" (weil er auf Befehl des Hundes hin, das Kommando gibt) unter Beweis gestellt.

    Das selbe gilt natürlich für alle Situationen, in denen der Hund etwas will

    Ich kann verstehen, dass man erstmal wie gelähmt ist. Ich glaube zwar, dass ich mich anders verhalten würde, aber dahin war es auch ein langer Weg.

    Und zum "Leine halten" weiß ich nicht genau, warum sich hier so viele daran aufhängen.
    Ich meine, ich vertraue meinem Tierarzt so sehr, dass er mit scharfen Gegenständen Löcher in meinen Hund schneiden darf und verschiedene Substanzen in ihn spritzen darf. Da finde ich "die Leine halten" einen klacks. Und unser TA hat schon oft die Leine unserer Hunde gehalten. (Damit ich meinen Kram sortieren kann, weil ich einen Hund festhalte/auf den Tisch hebe und mich nicht gleichzeitig um den anderen HUnd kümmern kann, weil ich noch viel mehr Angst vor TA-Besuchen habe als unsere Wauzen und damit meine Unsicherheit auf sie übertrage...) Wenn ich meinem TA nicht mal so sehr vertrauen würde, dass ich ihm die Leine in die Hand geben mag, dann würde ich ihn auch nicht mit meinem narkotisierten Hund alleine lassen.

    An Dolly123: Mach Dir nicht so viele Gedanken. Ich weiß, das sagt sich leicht... Aber Deine Sheila spürt Deine Unsicherheit und wird selbst noch unsicherer. Hör auf, Dir Gedanken darüber zu machen, dass sie Dir böse sein könnte, weil Du sie nicht beschützt/verteidigt hast. So denken Hunde nicht.

    Versuch, Dich ganz natürlcih zu bewegen und nicht bewußt vorsichtig. (So, als hättest Du so wie so grade vor, Dich langsam zu bewegen und nicht frontal auf Deinen Hund zuzugehen. Aber eben nicht zögerlich....)

    Ich hoffe, es ist klar geworden, was ich meine.

    Grade ängstliche Hunde sind manchmal über Spiel besser zu motivieren als durch streicheln und füttern. (Laß sie rollende Leckerchen jagen, dann hast Du Spiel und Lecker in einem)

    Ich würde über das ignorieren einfach hinweggehen. Da Deine Mutter ja alle Privilegien des Hundes kontrolliert (kontrollieren sollte) kann Ashley sie nicht ewig ignorieren. Sie muß auf Deine Mutter reagieren und mit ihr zusammenarbeiten, wenn sie fressen will, oder raus gehen, oder...

    Ich weiß nicht, wie lange Hunde in durchschnittlich in einer Pflegestelle bleiben, das wird vermutlich auch von Orga zu Orga unterschiedlich sein...

    Aber ich bitte zu bedenken, dass nicht der Durchschnitt zählt, sondern die Spitzenwerte. Die Frage ist doch, was machst Du, wenn der Hund den Du aufnimmst, nicht vermittelt werden kann.

    Ich will Dir jedoch den Mut nicht nehmen, denn im Prinzip finde ich die Idee großartig.

    Tja, Geliebte, da bleiben uns nicht so viele Möglichkeiten, bei den spärlichen Übereinstimmungen. :???:

    Ich würde sagen, wir versuchen morgen unsere Beiden gegen eine der markierten Rassen umzutauschen... :lol:

    Dabei dachte ich, der Dalmatiner würde bei mir erscheinen, wo ich doch 30 - 120 km die Woche rad fahre...

    Euch anderen danke ich für die rege Beteiligung :D Weiter so

    und gute Nacht

    Ist das wirklich bei allen Menschen so?

    Ich hatte mal einen Rotti-Mix sehr gut ausgebildet und mit ausgeprägtem Schutztrieb. Wenn mich Freude begrüßen wollten, die sich vorher auf irgendeine Weise berauscht hatten, hat er sich knurrend vor mich gestellt. (Allerdings ließ er sich glücklicherweise jederzeit ablegen)

    Und im Dunkeln hat er alle Menschen angeknurrt, die "komisch" gingen. Menschen in Uniform durften sich zwar mir, nicht aber ihm nähern. Somit hatte er aus seinem Vorleben ganz klare Vorstellungen davon, welche Menschen ok sind und welche nicht.

    Das macht die Situation für Dich vielleicht nicht besser, aber möglicherweise weniger schlimm. (Vielleicht roch der junge Mann auch komisch nach "doofem" Hund?!)

    Sonst hast Du ja schon ganz gute Ratschläge bekommen.

    berichte mal, wie es weiter geht

    es gibt zu dem Thema schon min einen Thread. Vielleicht ist es interessant für Dich mal danach zu suchen.

    In der Dogs stand mal ein Artikel darüber. Der Autor ist mit drei Hunden gegangen.

    Die Hauptprobleme, an die ich mich spontan erinnern kann

    1. Anreise (Flugzeug??? Bahn?)
    2. Futter (nicht überall in Spanien ist gutes Futter erhältlich aber grade vei einer solchen Belstung muß der Hund gut ernährt werden. Das ganze Futter mitschleppen geht auch nicht. Nachschicken?)
    3. Schlafen (Damit sind sowohl die Übernachtungen gemeint, als auch Ruhephasen zwischendurch, damit der Hund sich erholen kann)
    4. Notfelle (Wo bekommt man in Spanien schnell einen guten TA?)

    Sonst vorher eine umfassende Untersuchung beim Tierarzt und ein wenig trainieren. Dann kann es losgehen.

    Es ist sicher nicht so einfach, aber ich würde es sofort machen, wenn ich mir lange genug frei nehmen könnte.