Ich kann verstehen, dass man erstmal wie gelähmt ist. Ich glaube zwar, dass ich mich anders verhalten würde, aber dahin war es auch ein langer Weg.
Und zum "Leine halten" weiß ich nicht genau, warum sich hier so viele daran aufhängen.
Ich meine, ich vertraue meinem Tierarzt so sehr, dass er mit scharfen Gegenständen Löcher in meinen Hund schneiden darf und verschiedene Substanzen in ihn spritzen darf. Da finde ich "die Leine halten" einen klacks. Und unser TA hat schon oft die Leine unserer Hunde gehalten. (Damit ich meinen Kram sortieren kann, weil ich einen Hund festhalte/auf den Tisch hebe und mich nicht gleichzeitig um den anderen HUnd kümmern kann, weil ich noch viel mehr Angst vor TA-Besuchen habe als unsere Wauzen und damit meine Unsicherheit auf sie übertrage...) Wenn ich meinem TA nicht mal so sehr vertrauen würde, dass ich ihm die Leine in die Hand geben mag, dann würde ich ihn auch nicht mit meinem narkotisierten Hund alleine lassen.
An Dolly123: Mach Dir nicht so viele Gedanken. Ich weiß, das sagt sich leicht... Aber Deine Sheila spürt Deine Unsicherheit und wird selbst noch unsicherer. Hör auf, Dir Gedanken darüber zu machen, dass sie Dir böse sein könnte, weil Du sie nicht beschützt/verteidigt hast. So denken Hunde nicht.
Versuch, Dich ganz natürlcih zu bewegen und nicht bewußt vorsichtig. (So, als hättest Du so wie so grade vor, Dich langsam zu bewegen und nicht frontal auf Deinen Hund zuzugehen. Aber eben nicht zögerlich....)
Ich hoffe, es ist klar geworden, was ich meine.
Grade ängstliche Hunde sind manchmal über Spiel besser zu motivieren als durch streicheln und füttern. (Laß sie rollende Leckerchen jagen, dann hast Du Spiel und Lecker in einem)