Beiträge von Trillian

    Hm, einen Hund aus Mitleid aufzunehmen wäre sicher falsch.

    Aber Du schreibst, wenn ein Tier einmal bei Dir ist, dann bleibt es auch. Das finde ich zwar prinzipiell löblich, doch deswegen das Hundebaby ist Tierheim gehen zu lassen kann ja auch nicht die Lösung sein.

    Ich glaube, die Gedanken die Du Dir machst, sind normal. Ich hatte das vor jedem Tier, das ich angeschafft habe.

    Letztendlich mußt Du diese schwere Entscheidung treffen, ich kann Dir nur schreiben, was ich machen würde:

    Ich würde das Boxerchen erstmal aufnehmen. Und dann würde ich mir ein paar Tage Zeit lassen, um zu gucken, wie es läuft. Wenn es gut läuft, ist es super, wenn es nicht gut läuft, würde ich in Ruhe nach einem guten, dauerhaften Zuhause suchen.

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    Also ich könnte dann schon spazieren gehen, aber ich dürfte sie eben nicht ableinen...das habe ich neulich gemacht und sie ist sofort nach Hause gerannt und hat unterm Regenschutz auf mich gewartet :D
    Insofern...kurz vor die Tür Pipi machen und drin beschäftigen.

    Das macht Lotte auch... Trudi flippt bei Regen total aus und springt so wild rum, dass ich Angst habe, dass sie mir irgendwann mal den Arm auskugelt.

    Unserem Pflegi Diego ist Regen egal.

    Und wieder eine Gelegenheit für mich, meine Lieblings-Gewitterangst-Theorie zu posten:

    Hat Euer Hund Angst vor Gewitter?

    Meine Theorie:

    Bei Gewitter laden sich Hunde elektrostatisch auf und empfinden das als sehr unangenehm.
    Auf Betonboden, kann die Ladung besser abfließen als auf den isolierten Böden im Haus.
    Das würde mich dem Zeitraum der Entwicklung des Problems zusammen passen, denn in den letzten Monaten gewittert es recht oft (zumindest bei uns)

    Wenn Eurem Labbi Gewitter allerdings egal sind, dann ist diese Theorie hinfällig...

    Zum Knurren schließe ich mich den anderen an. Es ist kein Zeichen für Respektlosigkeit, sondern heißt lediglich: Das was grad passiert ist mir höchst unangenehm /macht mir Angst / tut mir weh. Nimm ihm diese Möglichkeit nicht. Ein Hund der nicht Knurren darf, wird unter Umständen gleich zubeißen

    Ich hatte das bei meinem ersten Hund. Nach 12 gemeinsamen Jahren (da waren sowohl der Hund als auch ich 15) hatte Felix einen Schlaganfall.

    Wir saßen mit mehreren Menschen zusammen, Felix lag ein Stück von mir entfernt hinter mir. Und plötzlich wußte ich, dass er nicht mehr aufstehen kann. Da war ich mir ganz sicher, noch bevor ich mich umgedreht hatte.

    Die Geschichte hat ein glückliches Ende, der Tierarzt kam, gab Felix eine Spritze und wir hatten noch einige schöne gemeinsame Jahre.

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    Emily hat für den Fall dass sie abhanden kommt, wahlweise Halsband oder Geschirr mit aufgesticktem Namen und meiner Handynummer an - und halt die obligatorische Tassomarke. Dass wir keine Steuermarken haben, finde ich auch prima. Nicht noch mehr "Gebammsel".

    Vor ein paar Jahren stand plötzlich die Polizei bei mir vor der Tür um zu fragen, ob ich meinen Hund vermisse, sie hätten den im Auto. Ich hab erstmal dumm geguckt, weil mein Hund im Wohnzimmer auf der Couch lag und sich von seiner Kastration erholte.

    Da hat wohl jemand seinen Hund abgemeldet und dann die Marke dran gelassen.... Soviel dazu...