Beiträge von Trillian

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    Hallo,

    lass Pia sich das mal anschauen und vertrau auf ihr Urteil.
    Ansonsten würde ich mir immer eines vor Augen halten:

    Möchtest Du mit jemandem zusammen leben müssen, den Du nicht magst?

    Das schlimme - für mich - ist, dass ich mir nicht sicher bin, dass sie sich wirklich nicht mögen. Es gibt Phasen, in denen es wirklich gut läuft. Die Aussetzter erfolgen immer im Zusammenhang mit - realem oder imaginären - Essbarem.


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    Ich persönlich würde da meine Belange zurück stellen, so schwer es auch ist, und zum wohle der Hunde handeln.

    Das versuchen wir grade zu tun. Aber es ist nicht so einfach, zu erkennen, was genau das Wohl der Hunde ist.....


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    Ich drück alle Daumen.


    Danke


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    PS: Rudelhaltung erfolgt nur innerartlich und 2 Hunde und ein Mensch sind eine soziale Gemeinschaft und kein Rudel.

    Ich weiß, aber mir fiel kein besserer Begriff ein. [/quote]

    Huhu!

    Ja, das mit der Rangfolge kenne ich auch so. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob das so stimmt.

    Tatsache ist, dass die Hunde - beide - in den letzten Wochen eigentlich nichts durften und sehr stark von mir vorgegeben bekamen, was sie tun sollen.

    Ich kenne diese Rangordnungsstritigkeiten nur aus Rüdengruppen. Da hat es dann ab und zu laut geknallt. So mit viel Lärm und viel Show, aber ohne Verletzungen. (mal eine Schramme, wenn's hoch kam)

    Das gestern war anders. Trudi ist aufgesprungen, hat Lotte gepackt und geschüttelt.

    Ich möchte keine der beiden hergeben.

    1. Weil ich beide lieb habe

    2. Weil das unweigerlich Auswirkungen auf unsere Beziehung (die von meiner Frau und mir) haben wird.

    3. Weil ich fest daran glaube, dass man für ein Tier, das man übernimmt, verantwortlich ist. Das gibt man nicht einfach wieder her.

    4. und nicht zuletzt, weil ich mir nicht eingestehen möchte, dass ich versagt habe.

    Aber ich möchte auch nicht, dass Lotte irgendwann ernsthaft verletzt wird. Trudi wiegt 3 Mal so viel und hat - aus meiner Sicht - auch die Absicht, Lotte zu verletzen. Nicht auszudenken, was hätte passieren können.

    ratlose und traurige Grüße

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    Das mit den Hunden ist das größte Problem... da tut sie den Teufel, zu warten, sondern pöbelt los ohne Vorwarnung ...*heul*

    LG, Nicole

    Sein nicht traurig.... das mit den anderen Hunden klappt bei uns auch nur, wenn die anderen Hunde toll sind. Wenn sie "doofe Ohren" haben, pöbeln unsere auch schon mal. Und dabei ist ihnen dann meine Vorstellung von perfekter Impulskontrolle egal.

    Aber bessere Impulskontrolle in anderen Bereichen soll sich ja - angeblich - auf alle Lebenslagen übertragen. Ich hoffe mal weiter.

    Wenn wir Gassi gehen wollen, müssen die Hunde sitzen oder brav auf ihren Decken liegen, bis ich sage, dass es los geht.

    Wenn es Futter gibt, müssen die Hunde sitzen oder brav auf ihrer Decke liegen, bis ich sage, dass es los geht.

    Treffen wir draußen andere Hunde und unsere wollen spielen, müssen die Hunde sitzen oder (nein, ich nehmen keine Decken mit auf die Spaziergänge) liegen, bis ich sage, dass es los geht.

    Leinenführigkeit!!

    Das sind so die Standart-Alltags-Situationen.

    Dann mache ich das ganz viel über das Dummy-Training. Also einen Dummy - oder Ball, der rollt so schön - werfen und Hundi muß sitzen oder liegen (mit oder ohne Decke) bevor er los darf.

    Inzwischen sind wir bei der Reizangel angekommen, aber das ist dann schon für Fortgeschrittene....

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    Jetzt mal abgesehen von der leidigen Balldiskussion, die wir andernorts schon fruchtlos geführt haben: Wie kommst du darauf, dass der Hund nach einer einer befriedigenden Tätigkeit entspannter sein müsste? Wenn ich einer äusserst befriedigenden Tätigkeit nachgehe, die ich wirklich toll finde bin ich nicht entspannt, ich bin high! Beim Hund werden dieselben Hormone ausgeschüttet, mit vergleichbarer Wirkung. Die Entspannung kommt erst nachher, beim Chill-out.

    :gut: :gut:

    @ Staffy: Glaub mir, ich kann Deine Vorbehalte gegenüber dem Ballspiel durchaus nachvollziehen. Auch ich sehe täglich etliche Beispiele, bei denen es mir kalt den Rücken runter läuft, weil die Hunde völlig gestresst sind und von ihrer Umwelt nichts mehr wahrnehmen, außer dem Ball.

    Aber respektiere doch, dass es auch Hundehalter gibt, die da durchaus überlegt rangehen und ihrem Hund durch Ballspiel nicht schaden.

    Ich persönlich zum Beispiel finde Ballspielen total blöd. Aber ich nutze den Ball entweder als Mittelding zwischen Dummy und Reizangel oder als Superbelohnung für "sich vom Wild abrufen lassen". Beides in Kombination hat mir einen Hund beschert, den ich auch im Wald - fast - immer frei laufen lassen kann.

    Huhu!

    Leider läuft es gar nicht gut.... Gestern abend hat Trudi Lotte gebissen. Ziemlich schlimm, wir waren dann nachts noch beim Tierarzt um Lottes Wunde reinigen und klammern zu lassen.

    Wir sind uns auch nicht sicher, woran es lag. Meine Vermutung ist, dass Trudi Futter "geahnt" hat und dieses "imaginäre" Futter verteidigen wollte. Lotte hat - soweit wir es sehen konnten - gar nichts gemacht, außer sich zu bewegen.

    Auf jeden Fall hatte ich dieses Mal nicht das Gefühl, dass die beiden sich hochgeschaukelt haben. (Beim letzten Mal ging dem ganzen schon die eine oder andere Provokation voraus)

    Ich bin inzwischen nur noch ratlos und verzweifelt. Und ganz ehrlich, mir wäre es am liebsten, wenn ein Hund von beiden ausziehen würde. Grad im Moment sind beide wieder räumlich getrennt. Aber das kann ja kein Dauerzustand sein. (Also auch für die Hunde nicht, die wären dann ja in der Folge 12 Stunden am Tag alleine)

    Und ich kann diese "Übergriffe" auch überhaupt nicht voraussehen. Bei Futter im Napf oder Essen auf dem Tisch, weiß Trudi, dass es unter unserem Schutz steht und macht nix. Aber wenn sie irgendwo "verlassenes" Futter vermutet - das muß nicht wirklich da sein - dann verteidigt sie es gegen Lotte. Und zwar extrem aggressiv.

    Dass es auch anders geht, haben wir bei Diego gesehen und auch bei dem Rüden meines Vaters. Da konnte sie zeigen, dass sie die Kommunikation unter Hunden mit all ihren Abstufungen durchaus beherrscht. Aber mir kommt es vor, als fände sie Kommunikation an Lotte verschwendet.

    Versteht mich nicht falsch, ich will Trudi hier nicht schlecht reden. Ich mag sie und ich kann auch verstehen, warum sie mit Futter so extrem ist. (Damit Ihr es auch versteht, hier mal ein Foto von Trudi, bevor sie von deutschen Tierschützern gerettet wurde:

    Tatsache bleibt aber, dass wir hier im Moment das Gefühl haben auf einem Pulverfass zu sitzen. Und ich habe den Eindruck, dass durch unsere Interventionen die Angriffe zwar seltener werden, aber dafür heftiger. (Was auch irgendwie verständlich scheint, vermutlich fragt Trudi sich, warum Lotte das mit dem Futter nicht endlich versteht, wo Trudi doch schon so oft ihren Standpunkt deutlich gemacht hat.)

    So, ich werde mal im Tierheim anrufen, in der Hoffnung, dass die noch einen rettenden Tip haben.

    Frustrierte Grüße

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    U.B. = Uta Bindels ;)

    Das mit dem rutschen machen meine auch, allerdings ähm... :hust: "etwas" :hust: schlechter =) Sie sollen sich an meinem Knie bzw. meiner Schulter orientieren. Ich bin noch nicht am Knie aber eigentlich sollen sie den Kontakt zum Knie suchen und halten.

    Fällt das dann immernoch unter das Kommando "Fuß" und wenn man vom Hund weggehen will, folgt das Kommando "Sit"?

    Sorry, ich les mich erstmal in diese Rubrik ein wenig ein und mache dann wohl besser einen eigenen Thread auf, wo ich all meine dummen Fragen stellen kann.

    Darf ich mal dumm dazwischen fragen....

    ...dieses "im Sitz neben dem HF herrutschen" in dem Video ..... ist das sowas wie "die Grundstellung halten" bzw. "sich neu/ am HF ausrichten"?

    Ich fand, das sah komisch aus und habe immer versucht, sowas bei Lotte zu vermeiden. (Allerdings habe ich ja auch keine Ahnung :lol: )

    Ich will die Verletzungen des armen Kindes überhaupt nicht verharmlosen. Aber nochmal:

    Wenn ein erwachsener Dobi "in die Luft geht" oder "ausrastet" oder "aggressiv um sich beißt" dann sieht das doch anders aus, oder nicht? Ich hatte noch nie einen Dobermann. Aber wenn ich mir überlege, welchen Schaden meine 6 kg Lotte anrichten kann, wenn sie will, dann mag ich das gar nicht auf einen dobi hochrechnen.

    Mir scheint, dass dieser Hund sehr genau wußte, was er tat. Und zwar das Kind - zu grob - zurechtzuweisen. Dass das mit Menschenkindern so nicht geht hat er anscheinend nicht gelernt. Aber das ist ja nun nicht die Schuld des Hundes.