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Wo Felle-Melle gerade Entspannung sagt...
Hast Du für die beiden ein Entspannungssignal? Pia wird das wahrscheinlich sowieso empfehlen, aber hier ahlt schon mal vorab.
Nein, habe ich nicht.
Um ehrlich zu sein, wollte ich mich damit schon seit einer Weile befassen. Aber irgendwie raff ich das nicht so ganz. Aber vermutich wird Pia es so erklären können, dass selbst ich es raffe...Hoffe ich...
Allerdings waren die Hunde immer entspannt. Die Hunde haben immer auf ihren Decken oder irgendwo im Raum gelegen. Dann hat Lotte sich bewegt - aus meiner Sicht nicht anders als sonst auch - und plötzlich ist Trudi auf sie los.
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Entschuldige bitte, dass ich nur Überflogen haben, aber der "Überflug" hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass es ja eigentlich nur um Futter geht? Oder liege ich da falsch?
Kein Problem. Dein Eindruck ist richtig, es geht nur um Futter. (Wobei es eine Phase gab, in der es um Macht ging, und Lotte deutlich provoziert hat. Das ist aber mit Auszug des Rüden wieder vorbei.)
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Falls das so ist, oder falls das jedenfall ein Hauptproblem ist, kann man das doch ganz gut trainieren, und wenn man nicht trainiert, gut Managen.
Man muß eben immer höllisch aufpassen, das nirgendwo irgendetwas Essbares rumliegt.
Tja, das ist so eine Sache.... In der Theorie klingt das so einfach, in der Realität würde das aber unser aller Lebensqualität erheblich einschränken. Vor allem, weil wir einen gemeinsamen Wohn/Essbereich haben. Hätten wir eine abgetrennte Küche wäre es womöglich einfacher...
Meine Sorge beleibt, dass die Folgen eben wirklich schwerwiegend sein können, wenn wir das mit dem Management mal versauen. Da kann dann ein kleiner Fehler von uns gravierende Folgen für Lotte haben. Ich frage mich halt immer, ob es richtig ist, sie diesem Risiko auszusetzen.
Meine Sorge ist nicht das Training, der damit verbundene Aufwand oder so. Im Gegenteil, im Grunde freue ich mich auf die Herausforderung.
Meine Sorge ist der Punkt, wo man nach der Trainingsphase in den Alltag übergehen muß.
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Gedankenanstoß, falls noch irgendwelche Zwischenfälle waren, wo ihr Euch nicht wirklich erklären könnt woran es liegt, weil da kein Futter im Spiel war:
Es so extreme Ressourcenverteidiger geben, die Den Ort verteidigen, wo es irgendwann mal Futter gegeben hat. Den Ort wo das Futter herkommtn (Schrank, Schublade, bestimmter Raum...) oder irgendwas anderes, was irgendiw mit Futter verknüpft ist. Vielleicht reicht in gewissen Situationen auch Geruch von Futter (an Händen der Menschen, die unbeteiligt vorbei gehen, Leckerchen in Taschen oder Futterbeuteln...) oder in Kochtöpfen.
Genau so ist es mit Trudi. Eigentlich nur so. "Offizielles Futter" ist eigentlich kein Auslöser (mehr)
Wir hatten uns mit dem Thema eigentlich ganz gut arrangiert. Trudi wußte: Alles Futter gehört den Menschen und wird von den Menschen zugeteilt. Lotte wußte, wenn Futter nicht den Menschen gehört, gehört es Trudi und ich halte mich fern.
Zu Zwischenfällen kommt es eben in den von Dir beschriebenen Situationen. Dann ist uns Menschen gar nicht klar, dass da Futter ist. Dementsprechend beanspruchen wir es nicht für uns. Lotte weiß auch nicht, dass da Futter ist, deshalb meidet sie es nicht. Trudi ist zunehmend wütend, dass Lotte nicht rafft, dass Futter tabu ist. ---- soweit zumindest meine Theorie
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Ich habe regelmäßig eine ewig futterneidische JRT zum Sitten hier. die sichere ich ab, gebe eine anderen Hund Futter, und sie bekommt essen für "sehen wie ein anderer Hund frisst" und zwar nicht zu knap!
Da sie erstaunlich tiefe Löcher machen kann mit den relativ kleinen Zähnchen, werte ich es als enormen Fortschritt, dass ich ihr inzwischen ohne Maulkorb ohne Leine einen anderen, fressenden (nicht futterneidischen) Hund vor die Nase setzen kann und sie mich anguckt und sagt: rück mein Essen raus, ich weiß, es kommt nur von Dir und nicht aus DEM Napf!!
Sie kommt nur alle paar Monate für eine Woche, seit drei Jahren, und ist zu Hause "Einzelkind", dass das Futter tagelang im Napf stehen läßt, weil sie da nicht mag...
Hier würde sie einen ganzen Futtersack auf einmal verschlingen, weil es könnte ja sonst von jemand anderem gegessen werden 
So habe ich mit Trudi auch die Fütterungszeremonie trainiert. (oder so ähnlich) Auch das Leckerchen verteilen klappt problemlos.
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PS: ERzähl wie es bei Pia war!!
Klar mach ich das.
Euch allen nochmal vielen Dank für die vielen Anregungen, Ideen, Ratschläge, Denkansetze und lieben Worte.