Beiträge von Trillian

    Ich finde das was susami geschrieben hat ganz wichtig. Wenn ich Lotte auf dem Schoß habe, dann dringen Streichler in meinen Individualbereich ein. Und ich möchte garnicht die Finger voneinem Fremden so nah an meinem Gesicht und anderen Körperteilen haben. Auch wenn das nicht in der Absicht oder Aufmerksamkeit des Streichlers liegt.

    Glücklicher Weise legt Lotte sich bevorzugt unter meinen Stuhl und ist da meist sicher und entspannt.

    Was mich nervt, sind die Einmischungen in meine Erziehungsversuche. Da weise ich Lotte zurecht und gleich kommt von mindestens drei Leuten: "Ach sei doch nicht so streng, die arme kleine...." Aber wenn die "arme Kleine" mit einem Satz auf den Tisch springt, das Grillfleisch mopst und dann knurrend und schnappend verteidigt, ist es auch nicht gut.... :headbash:

    Svenja, ganz ehrlich: So wie Du Deinem Freund gegenüber eigenständige Entscheidungen treffen solltest, solltest Du es dem dogforum gegenüber auch tun.

    Ich wünsche Dina jeden einzelnen Helfer. Aber Du solltest selbst entscheiden, wie Du in diesem Fall Deine Prioritäten setzen möchtest. Ohne Dich von irgendwem unter Druck setzen zu lassen.

    Im lesarion haben auch schon einige Leute versprochen, pünktlich am Treffpunkt zu sein und noch möglichst viele Helferinnen mitzubringen.

    Ich bin gespannt und wünschte, ich könnte dabei sein und helfen.

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    was veranlasst dich eigentlich zu der Theorie, dass es "imaginäres Futter" sein könnte, um das der Streit losgeht?

    Das ich in 90 % der Fälle hinterher den Auslöser gefunden habe. Zum Beispiel in einer Hosentasche einen Rest Leckerchen gefunden habe oder einen Jutebeutel. Bei dem doofen Beutel hätte ich nie vermutet, dass er der Auslöser sein könnte. Aber sobald ich ihn in die Hand genommen habe, hat Trudi begonnen zu "betteln". (Das its kein richtiges betteln, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben soll. Sie guckt halt so, wie sie guckt, wenn ich ein Lecker in der Hand habe)

    Vielleicht ist "imaginär" auch der falsche Ausdruck. Es scheint viel eher die Erinnerung an einen Zusammenhang mit Futter zu sein. Manchmal ist es für uns offensichtlicher, manchmal grüble ich ewig, bis ich es dann eher durch Zufall gerausbekomme.

    Hm, es ist wirklich schwer zu erklären, wenn jemand nicht dabei war. Aber ich bin mir sehr sicher, in diesem Punkt nicht zu irren.

    @ dafine: Wir haben Sonntag einen Temin bei einer Trainerin.

    Unser Problem ist, dass die Stimmung nicht langsam umschlägt, sondern es plötzlich und aus unserer Sicht völlig unvermittelt zu einem Übergriff kommt. Da hilft dann auch keine Blumenspritze mehr.

    Und ganz ehrlich, wenn wir die Hunde dauerhaft trennen müßten, würde eine von beiden ausziehen. Das täte mir persönlich unglaublich leid, aber ich finde das - in unserem Fall unter unseren Lebensumständen - für die Hunde nicht zumutbar und für uns auch nicht.

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    Wo Felle-Melle gerade Entspannung sagt...
    Hast Du für die beiden ein Entspannungssignal? Pia wird das wahrscheinlich sowieso empfehlen, aber hier ahlt schon mal vorab.

    Nein, habe ich nicht. :ops: Um ehrlich zu sein, wollte ich mich damit schon seit einer Weile befassen. Aber irgendwie raff ich das nicht so ganz. Aber vermutich wird Pia es so erklären können, dass selbst ich es raffe...Hoffe ich...

    Allerdings waren die Hunde immer entspannt. Die Hunde haben immer auf ihren Decken oder irgendwo im Raum gelegen. Dann hat Lotte sich bewegt - aus meiner Sicht nicht anders als sonst auch - und plötzlich ist Trudi auf sie los.

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    Entschuldige bitte, dass ich nur Überflogen haben, aber der "Überflug" hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass es ja eigentlich nur um Futter geht? Oder liege ich da falsch?

    Kein Problem. Dein Eindruck ist richtig, es geht nur um Futter. (Wobei es eine Phase gab, in der es um Macht ging, und Lotte deutlich provoziert hat. Das ist aber mit Auszug des Rüden wieder vorbei.)


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    Falls das so ist, oder falls das jedenfall ein Hauptproblem ist, kann man das doch ganz gut trainieren, und wenn man nicht trainiert, gut Managen.
    Man muß eben immer höllisch aufpassen, das nirgendwo irgendetwas Essbares rumliegt.

    Tja, das ist so eine Sache.... In der Theorie klingt das so einfach, in der Realität würde das aber unser aller Lebensqualität erheblich einschränken. Vor allem, weil wir einen gemeinsamen Wohn/Essbereich haben. Hätten wir eine abgetrennte Küche wäre es womöglich einfacher...

    Meine Sorge beleibt, dass die Folgen eben wirklich schwerwiegend sein können, wenn wir das mit dem Management mal versauen. Da kann dann ein kleiner Fehler von uns gravierende Folgen für Lotte haben. Ich frage mich halt immer, ob es richtig ist, sie diesem Risiko auszusetzen.

    Meine Sorge ist nicht das Training, der damit verbundene Aufwand oder so. Im Gegenteil, im Grunde freue ich mich auf die Herausforderung.

    Meine Sorge ist der Punkt, wo man nach der Trainingsphase in den Alltag übergehen muß.

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    Gedankenanstoß, falls noch irgendwelche Zwischenfälle waren, wo ihr Euch nicht wirklich erklären könnt woran es liegt, weil da kein Futter im Spiel war:
    Es so extreme Ressourcenverteidiger geben, die Den Ort verteidigen, wo es irgendwann mal Futter gegeben hat. Den Ort wo das Futter herkommtn (Schrank, Schublade, bestimmter Raum...) oder irgendwas anderes, was irgendiw mit Futter verknüpft ist. Vielleicht reicht in gewissen Situationen auch Geruch von Futter (an Händen der Menschen, die unbeteiligt vorbei gehen, Leckerchen in Taschen oder Futterbeuteln...) oder in Kochtöpfen.


    Genau so ist es mit Trudi. Eigentlich nur so. "Offizielles Futter" ist eigentlich kein Auslöser (mehr)

    Wir hatten uns mit dem Thema eigentlich ganz gut arrangiert. Trudi wußte: Alles Futter gehört den Menschen und wird von den Menschen zugeteilt. Lotte wußte, wenn Futter nicht den Menschen gehört, gehört es Trudi und ich halte mich fern.

    Zu Zwischenfällen kommt es eben in den von Dir beschriebenen Situationen. Dann ist uns Menschen gar nicht klar, dass da Futter ist. Dementsprechend beanspruchen wir es nicht für uns. Lotte weiß auch nicht, dass da Futter ist, deshalb meidet sie es nicht. Trudi ist zunehmend wütend, dass Lotte nicht rafft, dass Futter tabu ist. ---- soweit zumindest meine Theorie

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    Ich habe regelmäßig eine ewig futterneidische JRT zum Sitten hier. die sichere ich ab, gebe eine anderen Hund Futter, und sie bekommt essen für "sehen wie ein anderer Hund frisst" und zwar nicht zu knap!
    Da sie erstaunlich tiefe Löcher machen kann mit den relativ kleinen Zähnchen, werte ich es als enormen Fortschritt, dass ich ihr inzwischen ohne Maulkorb ohne Leine einen anderen, fressenden (nicht futterneidischen) Hund vor die Nase setzen kann und sie mich anguckt und sagt: rück mein Essen raus, ich weiß, es kommt nur von Dir und nicht aus DEM Napf!!
    Sie kommt nur alle paar Monate für eine Woche, seit drei Jahren, und ist zu Hause "Einzelkind", dass das Futter tagelang im Napf stehen läßt, weil sie da nicht mag...
    Hier würde sie einen ganzen Futtersack auf einmal verschlingen, weil es könnte ja sonst von jemand anderem gegessen werden :schockiert:

    So habe ich mit Trudi auch die Fütterungszeremonie trainiert. (oder so ähnlich) Auch das Leckerchen verteilen klappt problemlos.

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    PS: ERzähl wie es bei Pia war!!

    Klar mach ich das.

    Euch allen nochmal vielen Dank für die vielen Anregungen, Ideen, Ratschläge, Denkansetze und lieben Worte.

    @ dakapo: Ich war wirklich dankbar für Deinen Tip und habe ja auch ein langes und interessantes Gespräch mit Herrn Kuttert geführt.

    Aber den Ton, den Du hier anschlägst finde ich echt daneben. Da ist es kein wunder, dass keiner Lust hat mit Dir vernünftig und sachlich zu diskutieren.

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    Du bist in diesem Thread anscheinend die einzige die wirklich einen Wolfhund hat! ;)

    Wenn Du etwas weißt, was uns anderen entgangen ist, dann schreib es doch bitte. Ansonsten finde ich solche Unterstellungen sehr unhöflich und gewagt.

    Und das unabhängig von meinem persönlichen Eindruck vom Wahrheitsgehalt einiger Beiträge. Aber das ist eben, was es ist: mein persönlicher Eindruck, der nichts in einem öffentlichen Forum zu suchen hat, außer ich kann ihn durch Argumente/Tatsachen belegen.

    Nein, meine ich nicht. Ich kenne viele Hunde, die wissen, dass sie nur einen bestimmten Teil der Couch benutzen dürfen oder dass sie nur rauf dürfen, wenn eine Decke drauf liegt.

    Aber einem Hund beizubringen, dass er nicht auf die Couch darf, wenn ich nicht daheim bin ist schon eine herausforderung für sich. Manche Hunde machen es von sich aus nicht. Andere schon.

    Bevor ich da mit viel Mühe extrem aufwendige Trainingswege ersinnen würde, würde ich eher dazu übergehen die Couch mit einer Decke abzudecken und dem Hund das Vergnügen zu gönnen. (Oder, wenn man sich damit gar nciht anfreunden kann, die Couch mit großen Pappkartons oder einem Wäscheständer oder so zustellen)