Beiträge von Leela

    Meine ganz persönliche Meinung ist die, dass solange sich nichts ändern wird, der Hund jederzeit wieder angreifen kann/wird.

    Man sollte aber auch Angst nicht mit Respekt verwechseln. Auch ich habe Respekt vor meinem Hund und zeige den auch ganz offen ihr gegenüber und das wissen die Hunde zu schätzen, denn sie merken wenn man sich verstellt.

    Natürlich ist es schwierig jetzt in diesem Moment keine Angst zu zeigen, aber ein guter Trainer wird so mit euch arbeiten, dass du durch das Training deinem Hund wieder vertrauen kannst.

    Und nur, weil ein Hund Kommandos ausführt wie du es oben geschrieben hattest, zu glauben, dass man keine Probleme mit der Rangordnung hat ist schlichtweg falsch.

    Du hast geschrieben:

    Zitat

    Ich glaube ja, dass da alles mögliche zusammen kam: Eifersucht wegen der Hasen, Angst vor Bestrafung, vielleicht habe ich Ihm beim Schnauzezudrücken weh getan (Zunge, etc).

    All das sind falsche Vermutungen. Die situation hatte nur einen Grund. er sollte etwas machen was er nicht wollte. Klar er wollte viel lieber bei den Hasen bleiben. Aus Hundesicht völlig verständlich.
    Dann kommt er. Aber anstatt gelobt zu werden für sein richtiges Verhalten, nöämlcih das kommen, wird er bedroht. Von dir. Wie soll er einen Rudelführer ernst nehmen, der ihn, aus seiner Sicht ohne Grund bedroht? Er hat doch das gemacht was du wolltest...

    Du hast geschrieben:

    Zitat

    Nachdem ich mich notdürftig versorgt hatte, wollte ich aber doch wissen, was mit meinem Hund los war, und ging zur Haustür. ich habe einen Spalt aufgemacht, und er knurrte mich sofort wieder an. Ich habe daraufhin das Fenster nebenan geöffnet, und mit meinem Hund durchs Fenster gesprochen. Er hat sofort reagiert, kam zum Fenster, stellt sich auf die Hinterbeine, begann zu schwänzeln, dann wieder zu knurren. Ich redete beruhigend auf Ihn ein, und streckte dann meine offene hand nach draussen, die er dann vorsichtig abgeschleckt hat, aber dennoch ziemlich hin und hergerissen war.

    Meinst du der Hund versteht deine Worte? Nein, er versteht nur den Tonfall, in diesem Fall hast du ihn für sein Knurren belohnt. Denn beruhigend reden bedeutet für den Hund er macht alles richtig...

    Du hast geschrieben:

    Zitat

    Nachdem er am Fenster nicht mehr geknurrt hat, ging ich das Risiko ein, habe Ihn wieder reingelassen. Er lief um mich rum, ich beruhigte Ihn, und er sich auch.

    Aus Hundesicht hast du dich mit deinem Verhalten dem Hund unterwürfig gezeigt. Du hast ihn wieder beruhigt. Kein Wunder dass der Hund sich auch beruhigt. Ihm ging es schließlich die ganze Zeit nur darum, dir deine Position klarzumachen. Du hast ihm durch dein Beruhigen "gesagt" ich habe dich verstanden. Damit ist für den Hund alles wieder gut.

    Das und einige weitere Passagen aus deinem Text zeigen mir, dass du deinen Hund noch nicht richtig verstanden hast und ihm daher jetzt auch verständlicherweise nicht vertrauen kannst.

    Schau dass der Hundetrainer gut ist, das er mit positiver Verstärkung arbeitet und dir sagt wie du deinen Hund zu lesen hast.
    Dann kannst du auch deine Angst verlieren.
    Ich wünsche euch viel Glück :)

    Zitat


    Diesmal wollten er wie gesagt nicht mehr raus. Ich habe Ihn abgerufen, und er knurrte mich mehr oder weniger leise an. Darauf sagte ich Ihm im deutlichen Ton: Hierher!. worauf er auch kam, sich wie gewohnt vor mich hinsetzte, aber weiterbrummte. Ich habe Ihm daraufhin die Schnauze zugehalten und wie gewohnt : Aus, ruhig gesagt.

    Du hast ihm wahrscheinlich auch noch in die Augen geschaut oder?

    Dein Hund hat dir eindeutig gesagt, was er von der Situation hält. Er hat nicht gebrummt, sondern hat geknurrt. Ihm in dem Fall noch die Schnauze zuzuhalten und ihm in die Augen zu schauen ist in Hundesprache regelrecht eine Kampfaufforderung.

    Sucht euch einen wirklich guten Hundetrainer und arbeitet mit eurem Hund, dann wird solch eine Situation nicht mher passieren...

    Ihr müsst noch viele Dinge über gute Hundeerziehung lernen, denn solche Sachen wie auf den Rücken werfen gehören schon lange zu sehr veralteten Erziehungsmethoden, die nicht wirken, wie du es jetzt schmerzlich erfahren musstest.
    Ihr müsst die Sprache des Hundes lernen, was er euch sagen will und ihr müsst lernen euch so zuverhaltemn, dass euer Hund euch auch verstehen kann und versteht dass nicht er der Chef im Haus ist, denn sein von dir beschriebenes Verhalten lässt momentan eher den Schluß zu, dass der Hund genau das noch nicht verstanden hat.

    Ja, bei manchen Hunden müssen Mäntel einfach sein.

    Bei anderen finde ich es dann wieder übertrieben... Auf dem Hupla ist eine Frau, deren Hündin hat wirklich dickes Fell mit Unterwolle und trotzdem zieht sie der nen Mantel an, weil der Hund ja so stinkt, wenn er nass ist... :irre3:

    Dieser Winter ist ja schon sehr kalt, ich hoffe die nächsten werden wieder etwas milder, sodass Numa dann nicht immer einen Mantel braucht...

    Ich denke aber, mit der Gewöhnung wird es nicht ganz so schlimm werden, denn Numa ist ein Hund, der so gut wie alles hinnimmt. Ob man ihr nun drei Hälsbänder umhängt oder ein neues Geschirr, das ist der relativ schnuppe. Das einzige, was sie gar nicht mag, ist wenn sie mit den Füßen irgendwo reinsteigen muss. Da hatte ich mal so ein Welpengeschirr. Jedes aus- und anziehen war ein Kampf gewesen. Aber die meisten Mäntel muss man ja nur über den Kopf ziehen, das geht dann. :)

    Meine letzte Schleppleine war aus dem Baumarkt. Ich hab sie selbst gemacht. Und obwohl ich alle Tips hier aus dem Forum befolgt habe, hat die Leine mir meine Handschuhe (es waren richtig dicke warme Winterhandschuhe) völlig durchgeschmirgelt. Ich möchte nicht wissen, was ich jetzt für Brndblasen hätte, wenn ich dünnere oder gar keine Handschuhe angehabt hätte.

    Zudem ist sie auch gerissen, denn das Seitl war zwar dick, aber war eben nicht gut gewebt, oder wie man auch immer bei Seilen dazu sagt, es war einfach ein Materialfehler drin. Meine Hündin ist damit an einem kleinen Ast hängengeblieben und da ist sie gerissen.

    Von daher nehme ich jetzt Abstand von den selbstgebastelten.

    Gestern war ich mit einer unterwegs die mir Esi geliehen hatte und die hatte 15m (vorher hatte ich nur 10m) und mit den 15 Metern klappt es bei uns noch besser.

    Die gummierte Schleppleine hatte ich mal in der HAnd als Terry bei uns war und ich fand die total klasse, weil man die auch mal schnell kurz halten kann, weil man immer einen guten Griff hat. Nix mit durchrutschen oder kräftigen festhalten, sondern einfach nur halten und gut ist.

    Und das ist auch ganz angenehm so, denn meine wiegt mittlerweile 25 kg und ist mit ihren 10 Monaten noch sehr sprunghaft.

    Hallo,

    ich hab schon ein bißchen gegoogelt, aber leider nix gefunden. Bis lang habe ich nur eine Schleppleine, die gummiert ist von K9 gefunden, die gibt es aber leider nur 10m und 5m.

    Ich möchte aber gern eine 15m Leine.

    Oder kennt ihr noch andere Hersteller? Oder einen adäquaten Ersatz für die gummierte Leine von K9?

    Ist auch ziemlich egal ob die sich vollsaugt, denn meine schleppt die trotzdem, das ist nicht das Problem. Preis ist auch egal, denn ich brauch ne neue und nachdem die letzte gerissen ist, soll diesmal ne anständige her.

    Es ist verständlich, dass der Hund das macht, aber natürlich nervig.

    Er macht es um zu zeigen, dass er euch mag und dass er sozusagen "klein ist und niemandem was tut". Gerade Welpen und junge Hund tun das bei älteren Hunden um ihre Unterlegenheit zu demonstrieren.

    Da hilft wirklich nur ein "Nein" und wegschieben. Wie Brazzi schon sagte.

    Ich glaube auch eher daran, dass der Hund eine Blasenentzünung oder etwas in der Richtung hat, aber man sollte die Diabetes trotzdem nicht unterschlagen, sag ich mal.

    Als mein TA das vermutet hat war meine Hündin auch erst 8 Monate alt.