Hallo,
ich selbst habe dieses Problem GsD nicht, aber ich mal einen Fernsehbeitrag mit Martin Rütter gesehen wo er gezeigt hat, wie man einen Welpen oder Junghund an das Autofahren gewöhnt.
Ich versuchs mal zusammenzufassen:
Alle Schritte hat er solange gemacht, bis der Hund keinerlei Angst mehr zeigte.
Er meinte, dass man den Hund zwischendurch nicht zwingen darf ins Auto zu steigen oder gar mitzufahren, da sonst der Erfolg hinüber wäre.
Als erstes hat er mit dem Hund immer neben dem Auto gespielt und Leckerlies gegeben. Das Auto war nicht an, es stand einfach nur da.
Dann hat er die Heckklappe aufgemacht, denn später sollte der Hund im Kofferraum mitfahren. Wenn er auf die Rückbank soll, dann eben die Seitentür öffnen. Er hat wieder gespielt und Leckerlies gegeben.
Dann hat er das auto gestartet, ist aber nicht eingestiegen, sondern hat einfach weiter daneben gespielt.
Dann hat er versucht den Hund ins Auto zu locken, bzw sehr nah dran ans Auto. Der Hund musste nicht lange dort drin bleiben, sondern nur eine sekunde oder so. Das auto war aber aus.
Das gleiche hat er dann nochmal gemacht, als das auto an war.
dann hat er die tür/heckklappe geschlossen, ist aber nicht losgefahren, sondern nur tür zu und gleich wieder auf. Jeweils erst mit auto aus, dann mit auto an.
dann hat er den Hund etwas länger im auto gelassen, ist aber nicht losgefahren. wieder mit motor aus und an.
dann ist er 10 meter gefahren.
dann 50m usw.
er meinte, dass man für den anfang möglichst eben strecken nehmen sollte, damit das auto so wenig wie möglich schaukelt, denn der gleichgewichtssinn des hundes müsste sich erst daran gewöhnen, sonst würde dem hund schlecht werden.
ja und er hat auch das gesagt wie mia-maria meinte: nicht ansprechen nicht reden. So tun, als würde der hund nicht im auto sitzen.
ich hoffe, das hilft dir 