Alsoooo: Über Nacht ist die Maus wundersamer Weise verschwunden. 
Numa hat heute morgen ganz normal ihr Frühstück bekommen, ein schönes Leckeres Stück Kopffleisch.
Darko: Ich verstehe was du meinst. Ich glaube, wenn mein Hund kategorisch das fleisch ablehnen würde, dann hätte ich auch arge Probleme dieses zu verfüttern. Ich musste Numa noch nie eine Nahrung vorenthalten. Sie frißt einfach alle. Ob es nun das schlechteste Trofu, Katzenfutter oder purer pürierter Salat mit Apfelessig ist, sie schlabbert alles weg.
Sie frisst sogar erst ihr Gemüse und dann ihr Fleisch. Liegt aber daran, dass sie erst die flüssigen Sachen aus dem Napf frißt und dann die festen. Ich hab ihr mal gewolftes fleisch und einen Apfel reingetan. Sie hat erst das gewolfte und dann den Apfel gefressen.
Jeder Hund hat andere Fressgewohnheiten und ich denke, es gibt eine so große Auswahl an Futtersorten und -arten, damit man eben das passende für den eigenen Hund findet. Wenn deiner das Gulasch verträgt, dann freu dich
Meine bekommt von gekochten Sachen Durchfall...
Vom ersten Tag an hat Numa ihr Fleisch geliebt. Putenhälse sind noch heute das größte für sie. Aber auch sie musste natürlich lernen wie man das frißt. Den ersten Putenhals hat sie im ganzen verschluckt! Ging doch mit dem Trockenfutter auch
Naja der kam dann postwendend vorne wieder raus und dann hat sie ihre Zähne mal dazubenutzt wofür die Evolution sie geschaffen hat!
Auch wenn sie prinzipiell alles frißt, sehe ich den Unterschied ob sie etwas gern frißt oder ob es nur gefressen wird, weil es eben im Napf liegt. Numa zieht Karotte der Banane vor und Knochen dem Fleisch.
Vor dem Barfen habe ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht um das was mein Hund frißt. Weder um die Zutaten die verarbeitet wurden, noch woher diese Zutaten kamen noch habe ich mir Gedanken gemacht um die Moral. Die Bröckchen kullerten morgens und abends in den Napf und Ende.
Seit ich das Barfen angefangen habe, mache ich mir umso mehr Gedanken und wie Tucker es schon meinte: Ich habe dieses Tier in der Hand und denke auch daran, dass es mal ein Tier gewesen. Gerade die kleinen Mäuse, wo ich doch früher selbst Ratten gehalten hab...
Ich sage mal, ich habe das "Glück", das mir dieses verfüttern nichts ausmacht. Ich zersäge Knochen, zerteile Tiere, verfüttere eben auch Küken. Ich weiß nicht woran es liegt, vielleicht weil ich früher sehr viel Zeit bei meiner Tante in der Schäferei verbracht habe und da eben auch schon als Kind bei den Schlachtungen dabei war. Ich fand es schon damals nicht schlimm, vielleicht weil mir ganz genau erklärt wurde warum diese Tiere getötet werden, zB weil sie krank waren. Und schon damals standen die Hunde winselnd daneben und freuten sich über die Schlachtabfälle und verschlangen sie noch dampfend...
Das einzige was ich persönlich eklig finde, ist Leber. Die ist einfach so wabbelig... da zB muss ich mich überwinden, aber wenn ich sehe wie gern sie Numa frißt und Leber ist ja nunmal auch beim Barfen unumgänglich, dann mache ich es gern für sie.