Beiträge von Leela

    Ich würde es an deiner Stelle genauso machen! :gut:

    Ich bin auch jemand der leiber einmal zuviel, als einmal zu wenig hingeht.

    Im Endeffekt bin ich schon fast ein kleines bißchen dankbar, dass die Demodex damals ausgebrochen sind, denn ansonsten hätte ich womöglich erst viel später, durch ein noch schlimmere Krankheit erfahren, dass sie mangelernährt ist.

    Ich hab auch immer mehrere TAs an der Hand, wo ich mir Rückversicherungen hole. Finden vielleicht einige übertrieben, aber ich will möglichst lange was von meinem Hund haben und gesund soll er auch sein :)

    2 Jahre Advocate :schockiert:

    Meine TÄ hat damals gesagt, wenn es nach 6 Monaten nicht besser wird, dann kann man es nochmal um 3-6 Monate verlängern, aber wenn es dann nichts bringt, dann muss man zu härteren Mitteln greifen!

    Was auch verständlich ist, denn die anderen Mittel sind zwar stärker aber bei weitem nicht so stark, wie eine 2jährige Gabe von Advocate!

    Trüffelschwein, seid ihr mal bei einem zweiten TA gewesen? Ich würde euch dringend zu einem Spezialisten raten, denn klar, die Demodex sind gefährlich, aber die Nebenwirkungen von Advocate sind auch nicht gerade ohne!

    Dann würde ich sie stundenweise anbinden... Ich bin auch von einem Tag auf den anderen nicht mehr mit dem Hund ins Büro gegangen, sondern war mit ihr zuhause... Numa fand das anfangs auch komisch, aber sie ist es jetzt nicht so krass ausgelebt wie deine...

    Das Anbinden ist jetzt sicherlich nicht erziehungstechnisch irgendwie wertvoll... denke ich mal... aber es gibt dir wenigstens die Gelegenheit mal für ein paar Stunden zu entspannen und wenn sie sonst gut ausgelastet ist, dann würde ich sagen, es spricht nichts dagegen...

    Zitat

    Dass die Antibiotika Auslöser für den Demodex-Befall sind, ist zwar einerseits sicherlich richtig. Du solltest aber wissen, dass die Demodex-Milbe bereits vom Muttertier übertragen wird und nur "ausbrechen" kann, wenn das Immunsystem des Hundes geschwächt ist (dies nur, weil Dein Post sich ein bisserl vorwurfsvoll in Richtung TA anhört).

    Das kann ich aber verstehen...

    Als bei meiner Demodex ausbrachen hat mich meine TÄ intensiv über die Ursachen, die Verbreitung und Möglichkeiten der Behandlung aufgeklärt (inkl. Futterberatung).
    Die TE scheint dagegen nicht soviel darüber zu wissen. Von einem guten TA erwarte ich, dass er mein Tier nicht nur behandelt, sondern auch mich aufklärt, damit ich sowas in Zukunft möglichst vermeiden kann...

    Hast du mal überlegt, ob sie vielleicht Schmerzen hat?

    Bei Welpen sagt man ja auch, dass wenn die zähen kommen, dass die dann gerne knabbern. Vielleicht hat sie Zahnweh und versucht es so zu kompensieren.

    Ich glaube eher weniger daran, aber ich würde den Hund dahingehend mal untersuchen (lassen), nicht dass du eine Erziehungsmethode nach der anderen ausprobierst und nützen tun die dann eh nicht...

    Was anderes fällt mir leider nicht ein... :sad2:

    Ich bin ja kein TA, aber wenn dein TA sagt, dass es so okay ist, dann würde ich es an deiner Stelle nochmal mit Advocate versuchen.

    Auch wenn das zweite Mal unter Advocate ausgebrochen ist. Schließlich ist ja Advocate ein mildes Mittel und daher ist es verständlich, dass die Milben nochmal ausbrechen, wenn das Immunsystem durch die AB wieder geschwächt wird.

    Am futter würde ich bei deinem jetzt auch nichts ändern, sind ja gute Futtersorten.

    Demodex brechen immer bei einem geschwächten Immunsystem aus. Man muss wissen, dass jeder Hund (fast 98% aller Hunde) diese Milben in sich trägt.
    Es wird vermutet dass ein genetischer Defekt dazu beiträgt, dass diese ausbrechen, leider wird in der Zucht noch nicht darauf geachtet.

    Bei uns hat die Gabe von Advocate über 6 Monate gereicht um die Demodex zu bekämpfen. Innerhalb dieser Zeit, sind die Demodex sogar "gewandert". Sie hatte erst eine Stelle an der Lefze die dann verschwand und dann bekam sie auf einmal die typische Brille um die Augen.

    Bei meiner brachen die Demodex durch zu schlechtes Futter aus (Schande auf mein haupt, ich war unwissend :gott: ). Ich habe dann angefangen zu barfen um so das ganze besser steuern zu können.

    Bis jetzt (toi toi toi) sind sie nicht wiedergekommen, aber wir haben das Advocate auch erst vor ein paar Monaten abgesetzt und seitdem war Numa nicht krank.

    Die Histiozytome können an jeder Stelle auftreten. Meine hatte vor ein paar Wochen gleich drei auf einmal. Eins direkt an der Nase, eines unter der Achsel und eins seitlich am Bauch.

    Man muss halt gut schauen, ob die sich schnell vergrößern oder sonst wie verändern, denn ein Histiozytom ist sozusagen ein gutartiger Tumor. Wenn das DIng sich aber schnell verändert, dann kann er auch bösartig sein und dann muss das entnommen und untersucht werden.
    So schnell wie die aber bei meiner gekommen sind, waren die dann auch schon wieder weg.

    So sah das damals bei meiner aus, das Ding ist dann aber innerhalb von ca 6-7 Wochen nochmal um das dreifache gewachsen und dann innerhalb von 2 Wochen wieder verschwunden. Hat sich einfach zurückgebildet.

    Ich würde euch aber trotzdem empfehlen, wenigstens einmal kurz den TA draufschauen zu lassen, damit ihr sicher seid, dass ein Histiozytom ist!

    An ZOS hab ich auch als erstes gedacht. Das einzige was der Hund können sollte ist sich hinzulegen und zu laufen, also gehen...

    Wenn deine Hündin selbst Probleme hat mit dem Hinlegen, dann kann man dem Hund aber sicherlich das ZOS auch beibringen mit Sitzen.

    ZOS ist körperlich nicht sehr anstrengend, aber powert den Hund richtig aus, da er soviel mit der Nase arbeitet, dass er innerhalb von 10-15 min richtig platt ist.

    Zitat

    Gibt es in DE eine Bestimmung, die besagt, dass alle Rassehunde auf HD untersucht werden müssen? :???:

    Nein dazu zwingen kann man niemanden, aber wenn man einen guten Züchter findet, dann wird der sicherlich einen bitten das zu tun und wenn einem was an der Rasse liegt, dann sollte man es auch tun. Finde ich. :^^: