Beiträge von jennja

    so. Dann will ich mich auch mal wieder zu Wort melden :smile:

    Nachdem ich ja gestern kein Lauftraining gemacht hab, sondern zur Abwechslung mal wieder Obedience :lol: habe ich mir überlegt, dass ich jetzt erstmal beim Canicross bleibe und das Unternehmen Bikejöring vorerst nicht mehr alleine angehe. Ich hab das Gefühl, dass dem Bela fürs Bikejöring einfach noch die Power fehlt. Beim Canicross merke ich ja schon in Ansätzen, dass es funktionieren kann, vor allem deshalb, weil er dann selbst merkt, dass er mit dem Ziehen was bewirkt - ich werde schneller :D Darauf werd ich jetzt mal aufbauen und schauen, dass ne runde Sache draus wird (hab mir jetzt erstmal nen neuen Gurt und ne gescheite Leine bestellt), dann kann ich auch irgendwann auf Gefährte umsteigen/erweitern. Mir persönlich ist das Selberlaufen eh viel wichtiger, wegen meiner Fitness ;) Also kann ich das Biken ruhig erstmal vergessen bzw. das mach ich dann im Verbund mit Jessi

    Ich hab außerdem beschlossen, dass ich beim Laufen keinerlei Druck mehr aufbauen werde. Wenn mein Hund nicht ziehen will, dann akzeptiere ich das. Wenn er aber Ansätze zum Ziehen zeigt, werd ich ihn ermutigen und bestätigen. So kommen wir bestimmt irgendwann zum Ziel.

    Mal etwas OT:
    Ich hatte gestern beim Obi-Training mal wieder ne Grundsatzdiskussion mit meiner Trainerin. Sie erklärt mir jedes mal aufs Neue, dass ich Bela allgemein zu viel Druck mache. Vor allem im Alltag. Und DAS merke man dann auch im Hundesport. Mein Hund muss, wenn er mich ins Büro begleitet, permanent funktionieren, wie ne Maschine. Wenn er nicht so funktioniert, wie ich das brauche, bekommt er Druck. Und da muss ich sagen: ja, das stimmt. Die Folge ist, dass er zwar im Alltag ganz gut funktioniert, aber oft nicht so aus sich rauskommen kann, wie es im Hundesport wünschenswert wäre. Beispiel: Apport. Funktionierte in der Prüfung astrein, technisch gesehen nahezu perfekt. Aber mit viel zu wenig Enthusiasmus und Freude. Das hat mich sogar Punkte gekostet :hust: Was haben wir also gestern gemacht: ich hab das Apportel einfach geschmissen und bin von meinem Hund weggerannt. Er hat das Apportel geholt und ist mir nachgerannt, quer übern Platz. Das war sehr lustig und bringt mal wieder Spaß und Schnelligkeit in die Sache. So wird es auch beim Zugtraining sein. irgendwie muss ich da mehr Fun reinbringen. Jetzt hat meine Trainerin mich zum Nachdenken gebracht: wie kann mein Hund im Hundesport ausgelassen und fröhlich sein, aus sich rausgehen, selbständig denken, wenn ich ihn im Alltag klein halte und ihm Druck mache? Ich muss ja auf ihn wirken wie ne gespaltene Persönlichkeit.
    OT:-Ende.

    Gruß
    Jenny, etwas nachdenklich.

    babyjana: danke. Dasselbe denke ich auch schon seit ner Weile. Mir machts mittlerweile auch keinen Spaß mehr, diese Sendungen zu gucken. Was um Himmels Willen ist so schwer daran, einem keifenden Sheltie zu sagen: Lass es! Komm runter! Aber nein, es muss natürlich wieder ein Ball fliegen, bis zum gehtnichmehr :|

    Die Besis vom Schäfer-Mix-Mädel fand ich toll! Der Mann hatte ein paar Gemeinsamkeiten mit meinem Männe :lol: Und erfrischend war, dass hier mal mit Begrenzung des Hundes gearbeitet wurde. SO hat sich der Hund nämlich entspannt. Weil er nicht ständig unter Strom und in irgendeiner Erwartungshaltung stand.

    Zitat

    Weil Druck in Bezug auf "Sport mit Hund" fehl am Platz ist.

    so isset und daran muss ich mich selber auch immer wieder erinnern.

    Wegen der Pausen: wenn ich ehrlich bin, dann ist es für meinen Hund viel besser, wenn mal was nicht geklappt hat, mind. 2 Tage lang was anderes zu machen (oder sogar gar nix). Beim Laufen kommt mir dann immer der eigene Ehrgeiz dazwischen. Ich will ja auch mal wieder fit werden :D Ich habs aber auch beim Obi und beim ZOS festgestellt. Manchmal kann die Pause gar nicht lang genug sein. Nach ner Woche machts plötzlich Klick und das, was im letzten Training gar nicht ging, ist einfach da!

    Insgesamt muss ich aber auch aufpassen, dass ich mit meinem Hund nicht zu viel mache. Aber es gibt einfach so viele tolle Beschäftigungsmöglichkeiten. Da kann ich mich manchmal gar nicht zurückhalten, weil ich alles ausprobieren will. Auch nicht gut, ich weiß :roll:

    Bilder - hm, das wird schwierig. Ich hab behelfsmäßig, weil keine Kamera dabei, mim Handy ein paar Schnappschüsse gemacht, aber nicht beim Ziehen, da hab ich ein paar sehr sehr schlechte Videos gemacht. Ich krieg das Zeug aber erst am Montag in der Firma vom Handy aufn Rechner :ops:

    Das war gestern suuuuuper, Jessi!! :gut: Leider lässt sich sowas viel zu selten realisieren.

    Hab Bela heut mal vors Fahrrad gespannt. Der Schuss ging schön nach hinten los. Er hat überhaupt nicht kapiert, was er machen soll (obwohl er Fahrradfahren kennt und ich ihn nach vorne geschickt hab mit "Vorwärts, los"). Mein (zugegeben lautes, entschiedenes) Anfeuern hat ihn total verunsichert. Es war ein einziges Gepöbel - schimpfen von mir - kreuz und quer rennen von ihm.... totaler Mist. Er guckt permanent zu mir, auch wenn er mal vorneweg läuft. Ich hab den Eindruck, dass er da gar keinen Spaß dran hat. Beim Canicross ist es selten, dass er mal mit Power nach vorne läuft und nicht ständig zu mir nach hinten guckt. Aber das macht er eben nur DANN, wenn ER das will. :headbash:

    Wie machen das nur alle die, die KEINEN Helfer haben? Mein Freund hatte heut mal wieder keine Lust/Zeit, mitzukommen, somit werd ich gar nicht mehr mit ihm rechnen. Was aber kann man sonst machen?

    Menno, ist das frustrierend :/ Ich fühl mich beschissen, weil ich so wenig Geduld hab. Am Ende nehm ich ihm noch den ganzen Spaß am Rennen. Das will ich nicht. Aber wenn ich nur ganz langsam fahre/jogge, passiert überhaupt nichts. Ich trete irgendwie total auf der Stelle, buchstäblich.

    Ich muss dringend an meiner Einstellung arbeiten. Mein Hund ist überfordert. Er orientiert sich IMMER an mir, und wenn er vorausläuft, orientiert er sich logischerweise nach hinten. Er hat keinen Tunnelblick oder sowas, weil ich ihm genau das immer verboten hab. Ich wollte von meinem Hund immer nur, dass er bei mir ist (geistig) und mich möglichst oft anguckt. Das kann man ja nicht einfach so ausschalten. Nur hab ich grad keine Idee, wie ich ihn überzeugen kann, dass er sich nach vorne orientieren soll. Vielleicht geht das auch gar nicht? :???:

    ich hätt nich gedacht, dass es so anspruchsvoll ist. Mir raucht ganz schön der Kopf...

    Hallo Rinski!

    Ich hab deinen Fred gerade entdeckt und muss mal loswerden, dass mir das super toll gefällt, was du mit deiner (sehr hübschen) Hündin machst! Das sieht richtig gut aus! =)

    Bin ja auch gerade dabei, aus meinem Dödelhund nen Zughund zu machen, habe mit Canicross angefangen und seh jetzt gerade, dank einer lustigen Trainingseinheit mit ner Freundin gestern, dass wir auch ans Rad müssen :lol:

    Also: ich lese gespannt weiter mit!

    Grüßchen
    Jenny

    Hier ganz genau so!
    Mein Hund ist übrigens durchgeröntgt, alles bestens.

    Zitat


    Ich an deiner Stelle wuerde einfach mal alles vergessen was ich ueber die einzellnen Linien weiss, zu dem Zuechter gehen, bei dem mir die Hunde gefallen (Gesundheit passt, Wesen passt usw.) und der auch sonst mir gefaellt und dann dort meinen Hund holen. Ganz egal aus welcher Linie er dann kommt.

    Meine Rede! :gut:

    Genau so würde ich es auch machen, wenn noch mal ein Aussie-Baby einziehen sollte =)

    ich würde mir die Frage stellen: was ist, wenn der Hund nicht "Hundekindergarten"-tauglich ist? Also mein Hund wäre in so nem Hundehort nicht besonders gut aufgehoben. Was machste dann?

    So ganz allgemein ist das sicher ne machbare Lösung, aber meins wärs absolut nicht. Dann würd ich (!) mir lieber keinen Hund holen.

    EDIT: der Hund wäre also dazu da, um dir den Feierabend zu zerstreuen? Wie wäre es denn mit einem Gassihund von Nachbarn/Bekannten oder Tierheim? Das fänd ich sinnvoll!

    ich bin mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt, dass man das so pauschal überhaupt gar nicht sagen kann. Diese Einteilung macht für mich nicht wirklich Sinn. Es gibt einfach zu viele Ausreißer, in beide Richtungen. Man muss sich die Einzeltiere, die einer Verpaarung angehören, anschauen, das ist wohl das einzige, was einigermaßen Aufschluss gibt. In vielen sog. Arbeitstieren steckt ja auch mehr Confirmation drin, als man zunächst meinen würde - und andersrum ;)

    Und was Arbeitseitgenschaften angeht: mein Aussie hat viel Wach- und Schutztrieb. Hütetrieb und Jagdtrieb hat er eher weniger. Klar, er ist ein Balljunkie. Aber er hat keine Ahnung, wozu Schafe da sind (außer zum Verbellen). Ist er jetzt ein Arbeitshund oder nicht? Oder nur zur Hälfte? Ich weiß es nicht. Und mag mich da auch nicht festlegen.

    Kann aber auch sein, dass ich jetzt total falsch liege. :roll: