Beiträge von jennja

    ich kann mir vorstellen, dass es ECHT ein Riesenproblem ist, dass Dickwerden ein schleichender Prozess ist! Früher war Fiffi vielleicht etwas wählerisch und daher zu dünn - dann kriegt er halt mal dieses und jenes und schwupps - 3 Jahre später wiegt er das Doppelte und keiner hats bemerkt :???:

    Wer kontrolliert schon regelmäßig das Gewicht seines Hundes? ;)

    Hallo! :smile:

    also meine täglichen Beobachtungen gehen tatsächlich dahin, dass ein Großteil der Hunde zu dick ist! Und davon bin ich auch felsenfest überzeugt! Viele HHs wissen anscheinend gar nicht, wie ein normalgewichtiger Hund aussieht und sehen überhaupt nicht, dass sie ihren Hund fettgefüttert haben :/

    Das krasseste, was ich wirklich täglich sehe, ist ein Chi, der aussieht wie ein Mops mit Übergwicht. Der Hund wird aber auch nur wenige Meter Gassi geführt...

    Was meinen eigenen Hund betrifft, den finden viele sehr schlank bis dünn, ist er auch auf den ersten Blick -> 18-19 Kilo bei 54 cm Höhe und er ist kein Pelzberg. Doch er ist ideal und ich möchte nicht, dass er zunimmt!

    Grüße
    Jenny, die mit ihrer Meinung vermutlich eher zu ner Minderheit gehört :roll:

    hier klink ich mich mal ein. Wir überlegen auch, im Nov nach DK zu fahren. Allerdings haben wir ne arschweite Strecke zurückzulegen (von München aus). Hat hier jemand nen Tipp für nicht ganz so weit im Norden von DK?

    Absolut gröbst fahrlässig und unverantwortlich und (entschuldigung) dazu auch noch sehr dumm, sowas zu empfehlen! In den Öfffentlichen ist sowas doch nun wirklich nicht machbar. Am Ende versaut mans Timing und damit den Hund. Mal abgesehen von den verschreckten Fahrgäseten. Also wirklich! *kopfschüttel*

    An die TS:
    Ich bin auch mehrmals täglich mit meinem Hund in den Öffis unterwegs und ihm gibt es viel Sicherheit, sich an mir zu orientieren. Was sehr gut funktioniert, ist ein Schau-Signal. Für ruhiges Verhalten spendiere ich auch gerne Käsewürfel. Steigt ein anderer Hund in die Bahn ein, hole ich mir rechtzeitig die Aufmerksamkeit meines Hundes. Sicht verstellen geht auch immer sehr gut. Prinzipiell hat meine Hund eine Haltung einzunehmen, in der ich ihn 100%ig kontrollieren kann (vor oder neben mir sitzen, die Leine halte ich relativ kurz). Das Motto ist hier immer: der andere Hund geht meinen Hund schlichtweg nichts an und fertig ;)
    Maulkorb find ich auch schon mal gut. Aber bitte keinen Nylon-MK, womit der Hund nicht hecheln kann!
    Manchmal hilft auch ne Einzelstunde bei einem erfahrenen Trainer. Nicht direkt für den Hund, sondern fürs Training der eigenen Sicherheit ;)

    Grüße
    Jenny

    Der Zeitraum wäre definitiv zu lange! Für 5-6 Stunden hätte ich kein Problem, ihn allein zu lassen, aber ich bin ja mind. 9, ach eigentlich eher 10 Stunden außer Haus (Überstunden nicht eingerechnet). Ab und zu nimmt mein Freund den Bela mit, wobei er ne ähnliche Arbeitssituation hat, da hat der Hund auch nicht mehr Ruhe als bei mir. Einzig das Fahren mit den Öffis fällt dann weg...

    Ne Box hab ich hier, in die ich ihn auch oft verfrachte und ich merke natürlich, dass ihm das gut tut. Er bekommt zwar viel mit, muss sich aber nicht "kümmern". Momentan hab ich ihn wieder da drin und da bleibt er jetzt mal bis zur Mittagspause :p

    Ihr habt Recht, mein Hund hat kein Easy-Going-Leben. Und deshalb dachte ich nämlich auch, dass ihm das Laufen sehr gut tun wird, weil er sich dann (genau so wie ich) den Tagesstress rauslaufen kann. Dafür muss er das aber auch als Belohnung oder zumindest als ein schönes Erlebnis verstehen. Beim Canicross denk ich, kann ich das schnell erreichen. Und wenn die Nikki mir noch dabei hilft... :D

    Grüßle

    ja, diese Formulierung istn bissl blöd. Ich versuchs mal, zu beschreiben. Mein Hund muss in meinem Alltag ziemlich viel mitmachen.
    - volle U- und S-Bahnen, viele fremde Menschen, Stress, Hektik
    - das Stadtleben (wenn auch nur tagsüber) mit allem, was dazugehört
    - Verhalten im Büro: Kollegen haben ignoriert zu werden; er hat den Tag üebr mehr oder weniger auf seinem festen Platz zu bleiben
    - tagsüber ist kaum (ausgelassener) Hundekontakt möglich, beim normalen Gassigehen verbiete ich den Kontakt zu fremden Hunden (vor allem Rüden)

    das klingt jetzt gar nicht so anspruchsvoll bzw. hört sich eigentlich selbstverständlich an, aber wenn man Bela kennt, dann weiß man, dass es schon anspruchsvoll ist. Ich bin jemand, der nicht negativ auffallen will und seinen Erziehungsauftrag ggü. dem Hund sehr ernst nimmt, mit Bela hab ich aber so meine Baustellen (Fremde Menschen, fremde Rüden, Hektik -> Nervosität, Bellen! usw.). Vielfach wäre es besser, er würde gar nicht so aktiv an meinem Alltag teilnehmen, sondern könnte daheim gemütlich den Tag verpennen. Da das aber nicht geht, weil er dann viel zu lange allein wäre, nehme ich ihn mit in die Arbeit (ich habe einen sehr toleranten Chef, der über vieles hinwegsieht, was andere nicht akzeptieren würden). Da ich häufig eh schon unter Spannung stehe, bemerkt man diese Anspannung auch bei meinem Hund. Er hat ein recht sensibles Wesen - möchte mir alles Recht machen, ist schnell verunsichert, nimmt meine Stimmungen extrem schnell an, hat aber auch den Drang, selbst Dinge zu entscheiden, wenn er spürt, dass ich ihn (so denke ich) nicht klar genug anleite. Das wiederum stresst mich. Ich halte dagegen. Bela ist kein Hund, der einfach mitläuft, sondern er fordert ganz viel Sicherheit und klare Strukturen, sonst fängt er an zu schwimmen, da er meine Fehler kompensieren will und dabei total unsicher wird usw usw.

    Vor einigen Monaten hatte ich ein paar Stunden bei einer Canis-Trainerin, die mir wahnsinnig geholfen haben. Das Resultat war, dass ich meinen Hund nun deutlich mehr begrenze, Fehlverhalten schon im Ansatz unterbinde, (fast) keine eigenen Entscheidungen mehr zulasse (ausgenommen zu Hause). Einerseits hatte ich den Eindruck, dass uns beiden das sehr hilft, weil alles viel ruhiger von Statten geht, andererseits steht eben die Überlegung im Raum, ob ich ihm damit nicht etwas wegnehme, das bspw. im Hundesport "brauchbar" wäre. Ich beobachte, dass Bela mir zwar Dinge anbietet (Thema Apportieren o.ä.), aber eben genau so, wie ich es ihm beigebracht habe. Er probiert nichts selbst aus, wartet immer nur auf Anweisungen von mir. Klar, ich habe ihm das so beigebracht. Das eintscheidende daran ist aber, dass ich recht viel mit "Druck" arbeite, heißt im Klartext: ich sehe, mein Hund will jemanden verbellen, also nehm ich ihn zu mir und sage ihm deutlich, dass ich das nicht will -> Druck. An manchen Tagen ist davon mehr nötig, an anderen weniger. Ich belohne auch mit Leckerchen, wenn was gut funktioniert. Meine Arbeitsweise ist also ziemlich schwarz/weiß. Das ist es, was meine Obedience-Trainerin "kritisiert". Sie meint, dass mein Hund im Training aufm Platz nicht so richtig aus sich raus geht, weil er (klingt jetzt blöd) Angst hat, was falsch zu machen :???:
    Möglicherweise kann man das auch auf die mangelnde Bereitschaft, lustig und fröhlich beim Zugtraining vorneweg zu rennen, übertragen. Weil eigentlich ist Bela schon ein Hund, der gerne rennt.

    so. Dann will ich mich auch mal wieder zu Wort melden :smile:

    Nachdem ich ja gestern kein Lauftraining gemacht hab, sondern zur Abwechslung mal wieder Obedience :lol: habe ich mir überlegt, dass ich jetzt erstmal beim Canicross bleibe und das Unternehmen Bikejöring vorerst nicht mehr alleine angehe. Ich hab das Gefühl, dass dem Bela fürs Bikejöring einfach noch die Power fehlt. Beim Canicross merke ich ja schon in Ansätzen, dass es funktionieren kann, vor allem deshalb, weil er dann selbst merkt, dass er mit dem Ziehen was bewirkt - ich werde schneller :D Darauf werd ich jetzt mal aufbauen und schauen, dass ne runde Sache draus wird (hab mir jetzt erstmal nen neuen Gurt und ne gescheite Leine bestellt), dann kann ich auch irgendwann auf Gefährte umsteigen/erweitern. Mir persönlich ist das Selberlaufen eh viel wichtiger, wegen meiner Fitness ;) Also kann ich das Biken ruhig erstmal vergessen bzw. das mach ich dann im Verbund mit Jessi

    Ich hab außerdem beschlossen, dass ich beim Laufen keinerlei Druck mehr aufbauen werde. Wenn mein Hund nicht ziehen will, dann akzeptiere ich das. Wenn er aber Ansätze zum Ziehen zeigt, werd ich ihn ermutigen und bestätigen. So kommen wir bestimmt irgendwann zum Ziel.

    Mal etwas OT:
    Ich hatte gestern beim Obi-Training mal wieder ne Grundsatzdiskussion mit meiner Trainerin. Sie erklärt mir jedes mal aufs Neue, dass ich Bela allgemein zu viel Druck mache. Vor allem im Alltag. Und DAS merke man dann auch im Hundesport. Mein Hund muss, wenn er mich ins Büro begleitet, permanent funktionieren, wie ne Maschine. Wenn er nicht so funktioniert, wie ich das brauche, bekommt er Druck. Und da muss ich sagen: ja, das stimmt. Die Folge ist, dass er zwar im Alltag ganz gut funktioniert, aber oft nicht so aus sich rauskommen kann, wie es im Hundesport wünschenswert wäre. Beispiel: Apport. Funktionierte in der Prüfung astrein, technisch gesehen nahezu perfekt. Aber mit viel zu wenig Enthusiasmus und Freude. Das hat mich sogar Punkte gekostet :hust: Was haben wir also gestern gemacht: ich hab das Apportel einfach geschmissen und bin von meinem Hund weggerannt. Er hat das Apportel geholt und ist mir nachgerannt, quer übern Platz. Das war sehr lustig und bringt mal wieder Spaß und Schnelligkeit in die Sache. So wird es auch beim Zugtraining sein. irgendwie muss ich da mehr Fun reinbringen. Jetzt hat meine Trainerin mich zum Nachdenken gebracht: wie kann mein Hund im Hundesport ausgelassen und fröhlich sein, aus sich rausgehen, selbständig denken, wenn ich ihn im Alltag klein halte und ihm Druck mache? Ich muss ja auf ihn wirken wie ne gespaltene Persönlichkeit.
    OT:-Ende.

    Gruß
    Jenny, etwas nachdenklich.

    babyjana: danke. Dasselbe denke ich auch schon seit ner Weile. Mir machts mittlerweile auch keinen Spaß mehr, diese Sendungen zu gucken. Was um Himmels Willen ist so schwer daran, einem keifenden Sheltie zu sagen: Lass es! Komm runter! Aber nein, es muss natürlich wieder ein Ball fliegen, bis zum gehtnichmehr :|

    Die Besis vom Schäfer-Mix-Mädel fand ich toll! Der Mann hatte ein paar Gemeinsamkeiten mit meinem Männe :lol: Und erfrischend war, dass hier mal mit Begrenzung des Hundes gearbeitet wurde. SO hat sich der Hund nämlich entspannt. Weil er nicht ständig unter Strom und in irgendeiner Erwartungshaltung stand.