Beiträge von jennja

    nein, er ist natürlich nicht die ganze Zeit allein ;) Mein Freund arbeitet viel von zu Hause aus und kann sich seine Termine legen, wie es ihm passt. Normalerweise ist Bela nicht länger als 5-6 h am Stück allein.

    ich wüsste eben nicht, ob ich die ganze Erziehungsarbeit, die ich mit Bela hatte, noch mal so leisten könnte (in der jetzigen Situation). Klar, einen Hund kann ich immer mit in die Arbeit nehmen, zwei aber nicht

    danke für eure Antworten!
    Tja, es würde wohl ganz entscheidend vom Zweithund abhängen, WIE das ganze ablaufen würde. Ich habe es ja gesehen, als Molly damals immer bei uns in Pflege da war. Das hat ihm sehr sehr gut getan und ihm sicherlich auch geholfen. Sie war um einiges älter als er und im Vergleich zu ihm ziemlich souverän, außerdem sehr genügsam. Sie hat ihm nichts streitig gemacht, aber er konnte sich bei ihr auch nicht alles erlauben. Die Kommunikation hat 100%ig funktioniert. Ob das bei einem jüngeren Hund auch so wäre - am Anfang garantiert nicht. Und wie sich das entwickelt, man weiß es nicht, ja mein weiß es ja nie. Aber ich könnte mir vorstellen, dass der richtige Hund an seiner Seite nur gut für ihn wäre. Andererseits ist es ja so wie es jetzt ist auch sehr bequem...

    Kurioserweise reden wir daheim schon ab und an mal über einen zweiten Hund. Und immer wieder kommt das Totschlagargument der Praktikabilität (übrigens meist von mir, nicht von meinem Freund) dazwischen und die Sache ist vom Tisch.

    Sollte ich es in diesem Leben noch schaffen, weniger zu arbeiten und nen kürzeren Weg zur Arbeit zu haben, dann kommt mit Sicherheit nen zweiter Wuff her. Das ist nur grad gar nicht absehbar. Und ich bin ziemlich neidisch auf einige Mehrhundehalter, muss ich ja zugeben. Ich denke aber, dass das eh nur dann machbar ist, wenn man nicht (wie ich momentan) täglich ca. 11 h außer Haus ist...

    seufz, manchmal kommen sie dann doch. Diese Gedanken - wäre er nicht gkücklicher, wenn noch eine nette Hündin bei uns wohnen würde? Hat ihm das Alleineaufwachsen und Alleine-von-Frauli-und-Herrli-abhänigsein wirklich gut getan - oder ihm eher in seiner Entwicklung geschadet? :verzweifelt: Wäre er ein wenig sozialer bei uns zu Hause, wenn er nicht das Gefühl hätte, alles selbst verwalten zu müssen (wir wollen ihm das ja abnehmen, aber es funktioniert nicht immer so ganz reibungslos)... Irgendwie glaube ich nicht, dass mein Hund ein klassischer Einzelgängerhund ist. Er hat sich aber im Laufe der Jahre arrangiert, was es aber nicht besser macht. Zugegeben, hab ich manchmal ein sehr schlechtes Gewissen, weil ich doch irgendwie denke, dass ihm etwas sehr entscheidendes fehlt :/ Und gerade Aussies, das liest man immer wieder, sind doch so gesellig und sehr gerne unter Ihresgleichen. Was meint ihr?

    mal ne Detailfrage: lasst ihr dann ein "Grummeln" oder "Brummen" auch nicht zu? Ich würde das Knurren von Bela eher als so ein Grummeln bezeichnen. Wenn, dann knurrt er Personen nicht offen an, sondern "knurrt" eher so in sich rein. :???:

    nicht falsch verstehen, es ist nicht so, dass er ständig alle möglichen Leute anknurrt. Es ist eher selten, aber es kommt halt vor. :roll:

    ...Nachtrag, ich mach es wie Jana, und achte sehr darauf, seine Aufmerksamkeit zu haben, was ihm viel Sicherheit gibt. Drum hab ich das "schau" mit ihm wirklich bis zum Erbrechen geübt. Ist das einzige, was hilft, um blöde Situationen mit Menschen zu vermeiden.

    Also Bela knurrt schon auch mal, wenn er angesprochen oder ihm direkt in die Augen geschaut wird. Wobei ich das gar nicht soooo schlimm finde. Es ist blöd und unangenehm, ja, aber die betroffenen Menschen wissen dann, dass sie lieber Abstand halten sollten, und das ist in Ordnung für mich. Ich kann nicht immer verhindern, dass Fremde mit ihm Kontakt aufnehmen wollen, wobei ich schon sehr darauf achte, dass er in Ruhe gelassen wird. Aber wenn es trotzdem mal passiert und er dann bescheid sagt, dass es ihm nicht behagt, ist das besser, als wenn er gleich völlig aus der Haut fahren würde. Es gibt Situationen, da kann er auch nicht nach hinten ausweichen (zB in der S-Bahn, da quetschen wir uns immer irgendwo an eine Wand und ich schirme ihn total ab), und da ist es halt in Ordnung, wie ich finde, wenn er mal seinen Unmut äußert. Wobei er sich mittlerweile sehr zurückhält und meist einfach wegguckt, um nicht angesprochen zu werden. Wohlfühlen tut er sich unter Fremden einfach nicht. Hält aber inzwischen vieles aus.