Beiträge von Quaxi

    Hallo,

    wir haben uns nun entschlossen trotz weiter Anreise immer nach Duisburg in die Klinik zu fahren.
    Dort waren wir heute morgen, da uns immernoch der Vorderlauf Sorgen macht. Er ist immernoch dick geschwollen und ziemlich stark entzündet. Er heilt mitunter schlecht weil er noch Cortison bekommt daß die Wundheilung verschlechtert. Das Cortison sollen wir jetzt langsam absetzten damit die Pfote heilen kann. Außerdem sollen wir warten bis die bereits abgestorbene Haut aufplatzt und der Eiter endlich raus kann. Wir müssen den Vorderlauf jeden Tag 2 mal neu verbinden und neue antibiotische Salbe aufbringen. Der Verband ist trotz Binden und Verband innerhalb einer Stunde immer völlig durch genässt mit hellem Blut. Heute abend haben wir wieder den Verband gewechselt als wir gesehen haben daß wenn man auf die geschwollene Stelle leicht drückt daß an anderer Stelle helles eitriges Blut austritt. Wir haben ganz leicht weiter auf die Stelle gedrückt um den Druck aus der Pfote zu lassen. Als schon ganz viel Blut raus war konnten wir an der ehemals geschwollenen Stelle ein großes Loch sehen was bis tief in den Voderlauf hinein geht. Es stinkt und sieht grauenvoll aus. Die Tierärztin hatte uns schon vorgewarnt daß das passieren könnte. Ich hoffe daß das nicht so schlimm ist wie es aussieht. Die gesamte Pfote ist jetzt natürlich nicht mehr so dick aber quasi teilweise innen hohl. Wir haben so etwas ekliges noch nicht gesehen, hoffentlich ist das nicht gefährlich.

    Es gibt aber auch mal was positives zu berichten. Er hatte bis heute keinen Anfall mehr und seine Blutwerte sind in einigen Bereichen wieder deutlich besser geworden. Wenn auch noch nicht komplett im Normbereich aber knapp darunter.
    Durch die Medikamente ist er immernoch ziemlich müde und fertig. Er konnte aber heute immerhin schonmal 10 min langsam mit uns spazieren gehen. Wenn er mal steht geht es schon ganz gut aber er kommt schwer von sich aus hoch. Ebenfalls durch die Medikamente bedingt hat er unheimlich viel durst und muss dadurch auch nachts 2 oder 3 mal raus. Da er von selbst nicht aufstehen kann sind wir mit einem Ohr nachts immer beim Hund um zu hören wenn er miefert und raus möchte.
    Alles in allem haben wir den Eindruck daß es ihm ganz langsam wieder etwas besser geht. Wir sind froh daß er bis heute keinen Anfall mehr hatte. Jetzt muß das nur so bleiben und die Pfote muß noch heilen. Wir drücken weiterhin alle Pfoten und hoffen das Beste. Spätestens am Freitag gibts die nächsten Neuigkeiten.

    Hallo Ihr lieben,

    ich mache gerade die größte Berg und Talfahrt der Gefühle durch die ich jemals hatte. Ich mußte beruflich für 2 Tage weg und konnte daher noch nicht hier ins Forum posten. Meine Freundin hat Ice am Mittwoch aus der Tierklinik geholt. Nachdem sie ihren Urlaub abgesagt hat ist sie Gott sei dank gerade zu Hause. Das Drangwandern hat bis heute aufgehört und Anfälle hatte er auch keine mehr.
    Es wurden noch ein paar Bluttests gemacht außerdem wurde er geröntgt und ein Ultraschall wurde gemacht. Außer dem Blutbild war alles ohne Befund. Die Tierärzte haben leider zu all dem was eh schon ist noch etwas gefunden was aber seine Anfälle nicht auslöst. Sozusagen eine 2. neue Baustelle. Ice bildet kaum noch rote Blutkörperchen. Woran das liegt wußten sie aber nicht. Wir müssen am Montag nochmal hin und dann bekommt er erneut Blut abgenommen um zu sehen ob es sich nach absetzten einiger Medikamente vielleicht bessert. Ich bin heute morgen erst wieder nach Hause gekommen und war natürlich heil froh daß Ice wieder da ist. Aber wenn ich ihn so she bricht es mir das Herz. Meine Freundin sagte daß er überhaupt nicht aufsteht. Er würde immer nur liegen. Er hat keine Kraft um selbstständig aufzustehen. Und wenn er steht dann ganz wackelig. Sie war vorgestern und gestern kurz mit ihm spazieren aber nur ganz kurz. Er macht dann nur sein Geschäft und das war´s. Er meldet sich nicht mehr wenn er raus muß sondern läßt es einfach laufen vermutlich weil er nicht hoch kommt. Jetzt kommt auch noch hinzu daß seine linke Vorderpfote dick angeschwollen ist. Die Pfote tut ihm weh und er belastet sie gar nicht. Angeblich kommt das schonmal vor laut TA da die Pfote auch abgebunden wurde als die Kanüle drin war. Wenn er denn mal den Versuch wagt aufzustehen klappt es nicht weil ihm die Pfote weh tut. Ich werd total wahnsinnig. Der Hund liegt nur und schläft. Wir tragen ihn immer überall hin. Ich habe ihn jetzt eben in den Garten getragen wo er jetzt auf der Wiese liegt und schläft. Wir haben ihm kalte Umschläge um die Pfote gemacht in der Hofnung daß es was hilft. Der Hund tut mir einfach nur leid. Jetzt hat er zwar keine Anfälle mehr im Moment aber dafür hat er eine dicke entzündete Pfote und bildet kaum noch rote Blutkörperchen. Ich bin irre traurig und weiß langsam einfach nicht mehr weiter....

    Wir drücken wieterhin ganz fest die Daumen für den Ice und hoffen das Beste für ihn. Auch wenn er das alles übersteht wird man zukünftige Anfälle nicht auschliessen können und das bereitet uns schon Bauchschmerzen. Denn meine Freundin und ich sind beide berufstätig und der Hund mußte immer auch mal alleine bleiben. Was immer relativ gut funktioniert hatte aber jetzt....!? Alleine die Vorstellung er bekäme vielleicht einen Anfall und wir sind nicht zu Hause ist ein echter Horror. Wenn der Hund nach dem Anfall total desorientiert gegen die Wand rennt oder die Treppe runter fällt und sich noch was dabei bricht.
    Ihr habt sicher recht, er ist schon recht alt für seine Rasse und seine Größe und auch daß es wenigstens die Möglichkeit gibt ihn zu "erlösen" trotz alledem tut es doch unendlich weh wenn man das tut.
    Es wäre dann schon der 2. Hund den ich einschläfern müßte und beim 1. Hund hatte ich Monate daran zu beissen. Ich komme mir dabei wie ein Mörder vor und habe einfach Angst daß der Tod vielleicht nicht schön ist für den Hund. Mein Herz für die Tiere ist einfach zu groß und ich bin zu sensibel aber die Hunde tun mir einfach unendlich leid... Gerade Ice den ich jetzt seit 5 Jahren etwa habe. Ich habe ihn aus dem Tierheim geholt nach dem mein 1. Hund eingeschläfert wurde. Ice wurde mit 9 Jahren aus Gründen die mir einfach das Herz brechen ins Tierheim gegeben. Die Familie zog wohl um und dort war leider kein Hund erlaubt. Naja da gibt man den Hund eben einfach ab. Ist einfacher als sich eine geeignete Wohnung zu suchen. Er war ganz dünn und abgemagert und hatte Löcher im Fell als ich ihn zu mir holte. Der Tierheimleiter war glücklich darüber daß Ice doch nochmal vermittelt wurde da er durch seine Alter kaum Chancen hatte vermittelt zu werden. Er hatte es also nicht ganz leicht in seinem Leben und jetzt das. Naja ich hoffe von tiefstem Herzen das es ihm bald wieder besser geht.
    Morgen gibts die nächsten Informationen von der Tierklinik..... [/img]

    Ich habe eben in der Duisburger Klinik angerufen. Die Narkose von gestern hat er gut überstanden und sein Zustand hätte sich leicht gebessert. Er wandert im Moment nicht mehr. Kann aber sein daß das noch die Nachwehen der Narkose sind. Sie möchten ihn auf jeden Fall noch gerne bis Mittwoch dort behalten. Sie meinten es gibt immer mal wieder besserer und schlechtere Tage. Es kann also passieren daß sich sein Zustand auch wieder verschlechtert. Zur Zeit bekommt er Luminal intravenös und hatte bisher keine Anzeichen eines Anfalls. Die Ärztin vermutet daß es eventuell eine durch Stoffwechsel ausgelöste Epilepsie sein könnte aber sicher wäre sie sich nicht. Morgen gibts weitere Neuigkeiten. Wir drücken weiterhin die Daumen und hoffen daß alles wieder gut wird....
    Vielen Dank für Eure Beteiligung und die Wünsche für Ice....Daß kann er jetzt gut gebrauchen in dieser schweren Zeit.....

    update.

    Gestern gabs Gott sei Dank keinen Anfall mehr, allerdings lief er bis heute morgen um5 Uhr ununterbrochen durchs Haus.
    Heute morgen sind wir nach Duisburg in eine Klinik gefahren um ein MRT machen zu lassen um endlich Klarheit zu bekommen. Also ab nach Duisburg. Eine nette Tierärztin bestätigte unseren Verdacht daß es ein Tumor sein könnte und riet uns zum MRT. Ice wurde wieder in Narkose gelegt und ein MRT vom Gehirn wurde gemacht. Eine Stunde später bekamen wir bescheid ! Es ist kein Tumor, kein tumoröses Gewebe kein Gerinsel oder gar eine Blutung.
    Leicht verändertes Gewebe könne man im MRT nicht sehen dass wäre eine der wenigen Vermutungen die jetzt noch übrig bleiben. Keiner weiß genau was mit ihm los ist aber der arme Ice muß ständig wandern und das ist wohl kein Zustand den er bis zu seinem Lebendende ertragen sollte. Wir mussten Ice für einige Tests wieder mal in der Klinik lassen. Wir hoffen nun auf baldige Verbesserung oder zumindest Klarheit um seine Situation.....

    Hallo,

    unser etwa 14 Jahre alter Husky Ice macht uns in den letzten Wochen große Sorgen. Nach anfänglichen "Kleinigkeiten" wie die Feststellung daß er einen Herzfehler hat, der ihn aber nicht behindert, und kleineren Blessuren an der Wirbelseule die bei Routineuntersuchungen festgestellt wurden, war unser Ice für sein Alter noch überaus fit und gesund.

    Vor etwa 8 Wochen bekam unser Ice eines Nachts einen epileptischen Anfall. Nachdem meine Freundin am nächsten morgen gleich die nächste Tierklinik aufgesucht hat, wurde ihr gesagt, daß es eben ein epileptischer Anfall gewesen wäre und dies möglicherweise eine einmalige Sache gewesen sein könnte. Trotzdem wurde uns empfohlen den Hund kastrieren zu lassen um eventuelle Anfälle die durch Hormone im Gehirn verursacht werden vorzubeugen. Nachdem wir uns eine 2. Meinung von einem anderen Tierarzt eingeholt haben, entschlossen wir uns Ice zu kastrieren.

    Vor 4 Wochen wurde er nun kastriert und war soweit auch anfallsfrei. Bis auf kleine Schwierigkeiten mit dem Abheilen der Wunde verlief der Rest problemlos. Vorgestern der große Schock. Kurz nachdem wir ins Bett geagangen sind bekam Ice wieder einen Anfall. Soweit ich das in Erfahrungsberichten gelesen habe recht typisch etwa 4 min lang mit zucken, krampfen und Schaum vor dem Mund. Allerdings wollte sich der Hund danach einfach nicht mehr beruhigen. Er lief mehrere Stunden einfach durch jedes Zimmer im Haus ohne sich auch nur einmal hinzulegen oder sich zu entspannen. Nach etwa 5 Stunden um etwa 4 Uhr morgens hat er sich dann endlich mal hingelegt und kurz geschlafen, bevor er den nächsten Anfall bekam. Das gleiche Spiel ging von vorne los. Der Hund lief und lief und lief ohne Pause durchs Haus. Selbst wenn man versucht hat ihn feszuhalten tippelte er einfach auf der Stelle weiter.
    Die Nacht die keine war, war sowieso schon zu Ende und wir sind glich zum Tierarzt gefahren. Dort bekamen wir Medikamente gegen die Epilepsie und Ice bekam ein paar Spritzen zur Beruhigung.
    Wieder zu Hause angekommen hatte Ice sich etwas beruhigt. Er hatte ein paar Stunden geschlafen als er gegen mittag erneut einen Anfall bekam.
    Wir haben den Hund wieder eingepackt und sind wieder in die Klinik gefahren. Die Oberärztin sagte sie wolle ihn lieber stationär aufnehmen und wir sollten ihm die Daumen drücken...! Für uns wie ein Schock !!! Die Daumen drücken ? Steht es so schlimm um ihn ?? Das war uns nicht bewußt...! Ich hatte im Internet vorher schonmal nachgeforscht welches so die Hauptgründe für Epilepsie seien und bin u.a. gerade bei älteren Hunden auf Hirntumor gestossen. Die Oberärztin darauf angesprochen erzählte sie mir stolz, daß sie in 30 Jahren Kleintierpraxis max 3 oder 4 solcher Fälle gesehen hätte. Etwas beruhigt darüber gingen wir nach Hause und ließen Ice in der Klinik. Am nächsten morgen riefen wir wieder in der Klinik an. Uns wurde gesagt daß Ice mit starken Medikamenten, die stärksten für Epilpsie und Morphium ruhig gestellt wurde um sein Gehirn quasi zu "resetten". Beim langsamen wieder wach werden hätte er aber sogar unter Medikamenten wieder Anzeichen eines Anfalls gezeigt. Gestern abend hat uns die Ärztin nahe gelegt ihn einschläfern zu lassen. Wir sind sofort wieder in die Klinik gefahren und wollten uns selbst ein Bild machen. Die Ärztin schloss jetzt einen Hirntumor doch nicht mehr aus und meinte er wäre sogar wahrscheinlich. Nun lag er dort auf der Liege, total benommen und völlig mit Medikamenten zugedröhnt. Er reagierte ganz leicht auf anfassen ansprechen. Trotz der starken Medikamente bewegten sich sein Vorderläufe in kleinen Bewegungen als ob er laufen wollte. Wir konnten den Entschluss ihn von uns gehen zu lassen einfach nicht fassen und wollten nochmal einen Tag abwarten und sehen wie es ihm geht. Wir wollten daß die Medikamente abgesetzt werden und nur im Falle eines erneuten Anfalls wieder gegeben werden. Die Ärztin meinte daß sie nicht glaube daß er wieder normal sei wird bzw. keinen Anfall mehr bekommen würde. Also ließen wir ihn gestern wieder eine Nacht in der Klinik.
    Heute morgen um 10 geplagt von Bauchschmerzen und einer schlechten und tränenreichen Nacht rief ich wieder in der Klinik an. Die gute Nachricht ist er ist wach und war die Nacht anfallsfrei. Die schlechte er läuft und läuft und hört nicht auf. Sie haben ihn die ganze Station lang laufen lassen. Aber es würde eigentlich nichts dagegen sprechen wenn wir ihn erstmal wider mit nach Hause nehmen würden. Falls er heute wieder einen Anfall bekommen würde, wäre es aber wohl besser für ihn wenn wir ihn erlösen würden.
    Jetzt sind wir seit 14 Uhr heute mittag wieder zu Hause und der Hund ist nur gelaufen und gelaufen und gelaufen. Er schlief fast schon im Stehen ein aber er will sich partout nicht hinlegen. Wieso wissen wir auch nicht. Jetzt hat er sich vor einer Stunde endlich mal hingelegt. Nachdem er kaum noch stehen konnte und sein Augen im Stehen schon zugefallen sind gings wohl nicht mehr anders. Jetzt hoffen und bangen wir daß er keinen Anfall mehr bekommt, denn bisher kamen alle kurz nachdem er eingeschlafen war oder nachts.
    Ob es ein Tumor ist oder nicht konnte keiner mit Sicherheit sagen aber irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Wenn er bis morgen durchhält werden wir wohl in eine Tierklinik nach Duisburg fahren. Dort gibt es ein MRT ...In der Hoffnung daß uns das weiter hilft....

    Danke für´s Lesen und Eure Mitgefühl

    Sven, Tanja und Ice....