@Frida...Nepolino hats schon gesagt. Der Hund zeigt sich von dieser Seite, weil er unter Stress steht. Mehrere Hunde im Haushalt, Kind, kleine Wohnung, keiner hat wirklich Zeit für ihn.
Der Hund weiss nicht mehr wo er hingehört. Er wurde herumgereicht.
Luni war genauso. Fahrig, hibbelig, nervös, gestresst.
Durch einen geregelten Tagesablauf und viel Liebe wird sich ne Menge geben. Und natürlich Zeit. Luni hat ne Weile gebraucht bis sie verstanden hat, dass sie nicht mehr weg muss, dass sie nicht mehr selbst für sich verantwortlich ist, sondern ich. Dieses Vertrauen ist alles.
Ich kann dir raten, es anfangs mit der Erziehung nicht zu übertreiben, das ist zuviel für so eine arme Seele. Ankommen lassen ist mein Tipp.
Zu den selben Tageszeiten Gassigänge, am besten anfangs dieselben Wege, damit Hundi sicher wird. Reizarme Umgebungen, nicht direkt Strassen, Wohngebiete, Spielplätze.
Feste Struktur im ganzen Tag.
Erst wenn die Beziehung hergestellt ist, klappt es mit der Erziehung von ganz allein.
Es ist, rückblickend betrachtet, nicht besonders schwer mit Luni gewesen. Sie ist wie ein kleines Kind, je mehr Regeln und Struktur, umso entspannter und sicherer wird sie.
Diesem Hund fehlt das jetzt alles. Er tut mir wirklich leid und hätte es sehr verdient, wenn ihm jemand die nötige Ruhe vermittelt und ihn liebt wie er ist.
Er würde es euch garantiert bald danken.
Wenn du ihn holen solltest und Tipps brauchst, helfe ich dir gern (allerdings bin ich jetzt erstmal ne Woche auf Mallorca, aber danach
)