Beiträge von meike.s

    @Charlisle...danke :ops:

    Aber das bin ja nicht nur ich. Das ist vor allem Elke, die Pflegestellen auf Mallorca, die Pflegestellen in Deutschland, die Menschen, die sich um Flüge, Transfer kümmern, Miguel, unser Tierarzt usw. usw. Ich helfe wo ich kann ,aber nur mit einem Pool aus Menschen die genauso handeln wie ich kann es funktionieren.

    Weisst du ,es macht mich immer wütend, wenn Leute ihren Urlaub planen (möglichst pauschal, Bulgarien, Mallorca, Türkei, keine Ahnung) und ich dann sage "Dort ist das Tierelend ungbeschreiblich" und sie dann sagen "Och nee, das ist ja furchtbar, aber das will ich echt im Urlaub nicht sehen!" und einfach mit ihrer egoistischen Ignoranz weitermachen.
    Dabei muss man doch gar kein Elend sehen, man kann spazieren gehen, man kann kuscheln, man kann spenden oder Sachspenden mitnehmen, man kann einfach helfen und sich danach besser fühlen. Und man muss auch nicht den ganzen Urlaub dafür opfern! Schön wenn man es trotzdem macht :lol:

    Ich finde es toll dass du jetzt auch die Augen dafür öffnen und helfen willst. Ganz viele Leute WISSEN einfach nicht um diese Tiere, die Hilfe brauchen (deswegen gibt es ja die Tötungen, damit die Touristen bloss nicht belästigt werden), es gab mal eine Kampagne am Flughafen von Palma, dort wurden die Touristen sensibilisiert. Das hat enormen Anklang gefunden, fast alle Leute waren tief betroffen, haben sich sofort in die Flugpatenformulare eingetragen und gefragt wo sie denn helfen können oder mal Futter hinbringen. So eine Aktion würde ich auch gern mal auf dem Köln Bonner Flughafen machen (aber da wird man sicher sofort weggejagt, auch wenn man es sanft und schonend macht).

    Naja, ICH HABE JEDENFALLS GEBUCHT!!!

    Es geht Ende Juni wieder nach Mallorca. Diesmal nehme ich noch mindestens 3 Freunde mit, damit wir die Perrera gut versorgen können. Momentan ist es wirklich fürchterlich, nicht zu vergleichen mit letztes Jahr. Es kommen ständig neue Hunde rein...wer mal schauen will:

    http://www.hunde-aus-mallorca.de

    Um Gottes willen Jutta, mensch, ich habe es gerade erst gelesen und es schnürt mir echt die Luft ab. Wie schlimm du dich da beim Tierarzt gefühlt haben musst...wiesehr du gekämpft und alles versucht hast. Jeder wäre daran zerbrochen, dass man es mit aller Liebe, mit allen Kräften, mit professioneller Hilfe nicht schafft den Hund wirklich glücklich zu sehen.

    Ich ziehe meinen Hut vor dir, du hast alles versucht. Jetzt tobt Pongo über grüne Wiesen mit unzähligen Hundefreunden...da bin ich sicher.

    Nicht jeder hätte den Mut gehabt, einen Hund aus einer Tötung zu retten. Danke dafür. Fühl dich bitte ganz fest gedrückt.

    Geht es dir heute schon etwas besser?

    Danke Yullie, das hoffe ich auch :smile:

    So, nun mal mein Spazierbericht...

    Wir waren diesmal in einem anderen Waldgebiet unterwegs, nicht an der Waldhundewiese. Ich war auch "normal" laufend unterwegs, nicht joggend.

    Tja, was soll ich sagen? Linus kannte das Gebiet nicht und war super. Natürlich lasse ich ihn jetzt nicht mehr einfach mit schleppender Schlepp laufen, nur wenn ich superweit die Umgebung einsehen kann. Deswegen war ich wieder auf alles vorbereitet. Tja, grundlos. Heute ließ Linus Fahrradfahrer, Jogger und sogar galloppierende Pferde :gott: links liegen. Natürlich immer mit Handlungsalternative...in den meisten Fällen absitzen oder Fuss gehen und Geflügelfleischwurstleckerchen :lachtot:

    Er kannte einfach die Umgebung noch nicht...zeigte sich oft unsicher bis fröhlich entspannt. Meine Mädels waren nur letzteres. Süss ist wie Linus sich wieder an ihnen orientierte. Wenn sie zum Trinken an eine Pfütze gehen, geht er mit. Laufen sie weiter, macht er das auch schnell- bloss nicht allein zurückbleiben. Wenn sie schnüffeln, wird eben kollektiv zu dritt ein Grasbüschel inspiziert. Wenn alle zu mir rennen, rennt er mit. Süss.

    Nach knapp 2 Stunden waren wir dann nass (sorry, deswegen auch keine Fotos, es regnete echt konstant und widerlich) und glücklich.

    Ich wurde dann noch zu den Besitzern reingebeten und wir redeten noch ein Weilchen .Ich stelle fest, dass da jetzt echt ein Umdenken stattfindet. Sie schauen Linus wieder ganz verliebt an, fragen nach , fragen wie sie am besten erziehen sollen, damit wir alle an einem Strang ziehen.
    Erschreckend fand ich nur, dass sie mir erzählten dass sie TÄGLICH 5x mit Linus rausgehen. Das erste Mal morgens um halb 5, dann vormittags, dann mittags, dann nachmittags, dann abends. Davon 2x ne wirklich grosse Runde. Erschreckend.

    Auch heute abend (ich habe Linus um 17:30 Uhr zurückgebracht) wollten sie noch mal ne Runde gehen...ich habe ihnen dann gesagt, sie sollen diese Spaziergänge einschränken bzw. anders strukturieren. Vor allem aber ihren Hund nicht ihr ganzes Leben bestimmen lassen, das merkt Linus nämlich. Sobald er muckt, gibts ne Reaktion. Dann wird rausgegangen oder gemaßregelt (wenn er z.B. Passanten anbellt) oder eben anders reagiert. Kein Wunder, dass Linus nicht richtig zur Ruhe kommt. Und auch kein Wunder, dass man dann irgendwann ans Abgeben denkt, das hält ja kein Mensch aus.
    Einfach viel zu gut gemeinte Hundeliebe.

    Ich habe dann gesagt dass sie heute mal gar nicht mehr rausmüssen, ausser vllt auf die gegenüberliegende Strassenseite zum Pippi machen (Feld). Aber das wars dann.
    Der Mann erzählte mir dann auch, dass er morgens zur ersten Runde oft den Hund wecken muss und die Frau sagte dass er seit ca. 5 Tagen abends gar nicht mehr mit ihr rauswill, bzw. nur einmal die Strasse runter, dann alle Pfoten in den Boden stemmt und nicht mehr weiterwill.
    Ich riet ihnen dann einfach auf ihren Hund und seine Signale zu achten. Einfach auch mal "auszuschlafen", eben die Zeiten zu verändern. Anstatt 5x täglich lieber 2x lange Runden und dann noch mal zum Lösen.

    Ich denke daran werden sie jetzt arbeiten. Die Frau sagte dann auch immer "Siehste! Sag ich doch immer" zu ihrem Mann. So bekommt sie von mir eine neutrale Unterstützung. Ich denke das hilft den beiden auch Dinge anders zu sehen, oder eben noch mal anders über Dinge sprechen zu können.

    Naja, mal schauen, jedenfalls finde ich sie nach wie vor seeeehr bemüht. Ich habe ihnen auch noch mal gesagt, wie toll sie das machen, und dass Linus es sehr gut hat bei ihnen, dass sie aber auch an sich denken müssen. Die Frau sagte als ich heute mit Linus weg war, hat sie endlich mal die Bügelwäsche geschafft :D

    Sie müssen halt lernen, dass ein Hund kein Kind ist, dass man zwar vieles anders planen muss im Leben mit Hund, aber er nicht das komplette Leben bestimmen sollte. Ich denke der Weg ist geebnet, ich werde weiter daran arbeiten.

    Sie fragen dann immer was sie mir schuldig sind, lach, ich habe dann heute gesagt, dass wenn ich Linus glücklich im Wald herumhüpfen sehe und seine Besitzer jetzt wieder glücklich und entspannter sind, ist das dicke Belohnung genug.

    So, morgen hole ich ihn wieder, gehe eh mit meinen Mäusen (denen ich hier echt mal ein Lob aussprechen muss, weil sie so tolle Hunde sind und für Linus so ein tolles Freundinnen Rudel) joggen.

    Dann kommen auch endlich mal neue Fotos!

    Ich drücke euch weiterhin die Daumen, hoffe bete bange dass euer Igor bald wieder zuhause ist!

    Trotzdem finde ich es sehr schade, dass ihr nicht weiträumig Futter streut...momentan versucht ihr ja, ihn nach einer Sichtung zu kriegen, rast sofort hin, oder hofft dass vllt jemand ihn festhält. Das ist aber leider eine geringe Wahrscheinlichkeit.

    Durch Futterstellen würdet ihr die Chancen drastisch erhöhen... :|

    Danke für euren Zuspruch...kann ich brauchen ;)

    Also nachdem ich am Di. das letzte Mal da war, hole ich das Kerlchen heute ab, dann gehts wieder in den Wald- so ist mein Plan zumindest bis jetzt.
    Dort heisst es dann Supertrainingseinheit (gehe extra mal nicht joggen damit ich mich mehr auf Linus und meine Mäuse konzentrieren kann). Habe schon Superleckerlie Geflügelfleischwurst eingekauft :rollsmile: Mal schauen wie wir dann eine Handlungsalternative aufbauen können, statt Radfahrer- jagen.

    Denke es wird erstmal ein Sitz bei mir sein, damit ich das auch der Frau zeigen kann und sie es genauso fortführt. Das verlangt von mir natürlich ,dass ich den Radfahrer immer und lange vor LInus sehe..was bei manchen rasenden Mountainbikern oft nicht immer möglich ist :hust:

    Naja, wird schon. Mache mal ein paar Fotos.

    Ja, klar, das mache ich auf jeden Fall!

    Aber das braucht noch was, ich möchte erst noch echt Erfolge erzielen :p

    Mein Freund wird ggf. mal als "Versuchsobjekt " auf Rad hinhalten müssen, oder vllt sogar ich selbst...oder einfach mal Fahrrad fahren mit Linus : :rollsmile:

    Mal schauen. Wenn ich weiss, wie und warum er so reagiert und wie ich ihn kriege, werde ich die Frau und den Mann auf jeden Fall mal mitschleifen, damit das ganze auch Konsequenz und Struktur kriegt. Bringt ja nichts wenns dann bei mir funktioniert und Linus bei ihnen wieder die Molli macht.
    Deswegen habe ich auch gefragt wie sie reagieren wenn Linus auf nen Radfahrer abgeht bzw. wie sie es unterbinden, und sie machen es -bis jetzt- wie ich. Im Keim ersticken, Linus an kurze Leine, Mensch zwischen Rad und Hund, Kommando, Aufmerksamkeit, ggf. auch mal mit dem Knie "körperlich einschränken" (leicht rempeln wenn Hund versucht zum Rad zu kommen). Ich habe jetzt geübt, indem ich ihn, wenn ich das Rad früh genug gesehen haben, sitzen ließ, da bekam ich sogar einen Blick :gott: .

    Naja, das wird schon. Es sollte eben jetzt angegangen werden bevor es ausartet. Sonst ist Linus aber echt "normal"

    Hallo Ihr Lieben, sorry, viiiel zu tun...

    also, ich kam dann am Di. hin und holte Linus ab und der Mann sagte mir dass Linus wohl bleiben wird :gott: Da habe ich ihn mal spontan umarmt

    So, dann sind wir in den Wald, dort habe ich dann den "aufgetauten" Linus erlebt...wie er mal ganz cool nem Fahrrad hinterherjagte und in der Luft rumschnappt... :mute:

    Okay, ist nix passiert, ich hatte die Schlepp auch in der Hand, so konnte ich halt einschätzen woran ich arbeiten muss. Die nächsten Fahrräder waren dann kein Problem mehr, da kam er nah an mich ran auf die andere Seite und klare Kommandos, da verschwendete er nicht mal einen Blick.

    Jogger waren dann auch kein Problem mehr, vllt weil ich selber gelaufen bin...

    Naja, Linus war superschnell unterwegs, fühlte sich auch offensichtlich schon viel sicherer. Trotzdem kam er immer zurück, achtete auf mich und war zu allen Hunden sehr freundlich bis devot. (wobei ich da schon anfing, mit ihm ein wenig zu üben, dass er erst Sitzen muss und eben ICH entscheide wann er zu den Hunden rennen darf und wie- das muss ich ja auch mit meinen zwei machen, welcher Hund mag es schon gern wenn ihn 3 fremde Hunde zur Begrüssung überrennen...).

    Nachdem Linus sich die ersten 20 min richtig ausgetobt hatte und begriffen hatte, dass ich nicht einfach nur an der Leine hänge und ihn machen lasse was er will, klappte es mit uns fast perfekt. Nur mit seiner Aufmerksamkeit hapert es noch ein wenig, er kommt zwar zurück, glotzt dann aber in der Gegend rum anstatt Blickkontakt aufzunehmen, Leckerchen interessieren ihn eher weniger. Dafür orientiert er sich aber sehr an meinen Mädels, was ich dann auch gut ausnutzen und ausbauen konnte...(Rückruf, bei nicht sofort reagieren Richtungswechsel, dann sofortiges Sitz Kommando, Lob bei Blickkontakt aller 3 Hunde...das klappte ganz gut).

    Naja, die Fahrradgeschichte möchte ich noch näher beobachten, noch ein wenig Bindung aufbauen und schauen wie ich selbst das einordne. Momentan ist mein Gefühl, dass diese schnellen Fahrräder für Linus Kontrollverlust bedeuten, es rast etwas schnell an ihm vorbei, er versucht es zu kontrollieren, eine Entscheidung zu treffen, es zu jagen, es zum Stehen zu bewegen (er lässt sofort ab, wenn das Fahrrad anhält). Wie gesagt, das ist meine Einschätzung nach einem Erlebnis.
    Dann trainieren wir eben jetzt mal eine Handlungsalternative an und mit mir wird er jedenfalls nicht mehr die Gelegenheit bekommen, ein Fahrrad zu jagen :roll:

    Mit seiner Besitzerin sprach ich darüber, wie sie eben in der Situation mit ihm umgeht und sie macht es genau wie ich, das klappt auch gut. Sie trifft auch eher selten Fahrradfahrer.

    Ich habe noch mal an die Huta erinnert und werde das wieder tun. Der Mann sagte "Und das mit dem Hundedingenskindergarten machen wir dann auch noch". Super, wenigstens denken sie darüber nach...

    Am Wochenende hole ich ihn wieder, wahrscheinlich sogar Sa. und So. Dann kann ich ein bisschen mehr beobachten, Bindung aufbauen, Gutes fördern und mir überlegen, ob ich uns einen Trainer zu Rate ziehe oder wie wir weiter vorgehen. Bin da ganz guter Dinge, meine Luni war 1000 x schlimmer als sie kam (Güterzüge, Trecker, Fahrräder, Jogger, alles ein No Go und sie haben wir auch hingekriegt :smile: ). Das Wichtigste ist, dass Linus jetzt erstmal bleiben darf und nicht der Abgabegedanke im Vordergrund steht, sondern vielmehr Lösungswege. Das gefällt mir...

    @Marion...sicher, mit der Huta hast du Recht. Für meine Hunde ist diese Form der Betreuung auch ungeeignet bzw. nicht optimal, aus vielerlei Gründen. Nicht weil ich als HH diese Haltung nicht mag oder irgendwelche Bedenken habe, sondern weil meine Hunde sich nicht wohlfühlen würden.

    Ich versuche aber das aus Linus Augen zu sehen. Immer wenn wir an die Hundewiese im Wald kommen (am Wochenende waren ca. 30 Hunde da) rast Linus begeistert von einem zum anderen, spielt, unterwirft, fordert auf, geht aus dem Weg, kommuniziert. Das macht ihm sichtlich Spass und mir auch beim Zuschauen.
    Er würde einen Dreifachsalto mit Schraube machen wenn zum 2. Mal in die Huta dürfte, da bin ich mir sicher. Zudem ist das Konzept unserer Huta hier sehr schön, die Hunde toben nicht nur auf riesigen Sandplätzen, sondern haben auch Rückzugsorte, wie Pavillon und grosse Wohnung, ausserdem Agilityplatz und Kopfarbeit. Und -für Linus unbezahlbar- ein Grossrudel zu sozialen Agieren. Einfach schön und wie gemacht für den wilden Kerl, der mit allem und jedem verträglich ist.

    Deswegen hoffe ich noch immer dass sie es machen, momentan ist das Wetter auch seeeehr scheisse, aber ich bleibe sanft dran... :pfeif:

    Danke Marion...

    Also wie gesagt, ich hoffe jetzt erst mal auf die Huta,wenn das klappt u die beiden das endlich angehen, dann wird sicher ein Umdenken einsetzen u sie werden sicher anders über professionelle Hilfe denken, denn die Huta ist ja nichts anderes. Dann möchte ich mal schauen, wie Linus sich bei mehr Auslastung entwickelt, kann mir gut vorstellen dass es momentan wirklich nur Langeweile ist. Er hört auch direkt damit auf, z.b. Passanten aus der Whg. heraus anzubellen wenn ich dabei bin. Da reagiert er sehr sensibel. Die anderen geschilderten Probleme traten ja bei unserem Spaziergang gar nicht auf.

    Dann käme, meiner Einschätzung nach, auch erst mal eine Einzelstunde o Begutachtung zuhause infrage, bevor man weiteres überlegt...einen guten Trainer hab ich da Gott sei dank.

    So,ich hole ihn ja heute Nachmittag u probiere mal joggen u diesmal Feld statt Wald aus. Von der Huta möchte ich heute mal gar nix sagen, ich habe echt schon genug auf sie eingeredet u den Weg geebnet. Dann möchte ich ihn wieder am W Ende holen. Auch damit sie mal ein paar Tage Luft haben die Huta endlich aufzusuchen. Ich hoffe es sosehr!