Ich möchte hier auch mal meinen Senf dazugeben 
Ich muss sagen, ich war immer begeistert von CM, wohl auch weil ich immer nur einige Folgen gesehen hatte, wo er mit wirklich auffällig "agressiven" Hunden gearbeitet hat. Dort hat er gewaltfrei tolle Erfolge erzielt, auch weil er sie mit in sein Rudel nahm und die Hunde dort wirklich zu sich gefunden haben.
Was mich dabei aber immer schon gestört hat, war, dass oft die bisherigen Halter (wie es in den USA ja leider oft üblich ist) Hundi weder Gassi führten, noch sie wirklich in ihrer Familie integrierten...oft hörte man die Sätze "Ja, wenn wir es schaffen, gehen wir zwei Mal die Woche raus" und sieht das obligatorische Laufband, auf dem fast alle ihre armen Hunde "beschäftigen".
Ich denke oder habe gesehen, dass CM dort auch oft nur mit dem arbeiten kann, was er vorfindet. Da ist ein Laufband eben eine bessere Alternative als gar keine Bewegung. Oft nahm er die Hunde dann erstmal mit zum Rad fahren, um sie auszupowern und dann besser mit ihnen arbeiten zu können.
Dann habe ich mehr Folgen gesehen, wo Traumata behandelt worden. Diese Methoden waren für mich auch oft brutal anzusehen. Die Hunde mussten diese Ängste mit so grober Gewalt ertragen, auch wenn es hinterher besser wurde, erschien mir die Zeitspanne in der das passieren musste doch sehr unangebracht.
Andererseits habe ich CM auch als sehr einfühlsam erlebt (z.B. bei einem Hund der seine Panik vor dem Wasser abstellen sollte), also bissen sich seine Methoden teilweise stark.
Was mich sehr wütend gemacht hat war eine Folge gestern, ein Großpudel sollte im Haus immer lieb und friedlich sein wenn Kinder kommen. Dieser arme Hund wurde dann gemaßregelt und ständig zurechtgewiesen (keinerlei Handlungsalternativen), während die Kinder völlig distanzlos mit ihm umgingen (fest anpacken, umarmen, Kopf an Kopf usw). Und wehe, der Hund machte eine hündische Regung
Noch dazu schien mir dieser Hund völlig unausgelastet, die Familie war so mit sich und den tausend Kindern beschäftigt, dass der Hund völlig unterging.
Mir fehlte ganz arg, dass die Kinder lernen wie man mit dem Hund umgeht. Stattdessen sassen alle im Kreis, lernten mit dem Finger zu schnippen und Schhhsssst zu machen, den "Hundeflüsterer Move".
Dass ein Hund ein Lebewesen mit Bedürfnissen ist, man auch ihm seine Distanz schaffen und respektieren muss, lernten diese Kinder nicht. Eher noch, ihn wieder wie ein Spielzeug zu behandeln und noch mehr rumzukommandieren.
Da konnte man ganz klar sehen, WIESEHR der Mensch doch über dem Hund steht, wie der Hund immer und bedingungslos roboten muss und dabei überhaupt nicht darauf eingegangen wird, was der Hund braucht.
Und dass bei der Rasse Großpudel 
Wie gesagt, ich finde dass es Ansätze gibt, die richtig und wichtig sind, z.B. die eigene Energie wahrnehmen und kontrollieren zu lernen. Auch, dass es teilweise schlimme Hundeschicksale gibt, die sich in Agression und Beisserei äussern, wo CM durch seine Arbeit gute Erfolge erzielt.
Aber Hunde zu brechen, sie so lange durch Traumate gehen zu lassen, bis sie völlig erschöpft sind und Kinder auf einem unterforderten Hund rumtoben zu lassen, finde ich mehr als fragwürdig....