Ich besitze eine ehemalige Kettenhündin. Kette war lang. Anderer Hund war auch in Reichweite. Unterstand gabs auch. Haus war auch in der Nähe.
Ende vom Lied? Der andere Hund kam zu nah ran, also wurde meine Hündin mit 9 Monaten trächtig. Sie wurde GsD von Tierschützern (die Mrd Industrie
) befreit. Bis auf die Knochen abgemagert, (es gab ca. 1x wöchentlich Schafsdärme) völlig hysterisch und eine schrecklich schlechte Mami. Voller Verhaltensauffälligkeiten, unfähig, auch nur eine Minute still zu liegen.
Ich habe lange gebraucht, bis ich aus dem hypernervösen, ständig kläffenden, extrem territorial und angstagressivem Hund eine treue Begleiterin machen konnte, die sich ihre Sicherheit mittlerweile bei mir holt.
Wäre sie an dieser Kette geblieben, wäre sie gebrochen. Und die Kette war lang genug. 
Aber diese Kettenhaltung ist ja hier nicht gemeint, habe ich das richtig verstanden?
Ein Laufsystem an Stalldächern, wie Hüterin es beschreibt oder eine Gemeinschaftszwingerhaltung wie sie sie erwähnt finde ich nicht verwerflich, wenn der Hund auch menschlichen Kontakt erfahren darf.
Grundsätzlich finde ich aber eine geführte Rudelhaltung (wie Sleipnir sie betreibt) mit menschlicher Betreuung wesentlich besser und artgerechter.
oder eben den ehemaligen Kettenhund zusammen mit nem Strassenhund (beide aus TS- Milliardenindustrie) in ein kleines Wohnzimmer pferchen, mit genug Kontakt zu mir, meinem Mann und auch noch meiner Katze und genug Auslastung, wie sie es brauchen. Sie sind nunmal keine Sporthunde, keine Züchtungen zu diesem Zweck, und ich denke es gibt eine Menge davon. Auch viele die an der Kette hängen oder im Zwinger sitzen und eben keinem sportlichen Zweck dienen, sondern nur einer Profilneurose eines Menschen. Keine Beschäftigung, kein Kontakt, vllt nur Bewachen eines Grundstücks.
Und eben weil das wohl der überwiegende Teil ist, ist Zwinger und Kettenhaltung verpönt. Weil die meisten dieser Haltungen leider Negativbeispiele sind.