Beiträge von Amanhe

    Eine französische Bulldogge ist noch nie auf "Energie und Leistung" gezüchtet worden, sondern immer als Begleithund im Bulldoggentyp. Sie ist in der FCI-Gruppe 9 eingeordnet, den Gesellschafts- und Begleithunden.

    Sorry, aber Du bist wirklich völlig hysterisch.
    Ein Hund ist mit einer Patella Luxation sicher eingeschränkter als mit einem gesunden Bein, trotzdem ist das ganz sicher kein Todesurteil. Jeder Hund verträgt es, eine Zeit lang auch mal ein bißchen weniger zu machen, selbst im jugendlichen Alter.
    Mein eigener Rüde hat Grad 3 seit er ein Junghund ist. Trotzdem hat er sein Leben lang getobt, gespielt und ist viele Stunden mit uns gelaufen. Ganz sicher KEIN gequälter Hund, der mit drei Beinen im Grab steht, im Februar wird er 13 Jahre alt.

    Natürliches muss man gezielter auf Bewegung achten, als den Hund nur völlig geistlos herumrennen und machen zu lassen, was er will. Aber das schränkt im Normalfall weder Halter noch Hund ein.

    Wurdest Du bei Magunna auch bezüglich Physiotherapie und Nahrungszusätze beraten? Dann stecke Deine Energie doch lieber da hinein, statt dümmliche Kosten-Nutzen-Rechnungen, die bei dem eigenen Hundekumpel überhaupt nicht von Gewicht sein sollten, aufzustellen.
    LG von Julie
    PS: Was die Züchterin betrifft: Du schreibst ja selbst, das Dein Hund in diesem jungen Alter extrem viel gemacht hat und Du ja auch genau das an ihm geschätzt hast. Vielleicht solltest Du dann bei Dir anfangen zu schauen. Eine Patella Luxation kann unter diesen Umständen nämlich auch einfach erworben sein. Dann hätte nur eine Person Schuld an der Misere, nämlich Du. Eine dauerhafte Überforderung des Welpen/ Junghundes wirkt sich einfach miserabel auf Knochen und Gelenke aus, gerade bei einem im Verhältnis schweren, aber kleinen Hund.

    Ich kenne tatsächlich nur einen (bisher) komplett freiatmenden Mops. Meine ehemalige Pflegehündin.
    Sie ist allerdings auch erst zwei Jahre alt und ein kleines, sehr schlankes Mopsmädchen. Trotzdem ist sie gesundheitlich in so weit nicht in Ordnung, als das sie bei kleinsten Getreideanteilen im Futter schlimmen Juckreiz über Tage hinweg bekommt und zu Zwischenzehenabzessen neigt.
    Mit ihrer Besiterin war ich letztes Jahr hier in Hamburg beim jährlich stattfindenden "Mopsrennen". Da habe ich wirklich viele, ganz arme Hunde gesehen.
    LG von Julie

    Ja, WENN die Elterntiere denn gesund sind. Ich weiss nicht, was für Untersuchungen bei einer Zuchtzulassung für "Retro-Mops-Zuchttiere" vorgeschrieben sind, aber beide Rassen sind belastet.
    Typische Erbkrankheiten beim Jack Russell Terrier:
    Ataxie und Myelopathie,Atopie, Katarakt oder Grauer Star,Legg-Calvé-Perthes, Luxationen (Linsen- und Patella-Luxation), Taubheit
    Quelle:http://www.myjackrussell.de/jack-russell-krankheiten/

    Typische Erbkranheiten Mops:
    Patella Luxation, Hüftgelenksdysplasie, Brachycephales Syndrom, Demodikose, Hornhautentzündung der Augen, Spondylose
    Quelle: http://www.mopsseite.de/mops-krankheiten/
    Was meinst Du denn, wie gesund die Welpen bei solchem genetischen Gepäck wirklich sind?

    Bei einem seriösen Züchter jeder Rasse sind gesundheitliche Untersuchungen auf rassespezifische Kranheiten seiner Hunde vor dem Zuchteinsatz vorgeschrieben. Dort wird man sicher auch mal Hunde haben, die nicht in Ordnung sind, aber in der Gesamtheit deutlich weniger als aus "Hüber-drüber-Mischlinge-sind-ja-so-gesund-Verpaarungen".
    LG von Julie

    Wie Denise schon schreibt, die Nasenlänge allein macht noch keinen gesunden Mops.
    Ist das Gaumensegel zu lang und/oder der Stop so tief, daß die Atemwege eingeschränkt werden, hast Du einen "Gurkengust'l-Mops", der trotzdem keine Luft bekommt.
    Beim sogenannten Retro-Mops ist die Hinzunahme von Terriern eigentlich eine Katastrophe, weil der typische Mopscharakter so nicht erhalten bleibt.
    LG von Julie

    Zitat

    Ich versteh's nur einfach nicht :/ Was gehen einen fremde Tölen an... Ich kommentier doch auch nicht ungefragt auf der Straße irgendwelche Kinder...

    Hast Du eine Ahnung. Von den Hunden kannte ich das natürlich schon, aber beim Baby-Sohnemann fängt das auch an.
    Egal, was für eine Lautäusserung er unterwegs von sich gibt, es gibt immer Leute, die mir ganz genau erklären, was gerade bei ihm abgeht. :muede:
    LG von Julie