Beiträge von Gammur

    Ich kann mit Welpen nicht viel anfangen, trotzdem hat mich die welpenzeit von drei arbeitshunden nie an den Rand des Wahnsinns geführt.
    Ich glaube einfach das viele eine viel zu romantische/rosarote wattewelt Vorstellung haben.
    Für mich sind Welpen nervzwerge mit spitzen Zähnen. Ich mach mir da nichts vor. Die meisten wollen weder kuscheln, noch schmusen, die wollen mit Volldampf, ohne Rücksicht auf Verluste und mit kindlichem Wahnsinn die Welt entdecken. Und dann schlafen, oder zum schlafen überredet werden. Zwischendurch mal schnell im Haus Chaos veranstalten und dann wieder Pfützen hinterlassen.

    Ich brauche Wochen um eine Bindung zu den Welpen aufzubauen, aber ich setze mich da nicht unter Druck.
    Und ich schreibe keine Listen und arbeite auch kein sozialisierungsprogramm ab.

    Damit fahre und fuhr ich immer ganz gut. Vor allem ich kann nicht enttäuscht werden, sondern nur positiv überrascht, dass der Welpe dann evtl. doch nicht so anstrengend/schlimm ist, wie gedacht.
    Und bis auf Kleinigkeiten waren meine Welpen echt easy going.

    Hudson hat uns zwar übel mit den Zähnen zugerichtet, aber nie einen Gegenstand im Haus kaputt gemacht.
    June hat uns nie übel zugerichtet, nie was kaputt gemacht, dafür hat die mit 5 Monaten immer noch auf eine Stelle ins Haus gepieselt.
    Ree hat uns nicht zugerichtet, dafür das ein oder andere zerstört, war bei schlechtem Wetter nicht dazu zu bewegen draußen ihre Geschäfte zu verrichten und hatte bis sie 8 Monate alt war, praktisch keine Bindung zu mir.

    Rosarot echt alles nicht.
    Aber aus diesen kleinen mistbienen sind meine super tollen, sehr geliebten Hunde geworden. Mit toller Bindung, mit super gehorsam, mit ganz viel Freude, Freiheit und Spaß.

    Humor hilft bei der welpenerziehung ungemein und bei mir das abschaffen von sämtlichen Topfpflanzen. :hust:

    Lg

    Der Hund wird doch gar nicht gedeckelt, nur aus dem Film den er fährt heraus geholt. Damit man dann mit Lob, spiel und Entspannung die Situation meistern kann, ohne dass der Hund jahrelangem Stress mit genau diesen Situationen zugemutet wird.

    Verhalten Deckeln läuft hier zumindest ganz anders ab.

    Wenn wir z.b. den blinden Hund einer Freundin hier haben, dann muss ich meinem kelpie erklären, dass der nicht verhauen wird, nur weil er ihrer Meinung nach, ihre Signale übersieht.
    Da deckel ich das kelpie, mache Druck auf sie und veranlasse sie so, selber zu weichen. Eine solche Situation reicht und danach muss ich nicht mehr viel managen.

    Alternativ verhalten in den Fall, einfach ignorieren, gehen und die Pfoten still halten. Ja, ich könnte das clickern, schönfüttern usw. aber diesen Stress kann ich weder dem blindfisch, noch meinem extrem sensiblen kelpie antun. Und der Gruppe schon gar nicht.
    Also wird das gedeckelt. Blinde Hunde werden nicht verkloppt, nur weil die aufs grinsen nicht reagieren (können).

    Lg

    Meine Hündinnen ziehen immer den garten bzw. das Gelände hier vor. Mein rüde ist dagegen ein stubenhocker und bräuchte keinen garten.

    Im Sommer schlafen meine Hündinnen teilweise nachts sogar draußen, weil sie das wollen.
    Wenn ich die ins Haus sperren muss im Winter, weil es einfach zu kalt ist und ich zu lange weg bin, habe ich ein schlechtes Gewissen.
    Wir sind auch immer wieder dabei uns über eine zwingeranlage Gedanken zu machen, meine Hündinnen fänden das super.

    Ich verurteile niemand der einen Hund hat, keinen garten und nur eine kleine Wohnung, aber andere und ich auch werden verurteilt, weil sie die räumlichen Möglichkeiten haben, ihre Hunde großteils draußen zu halten? Und damit meine ich nicht, den Hunde 24/7 in einem dunklen, drahtverschlag vor sich hin gammeln zu lassen.

    Meine Hunde haben auch nicht immer die Wahl ob draußen oder drinnen. Manchmal sind Türen auch einfach zu. In der Garage stehen zwei hundebetten, da können die rein falls es mal regnet und niemand da ist. Nutzen tun sie das sogut wie nie.

    Lieber buddeln sie sich eine kuhle unter einem Strauch und warten dort warm und trocken den Regen ab. Alte Instinkte usw.
    Sie vergraben hier Knochen, legen Vorratslager an, laufen in der Gruppe und sind eben viele Stunden des Tages an der frischen Luft.

    Ich fühle mich deshalb nicht schlecht und finde das im Gegenteil für meine Hunde toll.

    Ich verurteile doch auch niemanden der seinen Hund außer Ca.3 Stunden am Tag, nur in der kleinen Wohnung hält.

    Mittlerweile ist es echt schon fast verwerflich einen Hund wie einen Hund zu behandeln.

    Lg

    Ich bin kurz vor Level 27. Mein stärkstes Pokémon hat 2300 knapp und ist ein arkani.
    Über 2000 wp habe ich insgesamt 6 Pokémon.

    Im pokedex habe ich immer noch 126.

    Ich brauche noch zwei schiggy für turtok, noch immer zwei owei für die Weiterentwicklung, noch einige machollo für die dritte Weiterentwicklung, noch viele kleinstein für die dritte Entwicklungsstufe. Was ich immer noch nicht habe ist ein porygon, ein voltobal und ein elektrobal. Von schleimer fehlen mir auch noch drei Stück, dann kann ich das entwickeln. Und dratini fehlen auch noch ein paar. Sieben um genau zu sein.
    Im Moment fehlt mir aber auch die Zeit um wirklich weiter zu kommen. Hoffe wenn ich wieder daheim bin, kann ich weiter machen. Wobei mir jetzt echt nur noch welche fehlen, die ich im Dorf und den klein und Vorstädten hier kaum finde.

    Muss nochmal einen münchentag einplanen.

    Lg

    Meine Hunde lieben ihren Kofferraum. Er ist ihr zweites Zuhause und lieber immer überall hin mit und im Kofferraum warten, als zuhause zu bleiben, ist ihre Devise.
    Sie schlafen unterwegs teilweise nachts dort, der Kofferraum ist einfach Teil ihres Lebens und nein, meine Hunde kommen nicht darein weil sie stören, sondern weil dort Ruhe ist, sie ausruhen können und sie einfach weder große Menschenfreunde, noch große hundefreunde sind.
    Selbst tagsüber, wenn sie auf dem großen Gelände frei unterwegs sind, dass Auto im Hof steht und der Kofferraum und die box offen ist, steigen die selbstständig ein und legen sich in die box. Sie könnten auch ins offene Haus, könnten weiter über das Gelände streunen, aber immer wieder finde ich sie zusammen gerollt in ihrer box im Auto.

    Und ich bin ebenfalls bei jedem Wetter mit den Hunden gassi und unterwegs. Meine kelpiehündin findet es temperaturtechnisch erst ab 25 Grad Celsius angenehm, ab 30 grad geht Ihre wohlfühltemperatur erst richtig los. Bei regen, Wind und Kälte wird die ungenießbar und ohne Mantel geht die bei Kälte kaum zum pinkeln raus.

    Und meine Hunde werden sicher nicht wie Koffer behandelt, das würden die sich auch nicht gefallen lassen. Ihre rückzugszone im Auto ist ihnen dennoch heilig.
    und vor allem am hundeplatz oder beim hütetraining brauchen sie und genießen Sie diesen Ort. Es ist einfach sehr anstrengend kopfmässig, aber auch körperlich.
    Und natürlich kann nicht jeder seinen Hund mit ins Vereinsheim nehmen. (Verträglichkeit, enge, dreck, Ressourcen, usw.)
    Das Vereinsheim ist für Menschen da, nicht für Hunde. Jetzt kann man entweder seinen Hund ohne Schutz draußen anbinden, oder ihn im Auto lassen.

    Und anderen zu unterstellen sie würden ihre Hunde wie Koffer behandeln, finde ich ein starkes Stück.
    Ja, ich habe Hunde, ich liebe meine Hunde, aber mein ganzes Universum dreht sich nicht nur um sie. Ich bin nicht nur Hundebesitzer, ich bin auch noch eigenständiger Mensch und meine Hunde und ich sind nicht aneinander gekettet und jeder Gedanke meines Lebens gilt nicht nur ihnen.

    Mag sein, dass das andere nicht ok finden, aber meine Hunde und ich leben so sehr gut.
    Und Gegenstände sind meine Wuffs nicht. Nur das Zentrum des Universums halt auch nicht.

    Lg

    Ich fahre zwischen 5-20 min. woanders hin zum gassi, oder gehe halt vor Ort, da stehe ich sofort auf dem Feld oder bin in 5 min im Wald. Das ist auch mein Jogging Gebiet.

    Will ich jetzt im Sommer den Hunden noch Wasser bieten, fahre ich 3 min mit dem Auto dahin. Da ist ein Bach und ein kleiner, sehr klarer Teich, den ich mit gassiroute verbinden kann. Ist ideal, nur etwas hügelig. Will ich es flach und Wald gibt es 7 verschiedene Runden die einsam sind und Rundwege in 10 min fahrumkreis von hier in alle Richtungen. Dabei ist kein Naturschutzgebiet und die Hunde dürfen da überall frei laufen. Die Runden sind unterschiedlich lang, lassen sich verlängern und verkürzen und bei keiner der Runden treffe ich zumeist jemanden. Und die Jäger kenne ich in den meisten Gebieten auch, ebenso die Landwirte und habe ein sehr gutes Auskommen mit diesen.

    Will ich nicht im Wald sondern lieber an und über Felder streifen gibt es ebenfalls einige einsame Runden 10 -15 min von hier weg.
    Aber ich bin eher der waldmensch. Ich liebe Wälder, im Sommer ist es dort oft angenehm kühl, bei regen und Wind schützen einen die Bäume und ich liebe die waldluft. Darum bin ich zumeist in irgendwelchen Wäldern unterwegs.
    War ich schon als Kind immer. Ich laufe ohne Angst durch den stockdunkeln Wald und genieße das auch noch. Dafür fühle ich mich nachts alleine in der Stadt nicht so wohl.
    Die Wälder kenne ich, weiß wo die Rehe stehen, wo der Fuchs seinen Bau hat, usw. Das kann ich einschätzen, die Stadt dagegen nicht wirklich. Ich bin kein ängstlicher Mensch, aber lieber eine Herde Kühe, Pferde oder Rehe, als pöbelnde betrunkene oder Jugendliche. :dafuer:

    Lg

    Ach du Schreck. Viel Spaß dir. Ich denke der jungschnösel bekommt einen crashkurs in hündisch. Hoffe deine Mädels haben nicht zu viel Arbeit mit ihm.
    Ich kenne das ja, plötzlich ist irgendwo Not am man und plötzlich muss man ins eigene Rudel Hund(e) integrieren.
    Nicht immer ganz einfach, vor allem wenn die eigenen Hunde wert auf Anstand und Ordentliche Kommunikation legen.
    Junghunde sind hier ja auch ein ganz rotes Tuch und dann auch noch ein Terrier, deine Mädels sind bestimmt really not amused. :ugly:

    Lg

    Ich wohne ja im speckgürtel von München und trotzdem mitten in der Pampa. Ich liebe das. Kann super einsam mit den Hunden gehen und bin trotzdem in 35 min in einer Großstadt. Perfekt.
    Wir haben genau zwei direkte Nachbarn und sonst nur Felder und Wälder. Würde ich in der (Groß) Stadt leben hätte ich keine Hunde.
    Mit dem Auto fahre ich trotzdem zu anderen gassirunden. Mich langweilt immer die gleiche Umgebung. Ich brauche Abwechslung. Und wie ich immer sage ich kann beim gassigebiet wählen zwischen "einsam, ganz einsam und total einsam".
    Wenn am Sonntag zwei Fahrradfahrer in "meinem" Wald hier bei mir sind, denke ich schon "warum ist denn heute hier soviel los? Was eine Massenveranstaltung." :hust:

    Lg

    Hundeverein ausgenommen, treffe ich hier ca. 1-2 Fremdhunde im Monat. Ich muss da auch nichts üben, meine Hunde laufen nicht zu fremdhunden hin und an uns kommen die fremdhunde auch nicht ran, entweder ich blocke, oder june blockt. Zudem sind mittlerweile die wenigen anderen Hunde die es hier gibt fast alle immer an der Leine, wegen Ärger mit Landwirten und Jägern. Ich habe diesen Ärger nicht, aber einige der anderen hhs hier. (Ich nehme stark an, dass das nicht von ungefähr kommt). Einige der mittlerweile kurz angeleinten Hunde, habe ich leider auch schon im Freilauf bzw. völlig unkontrolliert an der langen Leine randalierend und keifend erlebt, vor ein paar Monaten. Seitdem gab es wohl Ärger, denn ich treffe die alle nicht mehr und wenn, dann weichen die von sich aus aus. Sehr angenehm.

    Lg