ich glaube Hunde stellen da nicht so viel Ansprüche. Regelmäßig Futter und Wasser, ein trockener schlafplatz, hin und wieder streicheleinheiten, und viel Freilauf und Bewegung. Oft ist das Umfeld in dem sich die Hunde gezwungenermaßen bewegen müssen, einfach ebenso wichtig.
Hunde sind Opportunisten und weit weniger "treu" als manche sich das vorstellen können oder wollen.
Gott sei dank ist das so, darum kann man Hunde ja oft problemlos überall hin mitnehmen. Sie passen sich an, wenn nervenkostüm, wesensstärke, Sozialisierung den Weg ebnen und passen. Der Mensch der dann dabei ist, spielt gar keine so große Rolle mehr.
Ich weiß, passt nicht in die rosarote traumvorstellung von manchen, ist aber Gott sei dank so. Ansonsten könnte man leider tierschutzhunde nicht an neue Menschen vermitteln. Und Hunde stellen weit weniger Ansprüche als manche draus machen.
Vor allem hier im DF.
Wenn hier der Hund nicht gebarft, wegen jedem Durchfall in der Tierklinik vorgestellt wird, nicht im Bett schlafen darf, nicht täglich 3-5 Stunden gassi gehen darf, mehr als 4 Stunden alleine bleiben muss, nicht das Neuste Geschirr (Halsband ist ja eh Pfui) trägt, nicht beclickert und belohnt/bestochen wird wegen jedem pups, dann ist man doch eh der welts schlechteste Hundehalter ever.
und ehrlich diese Frage ob der Hund mit seinen Menschen glücklich ist, stelle ich mir nicht. Ich frage mich hin und wieder ob dieser Hund in das Umfeld passt und dort wenigstens stressfrei leben kann.
Lg