Beiträge von Gammur

    Mit rüde und Hündin hat man da sicher kein Problem, aber ich kenne auch einige vor allem bei geschlechtsgenossen bei bestimmten rassen bei denen es im Alter von 3-4 Jahren nicht mehr ging.

    June und Hudson leben jetzt fast 5 Jahre zusammen und da ist absolut gar kein Stress oder Thema. Reeba und Hudson ist auch easy. Die beiden weiber untereinander sind schon aneinander geraten, aber ohne Verletzungen und nur mega kurz. Die beiden sind best Friends, trotzdem habe ich da eher mal ein Auge drauf, als in kombie mit Hudson.

    Hündinnen können wirklich garstig sein.

    Lg

    Meiner kam mit über 6 Jahren nicht damit klar.

    Er hat Fressen und Trinken verweigert und sich verkrochen.

    so einen Hund würde ich dann kastrieren lassen. Ohne schlechtes Gewissen und ohne weiter zu überlegen.

    Mir geht es vor allem um dieses,
    der Hund spielt nicht mehr mit anderen schön, also kastration
    Der Hund pöbelt, also kastration
    Der Hund mag nicht mehr jedes andere atmende Lebewesen, also kastration
    Der Hund jagt, also kastration
    Der Hund reitet bei jedem anderen Hund auf, also kastration
    Usw.
    Das sind alles Dinge, denen man mit Erziehung, Zeit und Geduld beikommen kann.

    Ich kann völlig verstehen und würde einen Rüden kastrieren lassen, wenn der sichtlich leidet über Wochen und Monate hinweg. Wenn er nicht mehr frisst und trinkt und es keine Aussicht auf Besserung gibt.

    Lg

    Sorry, nur weil man selber 24/7 365 Tage im Jahr mit seinen Hunden verbringt, kann man sich doch kein Urteil darüber erlauben, wenn andere Halter und Hunde das anders leben und gut leben.
    Ich bekäme die Krise, wenn ich nicht auch mal ohne die Viecher wäre.
    Zudem sind Hunde oft Teil des Lebens, aber nicht das ganze Leben.
    Meine Hunde und die meiner Bekannten und Freunde die dann bei mir sind, sind happy Hunde. Anpassungsfähig, glücklich und werden von vielen Menschen geliebt.
    Wanderpokale nicht, aber 3-8 mal im Jahr werden die Tage oder wochenweise fremdbetreut. Mal mehr, mal weniger.

    Lg

    Sorry, aber dann werden meine Hunde auch "rumgereicht" und die aller meiner Freunde und Bekannten auch.

    Die kommen alle problemlos damit klar.
    Ich finde, dass hört sich doch alles gut an.
    Und so viele Hunde kommen mit den unterschiedlichsten Lösungen gut klar, von dogsharing angefangen, bis zu täglichen gassigängern, bis zu täglichen sittern, stundenweise alleine, im Urlaub wo untergebracht usw. Usw.
    Gerade das schätze ich an Hunden, ihre enorme Anpassungsfähigkeit.

    In den Augen mancher dürfte sich echt niemand außer sie selber natürlich einen Hund holen.

    Lg

    Mein nicht kastrierter rüde ist der sozialverträglichste von meinen drei Hunden und er lebt mit zwei intakten weibern zusammen.

    Ich bin kein kastra Gegner, aber bei den meisten Hunden soll die kastra erziehungsdefiziete ausgleichen und das finde ich dem Tier gegenüber doch sehr unfair.
    Mit etwas Zeit, Geduld, Humor und Arbeit kann ein Hund lernen mit Hormonen klar zu kommen.

    Es gibt aber auch Hunde, bei denen ich eine kastra absolut nachvollziehen kann. Sei es weil die Hunde wirklich hypersexuell sind und natürlich bei medizinischer Indikation. Oder auch, wenn die Besitzer eher nicht verantwortungsbewusst sind und ihr Hund Nachwuchs produziert. (Zuchthunde natürlich ausgenommen).

    Und ich denke man muss Einzelfallentscheidungen treffen und nicht rigoros für das eine, oder andere sein.

    Lg

    Ich hatte eine ähnliche, wenn auch irgendwie ganz andere Situation. Ist schon fast 3 Jahre her.
    Meine Reeba war noch Welpe/junghund und somit noch kein Selbstläufer weder im Haus, noch beim gassi.
    Ich hatte einer guten Freundin trotzdem angeboten 2 Wochen auf ihren terrierrüden aufzupassen, der nicht einfach und kein Selbstläufer ist.
    Aus den zwei anstrengenden Wochen, wurden dann fast vier Wochen und da ist mir tatsächlich der Kragen geplatzt.

    Ich habe ihr sehr deutlich gesagt, das ich in naher Zukunft erstmal nicht mehr als sitter zur Verfügung stehe.
    Mittlerweile nehme ich den Rüden wieder gerne. Reeba ist unkompliziert und das klappt gut. Aber 1 1/2 Jahre hat sie weder gefragt, noch habe ich ihr meine sitterdienste angeboten.

    Danach hatte ich wieder Kapazitäten frei und bot ihr meine Hilfe an. Sie hat sich zu Anfang nicht recht getraut, nun ist das kein Thema mehr. Wenn ich Hilfe anbiete, dann kann man die auch annehmen. Ich freu mich, wenn mein lieblingsterrier da ist und mag den unheimlich gerne. Er kann auch wochenlang bleiben, nur nicht mehr, wenn ich einen Welpen/junghund habe. :hust:
    Tageweise ist das aber auch dann kein Thema.

    Ich denke bei Freunden darf man deutlich werden und einem darf der Kragen platzen.
    Ich würde der Freundin sagen:" ich mag deinen Hund sehr, aber ..."
    Dann muss sie ihren Hund nicht verteidigen vor dir und du kannst dennoch mit offenen Karten spielen. Zudem würde ich sagen, das du ihr und dem Hund nur helfen willst, durch deine klare und ehrliche Meinung.
    Wenn dir die Freundschaft es wert ist, da einiges rein zu investieren.
    Wenn nicht, klipp und klar sagen, das du als sitter nicht mehr zur Verfügung stehst, weil der Hund sich leider nicht benehmen kann. So ehrlich wäre ich da schon.

    Lg

    Ich habe auch nie irgendwas welpensicher gemacht. Weder bei den aussies, noch beim kelpie, beim rumänischen junghund auch nicht, beim terrierpflegling (Welpe) ebenfalls nicht und wenn der beauceronjunghund hier zu Gast war, ebenfalls nicht.

    Hier war es bis jetzt so, Welpe zog ein, Alltag lief wie gewohnt weiter. Welpe machte mit, ohne groß im Mittelpunkt zu stehen, oder besondere Aufmerksamkeit zu bekommen.
    Ich habe weder umgeräumt, noch irgendwas für den Welpen verändert. Hundeplatz fand statt, alleine bleiben passierte, gassi wurde gegangen usw. War für keinen der Welpen je ein Problem.
    Erste Begegnung mit den althunden: "Spielt schön und macht es nicht kaputt, es war teuer!" Die althunde haben welpie dann meist ganz hinten sich anstellen lassen, was auch noch keinem Welpen geschadet hat und dann ging das Leben einfach weiter.

    Ich bin da rigoros. Welpen und junghunde die sich für den Mittelpunkt des Universums halten, sind zumeist eine echte Plage.

    Lg

    Da meine Welpen im Bett oder in der box gepennt haben, habe ich alles mitbekommen. Da kannst du stubenreinheit und irgendwas zerstören gleich mit einer Klappe erledigen. Außerdem waren meine Welpen nachts nur müde vom Tag und hatten gar nicht die Energie nachts etwas anderes als schlafen in Erwägung zu ziehen.

    Nur müde Welpen sind gute Welpen. :roll:

    Lg