Beiträge von Gammur

    Ok sagen wir ca. 1000 Euro kostet ein LHC vom Züchter, die kurzhaarvariante der gleichen Rasse kostet 500-800 Euro mehr.

    Das hat mit dem Wohle und der Qualität doch nix mehr zu tun. Das ist meiner Meinung nach schlicht Wucher und frech. Ich würde mich dann nach einer anderen Rasse umschauen.
    bzw. die langhaarvariante nehmen.
    Klar, solange der Käufer zahlt alles gut, aber jeden fantasiepreis muss ich nicht zahlen bzw. in Ordnung finden.

    Ich bleibe dabei für mich ist meine Obergrenze 1500 Euro und dann muss ich von dem Welpen/Züchter/Linie schon sehr überzeugt sein. Wenn so wie es jetzt scheint in 10 Jahren, dass 100-200 Euro nach oben geht, ja ok. Aber im Moment im Jahr 2017, würde ich eben nicht mehr für einen Welpen zahlen. Habe ich bis jetzt auch nicht. Meine aussiehündin hat 1200 Euro gekostet, mein aussierüde 1000 Euro, meine working kelpie Hündin 850 Euro und mein Border Collie rüde 1200 Euro. Und das habe ich gerne und ohne schlechtes Gewissen oder ohne groß zu verhandeln gerne bezahlt. Ich hoffe davon bleibt für die Züchter gut was hängen um gute zuchtarbeit weiter zu machen, damit ich auch in Zukunft verdammt tolle,gute Hunde kaufen kann. Zu einem fairen, ehrlichen und guten Preis.

    Lg

    Ohja, bei den KHC explodieren die Preise auch.

    Livi wurde bei den Vorbesitzern Anfang 2014 für 800€ (ohne irgrndwelche Untersuchungen) verkauft. April 2014 kaufte ich meinen Rüden für 1000€ glatt mit Augenuntersuchung.
    Heute sind 1400€-1500€ schon normal, alles drunter fast schon günstig. Manche Züchter geben sogar nur für 1800€ ab, das finde ich wirklich schon fast frech bei einer normalen Wurfstärke und Rüden um die Ecke.

    In drei Jahren eine Steigerung von 500-800 Euro kann ich mir nur mit moderasse erklären. Erschließt sich mir sonst wirklich nicht. Die Preise werden gezahlt, also wird für den Preis angeboten. Das Wohle der Hunde oder die Qualität der Hunde kann bei der Preissteigerung dann kaum eine Rolle spielen, sorry.

    Interessant wäre jetzt zu wissen was ein LHC durchschnittlich jetzt kostet zum Vergleich.

    Lg

    Was hat mein post mit fehlender Wertschätzung dem Tier gegenüber zu tun? Das die rasen verschieden sind ist mir durchaus bewusst. Was macht denn nun jeder RR Züchter im VDH soviel besser zum Wohle seiner Tiere, als jeder beauceron Züchter im VDH zum Wohle seiner Tiere?

    Und ein hoher Anschaffungspreis hat was mit dem Wohle des Tieres zu tun? Damit würde man jedem der aus dem tierschutz für 350 Euro einen Hund hat sagen, er kann sich ja nicht um das Wohle des Hundes scheren, weil sein Hund nicht teuer genug war. Was für eine verquere denke.

    gott sei dank bin ich bis jetzt nur an Züchter geraten, die zum Wohle ihrer Hunde mir welche verkauft haben, zu Preisen die völlig human und ok waren. Sollte ich je an einen Züchter geraten, der zum Wohle seiner Hunde ab jetzt 2500-3000 Euro nimmt, muss er sich dann an eine andere käufergruppe wenden, ich hoffe er findet dort genug gute Käufer, sonst muss er seine Zucht wohl einstellen. Denn so wie gute Züchter passende Menschen für ihre Hunde aussuchen, genauso suchen passende Menschen einen guten Züchter aus.
    Und dieses "ich bewerbe mich bei dem Züchter um einen Welpen" ähm ja, ist nicht meins. Ich mag ein klares, faktenbasiertes Gespräch mit dem Züchter und möchte mich nicht als Bewerber um die Adoption eines Hundes buhlen um "bald Eltern" sein zu können.

    Und zudem sehe ich wirklich nicht ein für einen Welpen mehr/ähnlich viel, wie für ein brauchbares Reitpferd oder ein nicht schlechtes Fohlen zu bezahlen. Und Fohlen bekommen Stuten eines im Jahr, eine Hündin hat meist deutlich mehr Welpen. Und die Aufzucht eines Fohlens übersteigt die Aufzucht eines Welpen um ein Vielfaches.
    Also irgendwo muss man einfach realistisch bleiben, ohne das Wohl der Vierbeiner aus den Augen zu verlieren. Und so sehr ich meine Hunde liebe, es bleiben Hunde. Es sind keine Kinder, keine Menschen, ich brauche sie nicht zum überleben, sie bringen mir keinen "nutzen", sie sind nicht meine besten Freunde.
    Ich liebe meine hund und teile mein Leben mit ihnen, erfreue mich an ihnen und habe Spaß mit ihnen und will das es Ihnen gut geht.

    Lg

    Ich denke auch, wirklich auffällig gestiegene Preise sind vor allem für moderassen hinzublättern.
    Einfach mal ein Vergleich, habe neulich gelesen moderasse ridgback (RR) geht ein Welpe mit VDH Papieren um die 1800 Euro rum. (Plus minus 200 Euro).
    Ähnlich große Rasse, nicht modehund der beauceron z.b. Kostet mit VDH Papieren um die 1100 Euro pro Welpe. (Plus minus 200 Euro).
    Warum? Vom Gewicht, Größe und wurfstärke vergleichbar. Beide rassen brauchen keine arbeitsprüfungen, beide rassen sind ähnlich groß und brauchen zum züchten somit ähnliche Grundlagen.
    Ja, eines ist eine jagdhunderasse und das andere ein hütetreibhund. Der größte Unterschied ist aber ganz eindeutig der Preis pro Welpe und der eine ist eine moderasse und der andere nicht.

    Keiner konnte mir schlüssig erklären warum ein RR Welpe dann fast das doppelte vom beauceron Welpen kostet, außer eben modehund und es wird gezahlt. Ansonsten? Keine Ahnung.

    Ich denke Hundezucht bzw Kleintierzucht allgemein ist ein Mittelding zwischen Hobby und Berufstätigkeit.

    Lg

    Wie war das denn als June und ree bei euch zu Besuch waren? Hat Liesel sich denen auch so entzogen?

    Hier bei mir macht ja Hudson oft sein Ding, aber er meidet die anderen nicht so offensichtlich.
    Ich könnte mir auch scheinträchtigkeitssymptome bzw. hormongedöns vorstellen. Liesel und Bela sind doch eigentlich wie ein altes Ehepaar. Wobei Liesel natürlich die Hosen anhat. Aber im Grunde mag sie ihren Bela doch sehr.

    Und wenn wir gassi gehen, oder Liesel hier bei mir war, hat sie das rudelleben immer genossen, sich zu den anderen Hunden gelegt und war einfach Teil der Gruppe.

    Lg

    Bezüglich schlechter Hüfte, eine Bekannte von mir hatte aus dem TS einen großen Mix Rüden. Der rüde machte aktiv THS und ging mit zum Joggen und lief neben dem Fahrrad her. Wurde als junger Hund nicht geröntgt, sportelte und lief völlig unauffällig. Mit 11 Jahren nahmen sie ihn aus dem Sport, mit zum Joggen ging er noch und neben dem Fahrrad lief er auch noch.
    Trotzdem nahm die muskelmasse ab. Mit 12 Jahren lief der Hund hinten komisch, ab zum röntgen. Der Hund hatte schwerste HD (D-E) auf beiden Seiten. Hat niemand gemerkt jahrelang nicht, Gott sei dank. Der Hund wurde mit 13 Jahren eingeschläfert, weil er hinten nicht mehr hoch kam. Hätte man von seiner katastrophenhüfte gewusst, wäre dieser Hund nie im Sport gewesen, hätte nicht so ein tolles Leben gehabt. Zuerst haben sich die Besitzer Vorwürfe gemacht, dann nicht mehr.
    13 Jahre bei einem 65 cm hohen Rüden ist ein tolles Alter. Und er durfte sein Leben ohne Einschränkung, völlig aktiv genießen.

    Ich lasse nicht vorröntgen, außer ich habe einen begründeten Verdacht.
    Und HD Röntgen ohne sedierung mach in meinen Augen absolut keinen Sinn.

    Lg

    Sorry, aber wer 3000 Euro für einen begleithund ausgibt, da muss ich mich schon fragen. Dafür bekomme ich drei, wenn nicht gar vier taugliche arbeitshunde. Aber jedem das seine. 3000 Euro sind übrigens das doppelte meiner schmerzgrenze. Bis 1500 Euro geh ich mit, kann ich bei bestimmten Linien/verpaarungen hinter stehen. Aber mehr kommt bei den rassen die ich halte (relativ verbreitet und gewöhnlich) für mich nicht infrage. Nicht weil ich nicht mehr zahlen könnte, sondern weil ich mehr nicht einsehe.
    Ich informiere mich auch beim Kauf von anderen Dingen und setze mir persönlich eine Obergrenze. Und nur weil Person xy meint 2500 für einen Welpen zu bezahlen, muss ich das nicht auch tun. Dann schaue ich halt weiter. Sorry, aber in diesen preiskategorien pro Welpe bewegen wir uns in den preisgegenden von durschnittlichen, brauchbaren Reitpferden oder begabten Fohlen.
    Da ist für mich dann echt eine absolute Grenze erreicht.

    Lg

    Mir ist es auch völlig egal, was der Züchter mit meinem Geld macht, nur wenn das Gesamtpaket nicht passt (dazu gehört bei mir auch der Preis dazu), dann kaufe ich da nicht. Ich verhandele allerdings auch nicht, sondern sage dem Züchter ab und schaue mich weiter um. Es gibt doch nicht nur einen einzigen Züchter der meine (wenigen) Kriterien erfüllt.
    Ich brauche kein mords sozialisierungsprogramm, das bällebad im garten ist mir schnurz, ich brauche keine blümchendecken und kein steriles Haus.
    Die Linien sind mir wichtig, dass die Welpen viel draußen sind, und so Standard Dinge wie, muttertier anwesend, Welpen klare, sauber Augen usw. Günstig ist noch, wenn der Züchter Hunde verschiedener Altersgruppen hält und die Welpen schon mit diesen mitlaufen (ab 6-7 Wochen).

    Ansonsten ist mir das echt egal. Und wenn im welpenauslauf Häufchen liegen wenn ich komme, ist das für mich kein Ausschluss Kriterium. Ist doch gut, dass die Verdauung gut läuft. Ein Züchter der ständig mit dem wischmob hinter den Welpen her ist, brauche ich nicht. Aber da hat jeder andere Prioritäten.

    Lg

    Ich habe jetzt erst einen VDH Border Collie Welpen gekauft. Der hat genauso viel gekostet wie meine aussiehündin mit asca Papieren vor 5 Jahren. Preissteigerung sehe ich da nicht. Habe einen fairen Preis bezahlt. Mein aussierüde hat vor 10 Jahren fast 1000 Euro gekostet.

    Ich habe eine persönliche grenze was den Kaufpreis betrifft, und über diese Grenze gehe ich auch nicht.
    Sorry, aber für einen reinen begleithund ohne arbeitsprüfungen zahle ich doch keine 1 800 Euro. Warum? Klar, soll, darf und kann der Züchter Gewinn machen, aber Wucherpreise ohne guten Grund muss ich nicht bezahlen. Dann muss ich evtl von gewissen rasen abstand nehmen. Das Preise ein bisschen hoch gehen, völlig ok. Was vor 10 Jahren 1000 Euro waren sind jetzt 1100-1200 Euro. Alles verständlich und gehe ich mit, aber wenn aus 1000 Euro innerhalb von 10 Jahren 1800-2500 Euro werden, dann muss ich als Käufer da nicht mitgehen und schaue mich evtl nach einem anderen Züchter, einer anderen Rasse um.

    Mein bester arbeitshund war übrigens der günstigste von meinen Hunden. Gekauft vor 3 Jahren. Die erledigt ihren Job, ist robust, gesund hat australische dissidenzpapiere und hat keine 1000 Euro gekostet. Qualität hat ihren Preis, aber Wucher unterstütze ich nicht.

    Lg

    Ich muss mich gezwungenermaßen die letzten Tage aus familiären Gründen mit diesem Thema befassen.
    Und ich habe auch schon Tiere gehen lassen müssen und Menschen. Was mir persönlich hilft ist der Gedanke, dass es für denjenigen oder dasjenige was stirbt oder gestorben ist, nicht mehr schlimm ist. Es ist für die schlimm die zurückbleiben und schlimm im Sinne von unfassbar traurig, man verliert den Boden unter den Füßen und muss diesen wieder finden.
    Und mir hilft und half immer, dass die Erinnerung ein Fenster in die Vergangenheit ist und man dort geliebte Wesen immer "besuchen" kann.
    Die Geschichten die beginnen mit "weißt du noch ..." , sind so kraftspenndent und heilsam.

    Und ein bisschen das tun was unsere Hunde tun, leben und lieben im hier und jetzt und das genießen.

    Und Trauer und Tränen auch einfach zulassen.
    Aber ein Konzept um sich darauf vorzubereiten gibt es nicht, denn es ist auch eine individuelle Geschichte.

    Lg