Beiträge von Gammur

    Bei ree ist jede Läufigkeit das was sie voran bringt. Nach der zweiten Läufigkeit im Januar ist sie für ihre Verhältnisse sogar als cool zu bezeichnen.
    Jede Läufigkeit bringt mein sensibelchen weiter. Sie wird immer ein sehr sensibler Hund bleiben, aber im Alltag hat sie keine Probleme.
    Ich komme super mit dem mimöschen klar. Aber Umwelteinflüsse sind bei ihr nun auch kein Riesen Drama. Zudem kommt sie nach Stress gut wieder zur Ruhe. Und sei es durchs stress ablaufen.

    Lg

    Hudson war Ultranervig mit Hündinnen die ersten drei Jahre. Er frass teils schlecht, jammerte, belästigte Hündinnen, heulte im garten wie ein Wolf.
    Er ist jetzt 10 Jahre alt und es wurde von Jahr zu Jahr besser. Als er 4-5 war, konnte er läufige Hündinnen um sich ertragen, ohne sich in Rage zu jammern oder sie ständig zu belästigen. Mittlerweile ist er während der stehtage etwas nervös, das war es.

    Mit Hunden ist er der Fels in der Brandung, automatisch orientieren sich mittlerweile viele Hunde an ihm, vor allem Rüden. Er steht einfach so über den Dingen, ihn schockt nichts, er lebt Hunden vor, wie man sich als ernster, erwachsener Hund in vielen Situationen verhalten sollte.

    Sein Charakter und sein Wesen sind nicht immer ganz einfach für mich, aber seine umweltsicherheit, sein sozialverhalten da gibt es nichts zu verbessern.
    Ich hoffe das borderle wird von ihm viel lernen.

    Lg

    Ich empfinde das wie flying paws. Es werden Ansprüche an einen jungen Welpen/Heranwachsenden Hund gestellt und völlig vergessen, dass die meisten rassen erst mit ca. 3 Jahren erwachsen sind. Zeit geben, Zeit lassen für die Entwicklung, das hineinwachsen und eben auch das einpendeln der Hormone, wird nicht mal in Erwägung gezogen. O-Ton einer bekannten :" der ist jetzt 1,5 Jahre alt und ist so nervös, wenn er Hündinnen trifft. Ich lass den besser kastrieren, dann hört der auch besser und kann wieder mit anderen Hunden spielen.

    Irgendwas muss in der Zucht bzw. bei den Ansprüchen falsch laufen, wenn unkastrierte Hunde, als nicht zumutbarer Zustand für den Hund selber und den Besitzer empfunden werden.

    Wir hatten immer intakte Hunde und immer in gemischtgeschlechtlicher Zusammenstellung und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir nur immer Glück hatten und die sexualtriebmässig sehr dezent ausgeprägten Hunde bekommen haben. Unterschiedlichster rassen übrigens (DSHs, westi, Golden Retriever, aussies, kelpie, Dackel)

    Ich plädiere einfach dafür den Hunden und sich selber ZEIT zu geben. Zeit erwachsen zu werden, Zeit die Erziehung bzw. was man dem Hund beibringen will zu erreichen, Zeit und Geduld.
    Diese Ansprüche er muss dies, das, jenes am besten gestern können, sind den Hunden gegenüber nicht gerade fair. Den neben allem bringen sie selber ihren Charakter, ihr Wesen, ihre eigenen Ideen mit.

    Mir geht es nicht darum ob es dem Hund nach der kastra gut, besser, schlechter, anders geht. Mir geht es darum, dass wir in etwas tiefgreifend eingreifen und mit den Hormonen der uns anvertrauten Hunde sorglos Ping Pong spielen, obwohl immer klarer wird, welchen Einfluss Hormone haben. Ich meine jede gesunde Frau kann davon ein Lied singen. Und jeder weiß teils am eigenen Leibe was passieren kann, wenn mit den Hormonen etwas nicht stimmt. (Krankheiten, Unfruchtbarkeit, Stimmungsschwankungen usw.)

    Und nochmal ich bin kein kastra Gegner. Ich bin nur dafür, dass man Hunden einfach die Chance gibt mit all seinen Hormonen erwachsen und ausgereift zu werden und in dieser Zeit und später lernen zu können. Ich denke auch bei den mittlerweile so vielen infantilen "erwachsenen" Hunden ist manchen einfach nicht mehr bewusst, wie erwachsen Hunde werden und sein können.

    Mein Hudson durfte von erwachsenen, intakten, älteren Rüden lernen. Sie waren ruhig, gelassen, erhaben, über den Dingen stehend und selbstbewusst. Hudson ist heute ebenso und diese Rüden gibt es kaum noch. Vor 10 Jahren schon kaum noch, jetzt kenne ich da echt nur noch so 3-4 Stück. So schade. Diese Rüden bringen so viel in einer hundegruppe, strahlen soviel aus, leben so viel vor und bringen so viel bei.

    Lg

    Für Nevis habe ich gar nichts mehr angeschafftt. Geschirr leiht mir im Moment noch jemand total liebes aus dem Forum ( @expecto.patronum vielen Dank), Halsband trägt der Border Bub gerade ein rosanes von den Mädels als sie junghunde waren auf und Napf, schlafplatz und Box habe ich eh da.
    Der arme Border Bub hat nix neues bekommen, nur gebrauchtes aus dem Fundus und geborgtes aus dem Bekanntenkreis.

    Lg

    Nevis hat nach zwei Wochen durchgeschlafen. Also bis morgens um 6 Uhr. Dann musste welpie Pipi.

    Nevis wird am Dienstag 17 Wochen alt, noch hat er alle Milchzähne und da wackelt auch nix. Die Zeit rast. Er wiegt um die 8,5 kg und ich freu mich auf die junghundezeit.

    Lg

    Mich wundert die Aussage von @Mejin nicht.
    Die meisten Rüden werden früher oder später ( meistens früher) kastriert oder gechippt.
    Ich bin früher viel auf aussiegassirunden gegangen. Meist blieb mein rüde der einzige nach Monaten intakte übrig.
    Auch jetzt im hundesportverein, Hudson als intakter, fast 10 Jahre alter rüde, ist eine Ausnahme. Ein paar andere intakte Rüden gibt es noch, aber ich sag mal 90% der Rüden im hundesportverein sind kastriert, werden bald kastriert oder sind gechippt.
    Im Alltag, hier auf dem Land sieht das ähnlich aus.
    Die alten, gestandenen intakten Rüden, von denen Hudson als jungrüde so viel gelernt hat, gibt es hier kaum noch. Mein kleines Borderle, muss nun von Hudson und Fullani's altem intakten Rüden lernen.

    Ich wundere mich da kaum noch. Gewünscht wird von den meisten hh ein Hund der ganz viel mit anderen Hunden spielt, infantil und lustig ist, absolut keinen sexualtrieb hat und völlig aggressionslos ist. Jedenfalls hier bei mir im Hundeverein in den junghundestunden bei den hhs.
    Wir versuchen da teils gegen zu arbeiten, aber meist werden die Hunde eher früher als später kastriert, egal was wir Trainer sagen, oder nicht sagen. Weil Tierarzt, Tante Käthe, die ratschtruppe in der hundezone das dringend empfohlen haben. Und wenn nicht kastriert, dann hat man mal einfach so chippen lassen, dann spielt der Hund immer noch sooooo schön mit anderen.

    Jetzt mit dem Einzug des borderles hat neulich auch jemand zu mir gesagt, vier intakte Hunde, das wird niemals gut gehen, wirst sehen, die beiden Rüden werden sich gegenseitig hassen, wenn du den Border nicht ganz früh kastrieren lässt. Ähm ja, interessiert mich nicht. Ich werde es völlig relaxt auf mich zukommen lassen.

    Und ich bin noch nicht mal ausgemachter kastra Gegner.

    Lg

    Ich habe die Dinge behalten und neben alten Familienfotos und anderen ideellen Erinnerungen von Menschen und Tieren in einer Kiste im Schrank liegen.
    Manchmal hole ich etwas ( Leine, hb, ) meiner Goldi Hündin raus und erinnere mich an die schönen Stunden mit ihr. Weggeben konnte ich das nie.
    Genauso wie hier noch die flexi vom westi in der Kiste liegt und die kettenhbs und fettlederleinen der schäfis.
    Erinnerungen für mich. Ich will mich davon nicht trennen.

    Lg

    Nevis ist jetzt mit 16 Wochen auch zuverlässig dicht. Und er schläft durchaus von 22 Uhr 30 bis 9 Uhr durch.
    Bin ganz happy, dass das Zwergie jetzt schon fast ein junghund ist.
    Noch 4 Wochen, dann verziehen wir uns in das junghundethema.

    Im Rudel hier läuft es grandios. Er ist voll akzeptiert und er passt einfach.

    Lg

    Ich lese hier auch mal mit. Hier lebt seit 7 Wochen ein kleiner Border rüde. Bis jetzt ist er einfach nur ein fast 16 Wochen altes lustiges, freundliches, toughes hundebaby.
    Ich habe einige erfahrene borderhalter die mir zur Seite stehen und mich beraten.
    Bei so einem extrem aufnahmebereiten und lernbegeisterten Hund, bin ich froh jemanden zu haben der mich ständig bremst.
    Ist einfach verführerisch mehr zu machen, als gut fürs Baby ist.

    Ich denke die aussies und das working kelpie haben mich auf die Aufgabe BC ganz gut vorbereitet.
    Was wir mal machen wollen steht nicht fest. Was ihm liegt. Am Vieh werde ich ihn testen (lassen), und dann mal schauen. Erstmal beschäftige ich mich damit nicht und er darf Baby und junghund sein und erwachsen werden. Kommt Zeit, kommt Rat.
    Schön wäre es, wenn er Spaß am hundesport hat, mal schauen. Er soll und braucht kein "Weltmeister" in irgendwas sein, möchte ihm und mir ein schönes Leben bieten.

    Ins Rudel hier passt er prima, hat sich eingefügt ohne große Dramen und fühlt sich borderwohl.

    Linienmässig ist er wohl ein Gemisch. Wobei die eine Hälfte seines PEDs nur aus ISDS Hunden besteht und beide Elternteile ordentlich an Schafen und im hundesport sind.

    Bin ganz happy mit dem Buben und froh mal einen Welpen zu haben der nicht jeden Hund und jeden Menschen per se schon scheisse findet.
    Er mag Menschen, ist aber nicht distanzlos und einfach nur freundlich.

    Lese hier jetzt gespannt mit und evtl kann ich mir ja einige Tricks und Kniffe fürs borderle hier abholen.

    Lg