Beiträge von Gammur

    Ich vermelde hier, speckgürtel München, mitten in der Pampa, noch völlige Stille. Ich habe dieses Jahr noch nicht einen Böller gehört. Genauso war es die letzten Jahre auch.
    Am 31. habe ich letztes Jahr, glaube ich den ersten Böller um 22 Uhr 30 gehört. Ab 1.1. ist dann wieder stille und auch in der Nacht, ab 1 Uhr ist es fast wieder still. Finde ich völlig in Ordnung so.
    Allerdings leben hier viele tierhalter (Bauernhöfe, reithöfe) und die knallen natürlich nicht.

    Lg

    Ich möchte die Welpen nicht später als die 10. evtl. noch 11. Woche haben. Bei den rassen die ich halte, sind die züchter meist froh, wenn sie die dann los sind, meist mussten sie die Geschwister eh schon voneinander trennen, weil die sich übel streiten.
    Nevis habe ich mit 9 Wochen geholt und sein noch verbliebener Bruder und er saßen da schon getrennt, weil die sich ständig in die Haare bekommen haben und das ziemlich. Und das waren border Collies, keine gebrauchshunderasse.
    June habe ich mit 8 Wochen geholt und das hat wunderbar gepasst. Die war bereit die Welt zu entdecken und ein eigenes Rudel zu haben. Ihre Schwester war mehr als bereit für die Welt und hat in null Komma nix, ersthund und Familie klar gemacht, dass sie genaue Vorstellungen hat von ihrem Leben. Das waren aussies aus AL. die kamen erwachsen und tough auf die Welt. Und fanden als Welpen fremde Hunde schon eher zum abgewöhnen.

    Alleine bleiben geht hier vom ersten Tag los, Welpe pennt, ich fahre einkaufen. Würde ich solange zuhause bleiben bis ich eine Bindung zum Welpen habe, müsste ich 6-8 Monate zuhause bleiben. Solange dauert das bei mir. Diese Zeit habe ich nicht.
    Mit 3-4 Monaten bleiben Welpen bei mir 4-6 Stunden problemlos alleine. Teilweise muss ich sie dann noch vom Rudel getrennt alleine lassen, weil sollte der Zwerg nerven, während ich weg bin, habe ich zwei Hündinnen, die da keinen Nerv für haben. Die Rüden sind da toleranter. Übrigens lasse ich auch gasthunde sofort alleine und auch wenn diese das bei sich Zuhause z.b. manchmal nicht gut können, haben sie bei mir null Probleme damit.

    Evtl. hatte ich auch immer Glück, aber bei mittlerweile 8 Welpen, die ich im Leben schon hatte, an unterschiedlichsten orten, aus unterschiedlichen Begebenheiten, ging das immer gut oder ich bin ein verdammter Glückspilz. Und Bindung, vertrauen usw. hat sich mit allen Welpen/Hunden eingestellt.
    Ich würde es nicht anders machen. 2-4 Wochen hatte ich beim Einzug immer Zeit und das hat gut gepasst.

    Lg

    Hatte ich so nie. Bei junes Einzug hatte ich 4 Wochen frei, bei Reeba dann nur 2 Wochen und bei Nevis wieder 4 Wochen. Hat bei allen dreien völlig ausgereicht. Waren allerdings von ihren Züchtern schon super vorbereitet worden aufs Leben. Nicht der ganze Alltag der züchter hat um die Welpen rotiert und die Welpen waren ziemlich cool.

    Lg

    Mein jährlicher silvestergast Béla, der Hunde von @jennja ist dieses Jahr schon etwas früher bei uns eingezogen.
    Seit einigen Jahren verbringt er Silvester bei mir und meinen Hunden in der Pampa, weil hier kaum bis wenig und wenn dann nur an Silvester um Mitternacht für eine Stunde ca. ein wenig geböllert wird. Und das Dorf ist eh 3 km weg und somit bekommen wir kaum was mit von dem Krach.
    Das klappt seit Jahren wirklich ausgezeichnet. Meine eigenen Hunde sind recht schussfest und keine panikhunde und Bela kann Silvester hier dann auch recht gelassen verbringen. Knallen tut es hier noch gar nicht. Aber das wäre auch ungewöhnlich. Hier ist es bis Silvester sehr ruhig.

    Ich wünsche euch, dass ihr mit euren Angst und panikhunden eine gute Lösung findet, wegfahren, Medikamente usw.
    jennja, wollte Bela auch jahrelang beistehen, aber seit 4-5 Jahren bringt sie ihn lieber zu mir, das ist für alle entspannter.

    Lg

    Mit Henry kam es zu einem Vorfall. Sie hatte Glück, es gab keine Anzeige und somit keine Auflagen. Auf Grund dieses Vorfalls, hat sich @GruenerTee freiwillig und eben zur Sicherheit aller dazu entschlossen ihren Hund zu sichern und vorausschauend mit ihrem Hund umzugehen.

    Das ist doch mit der hier geschilderten Situation wirklich nicht vergleichbar. Hier ging es um einen weiteren Vorfall, trotz Auflagen.
    Ein Vorfall kann passieren, dann muss man selber die Konsequenzen ziehen und bevor überhaupt das Amt um die Ecke kommt, seinen Hund sichern. Ganz ehrlich, würde mein Hund einem fremden Menschen durch einen Biss Leid zufügen, ich hätte ein so schlechtes Gewissen, würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen um die Gesellschaft vor meinem Hund zu schützen, dass ist nämlich meine Aufgabe als Hundehalter.

    Ich habe neulich meinen alten Hund auch falsch eingeschätzt, im Nachhinein kam allerdings raus, dass der Vorfall doch anders ablief, als zuerst gedacht. Meine Reaktion war, Sicherung des Hundes, Maulkorb drauf, völlige Kontrolle. Er darf nicht mal mehr den Raum verlassen, ohne das ich das erlaube. Und bei meinem Hund ging es nur um eine kaputte Jacke. Anzeige gab es nicht, ich bin verantwortlich, ich muss sichern. Kein Amt dieser Welt, hätte mir so strickte Auflagen verhängen können, bei diesem Hund, wie ich sie aus Verantwortung selber verhängt habe. Ich habe mich wochenlang schuldig gefühlt und nein, der Hund ist nicht gefährlich, aber ein beutegeier und das habe ich nach 6 Jahren ohne Anzeichen unterschätzt. Ein Fehler, der mir nie wieder passiert. Und genau darum geht es, die Verantwortung übernehmen und Schlüsse zur verantwortungsvollen Führung des Hundes ziehen, bevor es zu Vorfall 2,3, usw. kommt.

    Lg

    Ich muss auch sagen, ich bin immer gerne nach GB gereist, unkompliziert, freundlich, easy. Sollte sich das allerdings nun alles verkomplizieren, ich mich als EU Bürger weniger willkommen fühlen, das passieren der Grenzen irgendwie deutlich langwieriger werden, dann gibt es innerhalb der EU bzw. auch außerhalb der EU, Länder wohin ich dann eher Reise, weil es da halt einfach keine Unsicherheiten und schwierige Neuregelungen gibt. Vor allem auch mit Hunden.

    Mir tut es für die jungen Briten und die Schotten echt leid, die hatten das anders gewollt.
    Meine Hoffnung ist, ein zurück ist ja nicht ausgeschlossen, Türen abzuschließen und den Schlüssel wegzuschmeißen, bringt ja niemandem was. Und evtl wird reisen nach GB, wenn mal alles ausdiskutiert ist, für EU Bürger ja auch günstiger. Das Pfund gibt ja jetzt schon ziemlich nach. Nächstes Jahr ist GB jedenfalls nicht auf meiner reiseliste. Ich warte erstmal ab, bis alles geregelt ist.

    Lg

    Ich fordere kein tierhaltungsverbot. Ich maße mir nicht an zu beurteilen wie die Strafe auszusehen hat, dafür kenne ich den Bußgeldkatalog nicht gut genug. Ich appelliere hier an die themenstarterin sich ihrer Verantwortung endlich bewusst zu sein und sich ehrlich zu überlegen, wie ihre verantwortungsvollen Schritte im Bezug auf ihren Hund/ihre Hunde jetzt aussehen werden.

    Verdammt nochmal, am Ende bleiben nur Verlierer, weil man nicht den Hintern in der Hose hatte, sich seiner Verantwortung zu stellen.
    Als Hundehalter muss man sich dann überlegen, ob man diesem Hund gewachsen ist und sich dieser riesigen Verantwortung bewusst und täglich stellen, oder den Hund abgeben. Zum Schutze aller. Auch des Hundes.

    Lg