Mit Henry kam es zu einem Vorfall. Sie hatte Glück, es gab keine Anzeige und somit keine Auflagen. Auf Grund dieses Vorfalls, hat sich @GruenerTee freiwillig und eben zur Sicherheit aller dazu entschlossen ihren Hund zu sichern und vorausschauend mit ihrem Hund umzugehen.
Das ist doch mit der hier geschilderten Situation wirklich nicht vergleichbar. Hier ging es um einen weiteren Vorfall, trotz Auflagen.
Ein Vorfall kann passieren, dann muss man selber die Konsequenzen ziehen und bevor überhaupt das Amt um die Ecke kommt, seinen Hund sichern. Ganz ehrlich, würde mein Hund einem fremden Menschen durch einen Biss Leid zufügen, ich hätte ein so schlechtes Gewissen, würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen um die Gesellschaft vor meinem Hund zu schützen, dass ist nämlich meine Aufgabe als Hundehalter.
Ich habe neulich meinen alten Hund auch falsch eingeschätzt, im Nachhinein kam allerdings raus, dass der Vorfall doch anders ablief, als zuerst gedacht. Meine Reaktion war, Sicherung des Hundes, Maulkorb drauf, völlige Kontrolle. Er darf nicht mal mehr den Raum verlassen, ohne das ich das erlaube. Und bei meinem Hund ging es nur um eine kaputte Jacke. Anzeige gab es nicht, ich bin verantwortlich, ich muss sichern. Kein Amt dieser Welt, hätte mir so strickte Auflagen verhängen können, bei diesem Hund, wie ich sie aus Verantwortung selber verhängt habe. Ich habe mich wochenlang schuldig gefühlt und nein, der Hund ist nicht gefährlich, aber ein beutegeier und das habe ich nach 6 Jahren ohne Anzeichen unterschätzt. Ein Fehler, der mir nie wieder passiert. Und genau darum geht es, die Verantwortung übernehmen und Schlüsse zur verantwortungsvollen Führung des Hundes ziehen, bevor es zu Vorfall 2,3, usw. kommt.
Lg