Ich habe vor 4 Jahren gezwungenermaßen für drei (?) Monate von 10-15 Euro pro Woche gelebt (die italienische Bürokratie hat es verhindert, dass ich meinen Job antreten konnte, wobei nicht klar war wie lange das dauern würde und ich bin pleite in diese Phase eingetreten).
In der Zeit hatte ich zum Glück ein paar Läden in erreichbarer Nähe, die Obst/Gemüse sehr günstig verkauft haben, aber ich bin verdammt froh, mir jetzt Bio-Qualität leisten zu können und die Menge von frischen Lebensmitteln, die ich essen will. Das kostet in Italien einfach brutal viel.
So eine Challenge würde für mich bedeuten, massive Einschnitte in der Qualität meiner Lebensmittel vornehmen zu müssen, daher sehe ich den Sinn dahinter nicht (für mich, am gegebenen Ort. Das es bei @ruelpserle zB ganz anders aussieht, ist mir klar).
Im Übrigen war meine Ernährung in den drei Monaten nicht so sehr eintönig, dafür habe ich in den drei Monaten etwa 15kg abgenommen, was bei dem Anfangsgewicht deutliches Untergewicht bedeutet hat.
Als Nebenbemerkung zu "von 30 Pfund kann man nicht leben":
Hier in Italien, wie auch in Spanien und den meisten anderen Ländern gibt es keine Grundversorgung. Ist man aus der Arbeitslosenversorgung herausgefallen (nach xxx Monaten, egal wie lange man vorher gearbeitet hat) gibt es nichts. Also Null.
In Spanien habe ich in einer WG gelebt, wo wir zu dritt von etwa 100 Euro im Monat für alles gelebt haben. Geht, aber fragt nicht wie. Trotzdem ist das Realität für viele Menschen.