Beiträge von dasaennchen

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    klar ist das okay so, nur aus meiner sicht eben meine ich, wenn man schon haushalten MUSS, dann verkneif ich mir eben kostspielige dinge-muss ja nicht bis an mein lebensende sein, irgendwann geht´s immer wieder bergauf ;) mein mann denkt da eben auch so, wenigstens eine gemeinsamkeit von uns beiden :D
    aber klar, wenn es auch anders klappt, dann ist das ja gut so-nur bei mir persönlich würde es nicht gehen. weil ich, wenn ich weiss, dass nicht superviel kohle da ist, ich eigentlich auch nix ausgeben möchte!

    Aber haushalten muss ja nicht immer schlecht sein... wir haben unsere Ausgaben abgezogen und wissen genau, was übrig bleibt... wir haben unsere Anlegesachen laufen, unsere Hundekonten (da aber auch immer jemanden in der Hinterhand)... wir wissen jeder genau, was jeden Monat übrig bleibt.. ich brauch für die Uni jetzt ein Netbook... in 3 Monaten kauf ichs mir, dann hab ich das Geld zusammen - so finde ich es in Ordnung, solange man sich nicht irgendwie in eine Schuldenfalle stürzt oder ähnliches.. was man hat, muss man halt wissen und noch mehr, was man ausgeben kann...

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    wenn wenig geld vorhanden ist, sollte man sich dann nicht die kostspieligen hobbies für "später" aufheben :roll: ?
    wir hatten auch -finanziel- üble zeiten, aber da wäre keiner auf die idee gekommen, sich etwas besonderes zu leisten...
    meine meinung jedenfalls ;)

    Wieso, es geht doch... aber somit ist es meine Verantwortung, wenn ich das machen will... und soll mein Freund sein Football aufgeben (nur als Bsp.), weil es viel kostet? Ne ne, er soll sich das Geld zusammenhalten und das auch machen, ist nunmal sein Sport...

    Ansonsten wie gesagt, es kommt immer auf die Menschen an.. diejenigen, die das können, können das auch so machen, aber manchmal geht es eben einfach nicht.. und nur wegen Geldstreitigkeiten eine Beziehung aufgeben, wenn es so klappt? Wer weiß, wenn ich heirate, wird es vielleicht mal anders aussehen, aber im Moment trenne ich das..

    Und bzgl. Ehevertrag und so... ich habe eine Scheidung als Kind miterlebt und lange darunter gelitten, obwohl es sehr ruhig abging und wir rausgehalten wurden.. dennoch hat es mich geprägt. Wenn ich einmal heirate, dann soll es auch fürs Leben sein. Ich halte nichts von der Einstellung, ja mal schauen ob es klappt, wenn nicht dann halt goodbye... ich kämpfe für meine Beziehung, auch in schlechten Zeiten, mir fällt nur auf, dass das viele nicht mehr machen... dass viel schneller aufgegeben wird. So bin ich nicht und will ich auch nicht sein. Ich habe mit 21 immer noch meinen ersten Freund, das kenne ich aus meinem Umfeld gar nicht.
    Dennoch kann ich nie wissen, was passiert und ich habe mitbekommen, wie schmerzlich es für meine Eltern war, alles aufzuteilen, sich nach em Ende der Beziehung ewig zu treffen, etc... egal was ist, so soll es nicht enden...

    Aber ich finde es einfach einen Unterschied, wenn ich sagen wir mal gesamt für einen Monat noch 500€ übrig habe und der Partner sich dann was für 100€ kauft, oder wenn ich wesentlich mehr Geld zur Verfügung habe... 100€ sind bei mir für die Uni schnell zusammen und auch mein Freund kauft sein Footballzeug davon, da bist mit Fitnessstudio, Shakes und Ausrüstung auch mal schnell bei 300€... und gerade bei geringen Mengen wird es einfach hart... denn dann geht der Streit erst recht los... darf ich mir jetzt diesen Monat was um 300€ kaufen, oder du erst, oder wer erst nächsten Monat... so kann ich es mir einteilen wie ich möchte und wenn ich nicht gespart habe, dann habe ich auch nichts... allerdings machen wir es so, dass wenn wir essen gehen/bestellen, das zahlt einer, das nächste Mal der Andere.. oder wenn einer kein Geld mehr hat, dann springt der Andere auch mal ein..

    Aber vermutlich kommt es auch einfach auf den Typen Mensch an.. die einen haben da weniger Probleme damit, die anderen mehr.. ich sehe das größte Konfliktpotential einfach, wenn wenig Geld vorhanden ist und beide kostspielige Hobbies haben..

    Danke fürs Schubsen und entschuldigt, dass ich so lange nichts mehr geschrieben habe...

    Aber heute muss ich schreiben... heute ist ein ganz besonderer Tag.

    Heute vor genau einem Jahr kam Jack zu uns und heute ist er 2 Jahre alt geworden. Es ist unfassbar, wie er sich entwickelt hat, was wir in diesem Jahr alles durchgemacht haben und ab und an frage ich mich ehrlich, wie wir es geschafft haben, nicht aufzugeben. Jack hat sich zu einem absoluten Traumhund entwickelt, klar ist noch hier und dort eine Baustelle, aber wir haben es soweit geschafft, in einem Jahr ist das alles passé.. natürlich wird er immer wieder in alte Muster fallen und seine Unsicherheit wird sich niemals komplett legen, aber damit können wir umgehen.

    Die letzten Tage haben wir wieder Erfolgserlebnisse gesammelt... Jack ist uns zweimal (einmal davon mit ner bekannten Person, also provoziert) abgedampft, mit Donnergrollen (kannte ich kaum mehr von ihm)... er hat sich auf dem Weg dorthin abrufen lassen :schockiert: ... bis dato habe ich aufgepasst wie ein Luchs, dass er immer neben mir bleibt, aber auf Anraten der Gutachterin, dass er lockerer laufen soll, haben wir das ausprobiert (wie gesagt, einmal war provoziert)... und er war so toll..

    Wir hatten heute mal wieder Agility, unser Dicker macht sich, die Geräte läuft er so gut wie die anderen Hunde, aber an seine Geschwindigkeit kommt niemand ran... ok, sagen wir mal im ersten Durchgang :lol: ... danach wurde unserem Bulli-Schädel nämlich zu warm und dann war auch alles interessanter als über den Platz zu rennen.. wenn ich es schaffe, dann stell ich ein Video ein, muss mal gucken... er war heute allgemein sehr schludrig und ich trau mich kaum dieses Fiasko einzustellen, auch wenn es mehr als lustig war :roll:

    Ich bin heute einfach nur froh, wir haben ein wenig gefeiert (Jack hat ein Rinderöhrchen und ein paar Knuddeleinheiten bekommen) und er war so brav... ich hab ihm dann erzählt, dass Hunde ab 2 Jahren nicht mehr bellen, keine Angst mehr haben, ruhiger werden... keines von alledem hat er beherzigt, aber so gering wie es heute ist, ist es auch ok... letzte Woche war ich als Helferlein bei der Rettungshundestaffel und habe gemerkt, dass es vermutlich genau das ist, was Jack machen möchte. Eine beständige Aufgabe, seine Dogo-Nase einsetzen, auch mal selbstständig arbeiten, mit Menschen arbeiten... wenn die Zeit es zulässt, dann geht es los..

    Jack, hätte mir jemand vor einem Jahr erzählt, dass du eines Tages so werden würdest, wie du heute bist, ich hätte ihm vermutlich frustriert eine gescheuert... heute hast du alter Charmeur so viele Leute um den Finger gewickelt, wir sind zusammen gewachsen und du hast uns so viel über Hunde und speziell Problemhunde beigebracht. Ich kann mir ein Leben ohne dich einfach nicht mehr vorstellen. Deine Macken, deine Angst vor Zäunen, all dies wird sich noch bessern, aber ich kann es dir nicht verübeln. Jack, du bist der Hund, den wir uns zu Benji dazu gewünscht haben. Bis hierhin war es ein langer Weg, aber es hat sich gelohnt.. zwischendurch gab es oft Zeiten, da habe ich gezweifelt, aber heut, wenn ich heimkomme und du anfängst zu erzählen, was du geträumt hast und wenn du anfängst zu heulen, dann geht mein Herz auf. Du dicke, dickköpfige Schlabberbacke, du Rüpel, mein Büffel, niemals werde ich dir vergessen, was du uns beigebracht hast und wie oft wir wegen dir vor lauter Lachen auf dem Boden lagen.. du elendiger Clown..

    Happy happy Birthday Dickmolch!

    Auf viele weitere glückliche Jahre... du bist angekommen und morgen früh wirst du mehr als die Hälfte deines Lebens in einer Familie verbracht haben.. wir waren zwar die 10., aber deine Dankbarkeit um ein finales Zuhause kann ich jeden Tag spüren - hier kommst du nicht mehr weg!

    Ich denke das mit der Pflegestelle wird einfach sein, weil man ihr den Hund dann wieder leichter abnehmen kann.. reine Vorsichtsmaßnahme der Behörde und unglaublich willkürlich.

    Ich verstehe das alles überhaupt nicht mehr, ehrlich... ein Nachbar zeigt dich an, weil der Hund ohne Leine und Maulkorb gelaufen ist, obwohl du zu 3 von 5 Terminen nachweißlich nicht da warst und an deiner Fähigkeit wird gezweifelt... ich weiß nicht, ich glaube, ich würde das (wenns geldtechnisch iwie möglich ist) gerichtlich klären lassen..

    Ehrliche Frage: Bist du beruhigt? Oder gehst du jetzt jeden Tag ins Bett und machst dir Sorgen, was morgen irgendjemand sagt und ob die Willkür dann weitergeht?


    Ich hoffe in jedem Fall, dass Stoffel jetzt wieder bei dir ist und dass ihr beginnt, die vergangenen Wochen aufzuholen!! :smile:

    Ich sehe das wie Sleipnir.. gerade in einem gewissen Alter hat man einfach noch nicht so viel Geld zusammen.. Ich meine, ich gehe arbeiten, bekomme einen Tacken Unterhalt... Alex verdient gelinde gesagt das Doppelte. Ich habe also für mich im Monat knapp 300€.. ich brauche Bücher für die Uni, meine Kopierkosten, dies und das.. die Hunde sind auch noch da. Aber ich weiß genau was ich habe und kann das für meine Bedürfnisse ausgeben. Alex ist bei Weitem kein Spitzenverdiener, aber er hat am Ende mehr Geld zur Verfügung.. ich hab kein Problem wenn er für ne neue Ausrüstung oder für sein Rennrad 500€ raushaut, er plant ja damit. Aber ich fände es alles andere als prickelnd, wenn bei dem wenigen Geld das wir haben diese Anschaffung dann von unserem Geld abgeht... weiß nicht, ob ich das klar machen kann.

    Was anderes wäre es, wenn wir beide voll verdienen, dann könnte das gut klappen..

    Dennoch, nachdem ich als Kind die Scheidung meiner Eltern mitgemacht habe, wird es bei mir definitiv getrennte Konten und einen Ehevertrag geben. Das hat nichts mit fehlendem Vertrauen oder fehlender Liebe zu tun, ich finde es einfach nur realistisch, aber ich denke, da denkt auch jeder anders darüber..