Beiträge von huppi

    Hallo,
    bei Ronja handelt es sich, wie das wahrscheinlich auch normal ist, um einen schleichenden Vorgang.
    Im Herbst stellte ich ein leichtes Hinken fest, das dann immer mehr zunahm.
    Seit ca. Weihnachten glaube ich regelrechte Schübe feststellen zu können. Zuerst hinkte sie nur mit den Vorderläufen, dann "eierte" sie zusätzlich mit den Hinterläufen und zum Schluß konnte sie die drei Stufen in unseren Garten nicht mehr alleine gehen. Ein Hinhocken beim "Machen" ging dann auch nicht mehr.
    Deshalb wurden ihr dann vier Cortisonspritzen gesetzt, die nach fünf Tagen tatsächlich wirkten und Ronja danach wieder relativ normal laufen konnte.
    Dies war zuerst eine enorme Erleichterung, wir fürchteten nämlich schon ein nahes Ende. Wir wußten aber zu dieser Zeit noch nichts von den Nebenwirkungen. Sie war nur noch unruhig und ganz fremd. Wie gesagt, ein stressfreies Zusammenleben war nicht möglich!
    Seit ein paar Tagen wird sie aber wieder ruhiger, sie bleibt bei uns, geht überall mit mir hin, ist aber nicht mehr so unruhig. So kennen wir sie.

    Gruß

    Hallo,
    unser Hund Ronja, eine 12 jährige Beagledame, leidet seit Monaten unter Arthrose. Vor vier Wochen bekam sie bei unserem Tierazt nach eingehender Untersuchung vier Cortisonspritzen. Sie konnte nicht mehr laufen und ich mußte sie teilweise beim Gassigehen nach Hause tragen, da sie nicht mehr gehen konnte.

    Tatsächlich ging es ihr nach 5 Tagen wieder besser. Aber die Nebenwirkung von Cortison ist so heftig, dass wir unseren tollen, lieben, ausgeglichenen Hund nicht mehr wiedererkennen. Sie ist unruhig und versucht den ganzen Tag, an Essbares zu kommen. Mülleimer werden einfach umgekippt, selbst Zahnpastatuben werden stibitzt und zerbissen.
    Die Wirkung der Spritzen läßt aber inzwischen nach und eine erneute Dosis Cortison wäre von Nöten, um Ronja Schmerzen zu ersparen.
    Dennoch sind wir nicht sicher, ob wir das wollen: Ronja ist nicht mehr die, die wir kennen, sie ist irgendwie nicht mehr unser Hund. Ich glaube sogar, sie selbst merkt die Veränderung, sie wirkt fast traurig.

    Jeden Morgen geben wir ihr eine Schmerztablette, zusätzlich erhält sie Teufelskralle andere homöopathische Mittel.

    Was sollen wir nun tun?

    Gruß
    huppi