Hört man sich ein wenig um, wenn es um die Anschaffung eines Hundes geht, dann fällt (fast) immer der Labbi.
Ansich ist dagegen ja nichts einzuwenden, aber die Begründungen sind doch ziemlich haarsträubend.
perfekter Familienhund, kinderfreundlich, leicht zu erziehen usw.
Leider Gottes bekommen es die meisten Halter nicht auf die Reihe ihren Labbi ordentlich zu erziehen und da beginnt das Problem....
Labbi sichtet Hunde und spurtet los, Artgenossen werden oft im wahrsten Sinne des Wortes belästigt, alles und jeder wird zum Spielen aufgefordert und begrüßt, viele Labbis sind absolut respekt- und distanzlos.
Daran ist aber nicht der Hund schuld, sondern die ... Besitzer.
Manchmal habe ich den Eindruck sie müßte ihre Labbis nicht erziehen, weil sie sie ja nett und tun eh nix :zensur:
Wenn man über dreckige Kleidung oder geklaute Gegenstände nicht begeistert ist, wenn die eigenen Hunde mehr Anstand vom Artgenossen fordern, ist man entweder Hundefeind oder man hat unverträgliche Hunde.
Das nervt und ist mir schon sehr oft passiert. Dabei kann man mit den Leuten auch kaum reden. Eine Labbi-Halterin erklärt mir vollen Ernstes, daß ich doch mit meinem Rüden nicht in den Park gehen soll, wenn er es nicht mag das ihm 28kg auf den Rücken springen 
Der Labbi ist wie jeder anderer Rassehund eben auch, nur dann ein toller Hund, wenn er auch den passenden Menschen an seiner Seite hat.