Beiträge von Lakasha

    Draußen im Freien packe ich meine Hunde und gehe zügig weiter. Auf beengtem Raum würde ich erstens Mal den größten Abstand zu diesem Hund einnehmen und größtöglich beibehalten und meinem Hund den "Anblick des verhaßten Hundes" erträglich machen. Auf einem Hupla kannst du ja nicht einfach gehen.

    Grundsätzlich ist es nicht verkehrt solche Begegnungen für den eigenen Hund erträglich zu machen. Allerdings ohne Hektik, ohne Muß-Gefühl und ohne sich von "Trainern" ins eigene Gefühl einreden zu lassen.

    :lachtot:

    Ich werde dieses Jahr 32 Jahre alt und mußte vor einigen Monaten an der Tanke meinen Perso vorzeigen um eine blöde Schachtel Kippen zu kaufen :hust:
    Man, hat die Dame an der Kasse Augen gemacht :lachtot:

    Find ja die Kontrolle durch die Angestellten ganz anständig, aber gleich so.....
    Haste denn auch keinen Führerschein dabei ???

    Zitat

    Wie ist das bei den genannten Hunderassen? Missachten die Fremde einfach? Bellen/Knurren sie die an? Bleiben sie auch stehen, um die Leute zu "begutachten"?


    Ich spreche mal von Akasha, ihres Zeichen "Shar Pei Mix mit überwiegendem Shar Pei Anteil"
    Begutachten ist wirklich ein treffendes Wort :D Es wird skeptisch beobachtet, manchmal sogar richtig geglotzt, mit stehen bleiben und Faltenstirn
    Geknurrt wird eher selten und gebellt im äußersten Notfall, wenn sich jemand "unheimlich" verhält, oder versucht den Hund anzufassen.
    Bei Besuch wird auch mal gebrummt, der Besucher bleibt im Blickfeld des Hundes und jedes Aufstehen wird mit einem Brummen kommentiert.

    Grundsätzlich geht sie aber an den Leuten vorbei und beachtet diese gar nicht. Sie reagiert eigentlich nur darauf, wenn die Leute versuchen sie anzufassen, oder aber auf eine merkwürdige Art (via Babysprache) auf sie einreden. Sie weicht ein Stück zurück und brummt.

    Anfassen läßt sie sich von Fremden eher selten, dafür ist bei "Schluß" auch wirklich schluß und Madame geht auf ihren Platz oder hinter mich. Während mein Terrier immer das letzte Wort haben muß :/

    Wir gehen auch bei jedem Wetter raus, allerdings nicht so ausgiebig wie sonst. Es ist etwas schwer Akasha aus dem Haus zu bekommen, wenn es regnet :sad2: Leichter Niesel oder mäßiger Regen sind noch ok, aber alles was darüber hinaus geht .... no chance
    Da muß ich sie wirklich zwingen, anders kann man es nicht nennen :sad2:

    Wenn es so wie heute den ganzen Tag regnet, reduziert sich ein Spaziergang von 60 auf 20 Minuten und davon muß ich 19 Minuten den Hund hinter mir herschleifen :/ und ohne abtrocknen geht zu Hause gar nix.... wäre ja Majestätsbeleidigung

    Hört man sich ein wenig um, wenn es um die Anschaffung eines Hundes geht, dann fällt (fast) immer der Labbi.
    Ansich ist dagegen ja nichts einzuwenden, aber die Begründungen sind doch ziemlich haarsträubend.
    perfekter Familienhund, kinderfreundlich, leicht zu erziehen usw.

    Leider Gottes bekommen es die meisten Halter nicht auf die Reihe ihren Labbi ordentlich zu erziehen und da beginnt das Problem....

    Labbi sichtet Hunde und spurtet los, Artgenossen werden oft im wahrsten Sinne des Wortes belästigt, alles und jeder wird zum Spielen aufgefordert und begrüßt, viele Labbis sind absolut respekt- und distanzlos.
    Daran ist aber nicht der Hund schuld, sondern die ... Besitzer.
    Manchmal habe ich den Eindruck sie müßte ihre Labbis nicht erziehen, weil sie sie ja nett und tun eh nix :zensur:

    Wenn man über dreckige Kleidung oder geklaute Gegenstände nicht begeistert ist, wenn die eigenen Hunde mehr Anstand vom Artgenossen fordern, ist man entweder Hundefeind oder man hat unverträgliche Hunde.
    Das nervt und ist mir schon sehr oft passiert. Dabei kann man mit den Leuten auch kaum reden. Eine Labbi-Halterin erklärt mir vollen Ernstes, daß ich doch mit meinem Rüden nicht in den Park gehen soll, wenn er es nicht mag das ihm 28kg auf den Rücken springen :schockiert:

    Der Labbi ist wie jeder anderer Rassehund eben auch, nur dann ein toller Hund, wenn er auch den passenden Menschen an seiner Seite hat.

    Zitat

    Und das Gemoser über die brutale, rücksichtslose, kriminelle Jugend heutzutage muss auch nicht sein: jede Gesellschaft bekommt die Jugend, die sie verdient


    Klar... gibt doch genug Eltern die in ihrer Verantwortungslosigkeit per Gesetz auch noch unterstütz werden! Immerhin kann man alle anderen für die eigenen Fehler haftbar machen.

    Würden Kinder klaren Linien folgen, dann gäbe es doch viele Probs nicht!
    Aber heute haben Kindern irgendwie komplette Narrenfreiheit, die leider Gottes in die falsche Richtung geht

    Ich habe als Kind auch zig Sachen angestellt, ich kann mich aber nicht erinnern das meine Eltern mit Polizei, Anwalt und Gericht gedroht haben, wenn mir Nachbars Hasso in den Fuß gezwickt hat.

    Heute geht alles...... umso mehr ich hier lese, umso mehr reift der Entschluß in mir mein späteres Haus in einen Käfig zu stellen und mit einer autmatischen Schließanlage zu sichern, damit ich in aller Ruhe meinen Pool, meinen Garten und meine Hunde genießen kann.

    Ob das wohl ausreicht um ungebetene Besucher fern zu halten ??????

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    Zumindest keinen, der zubeisst


    Je nach Situaion kann aber auch dein Hund zubeißen. Das hat doch nichts mit Wachhund zu tun.
    Meine Hund würden auch nie aus heiterem Himmel einen Menschen angreifen, aber wenn es die Situation erfordert tun sie es eben doch, weil es Hunde sind.

    Und der nette Nachbar der nur einen Tratsch halten will, ist etwas anderes als einer der nachts durch den Garten schleicht und sich am Schloß zu schaffen macht.

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    und was machst Du in ner Situation die Du garnet üben kannst? Im Ernstfall reagiert der Hund anders schon allein weil DU anders reagierst.


    Genau das ist der Punkt. Es gibt einfach Situationen die man mit Hund gar nicht üben kann.

    Und wenn man in solch eine Situation kommt, dann reagieren die eigenen Hunde so, wie Hunde eben nunmal reagieren, man aber selbst nie gedacht hätte das sie es tun.

    Ein Hund bleibt einfach ein Hund. Klar muß man ihn unter Kontrolle haben, aber im Falle eines Falles macht er sich eben selbstständig.