Beiträge von Lakasha

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    Was ich mir auch noch vorstellen könnte, aber das kannst du besser beurteilen: Dass Mücke ein wenig den Dicken vor Bandit raushängen lassen will, indem er sich dir ein wenig widersetzt.
    Aber für wahrscheinlicher halte ich, dass Mücke begriffen hat, dass er durch Bandit ein wenig aus dem Fokus der Aufmerksamkeit gerückt ist und sich dadurch erlauben kann, die Kommandos ein wenig schleifen zu lassen.


    So ein ähnliches Gefühl habe ich manchmal bei meinen beiden ebenfalls :D

    Bei Lucky habe ich aber eher das Gefühl, daß er sich manchmal gerade wegen seinem "unerlaubten oder unerwünschtem" Verhalten meine Aufmerksamkeit holen will und Akasha...... die ist einfach so ne Gurke ;)

    Ob Unrecht oder nicht, um des lieben Friedens Willen würde ich mich bei der nächsten Gelegenheit bei der Halterin entschuldigen.
    Ob nun normales Hundeverhalten oder nicht, bei zwei Hündinnen (auch wenn davon ein Junghund) kann es schon mal rappeln.
    Entschuldige dich doch einfach (aber laß deine Hündin angeleint oder in Sichtweite) und laßt die Hunde kontrolliert Kontakt aufnehmen und spielen.

    Das ist allemal besser, als auf seinem Standpuntk zu behaaren. Wie nun hündisches Verhalten aussieht, kann man ja im späteren Verlauf mal erörtern. Aber wenn man sich doch recht häufig auf beengtem Raum treffen muß, würde ich diese Variante vorschlagen.

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    heute habe ich immer mal kleine stops eingelegt oder die laufrichtung gewechselt. allerdings hatte ich eher das gefühl das sie dadurch noch mehr "durch den wind" ist als vorher schon. dann läuft sie im zick zack und drängt noch mehr vorwärts.


    Das sie verunsichert ist liegt einfach an deinem veränderten Verhalten. Das legt sich.

    Trainierst du eigentlich auch an der Straße, oder nur in ruhiger Umgebung????

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    Man hat doch bitte einen Grund dafür, wenn a) der Hund an der Leine ist und b) man den anderen Besitzer dann auch noch bittet, seinen Hund zurückzurufen.


    Mir wurde mal gesagt "ich dachte sie nehmen den Hund an die Leine, weil er nicht hört" :headbash:
    oder wie meine LieblingsHH es mal so schön sagte:
    "Sie müssen ihren Hund an die Leine nehmen, immer ist ihrer aggressiv"
    (sagt sie mir, obwohl ihre Hündin meine attackiert) :zensur:

    Manchmal kann man echt nur noch drüber lachen und den Kopf schütteln, manchmal könnt man ausflippen :/

    In Sachen Hund scheinen Unwissenheit und Dummheit doch häufiger aufeinanderzutreffen. Fast wie beim Auto fahren ;) :lol:

    Meine sind auch zu zweit, haben also ständig Kontakt zu Artgenossen, ob sie wollen oder nicht ;)

    Wir treffen hier allerdings nicht täglich auf Artgenossen, das liegt größtenteils daran das ich morgens und abends zu Uhrzeiten unterwegs bin, wo nur noch selten andere Hundehalter laufen.

    Es gibt aber regelmäßigen Kontakt zu bekannten Hunden, egal ob aus dem Park, Familie oder Freundeskreis. Das findet aber nicht täglich statt.

    Fremde Hunde sind immer so ein Thema. Während Lucky eigentlich immer gechillt und interessiert bleibt, mag und braucht Akasha den Kontakt zu fremden Hunden nicht wirklich. Sie akzeptiert es, ist aber oft sichtbar gestreßt.

    Bei Regenwetter oder im Winter ist es ganz schlimm, umso früher es dunkel wird, umso einsamer streift man durch die Gegend. Ich weiß gar nicht wohin die Leute mit ihren Hunden verschwinden :hust:
    Obwohl ich gestehen muß an Regentagen sieht man mich auch weniger, Akasha ist einfach ein absolutes Ekel sobald es regnet :/

    Wenn sie stark an der Leine zerrt, dann würde ich umgehend auf ein Geschirr wechseln. Das ist für den Halswirbelbereich viel schonender und du stauchst nicht die restliche Säule zusammen. Außerdem kannst du dir bzgl. der Richtungswechsel und dem in die Leine hängen weniger Sorgen machen.

    Das "langsam" muß sie auch erst lernen, da mußt du konsequent daran arbeiten und vor allem viel Geduld haben. Ich würde nicht nur häufige und unangekündigte Richtungswechsel einlegen, sondern auch (gerade bei stürmischen Verhalten) einfach stehen bleiben und Baum spielen und zwar solange bis sie sich ein wenig beruhigt hat und wieder aufnahmefähig ist.

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    wie weit, wie lange gehe ich in die andere richtung


    Ich habe das immer von der Situation abhängig gemacht. mal waren es nur 3-6 Meter nach rechts, oder wieder zurück. Mal aber auch nur ein Kreis um uns selbst, oder ein komplett anderer Weg.
    Das hängt sehr von der Situation ab. Ich würde das nicht nur machen, wenn etwas in Sicht ist, sondern auch einfach mal so beim Spazieren gehen mal nen Richtungswechsel, oder einen Stop einlegen.

    Das kann man super im Spaziergang einbauen und zwar mehrmals.

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    Auch zischt sie sofort los wenn sie im Freilauf (Hundewiese) andere Vierbeiner sieht


    Hier kann ich dir nur eine Schleppleine ans Herz legen. Hierzu brauchst du aber auch ein Geschirr. Solange sie immer wieder Erfolg mit ihrem Verhalten hat, wird sich daran nichts ändern. Du mußt ihr zum einen die Möglichkeit nehmen sich selbstständig zu machen und zum anderen mußt du mehr an Abruf und Abbruch arbeiten und das Ganze auf Distanz ausbauen.

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    Ich: " Na sie hören meinen Nicht-Kläffer auf eine Distanz von 85km bellen!!! Wir waren nämlich 3 Wochen auf Campingurlaub in HOLLAND und da hat sie wohl so laut gebellt, dass sie sich HIER IN DEUTSCHLAND bei meinen Nachbarn beschwert haben! Find ich ne starke Leistung!!!"

    Irgendwie spricht sie nicht mehr mit mir

    :gut: :lachtot: :gut:

    Kann ich überhaupt nicht verstehen ;)

    Jetzt mal ganz bös gesagt: Der Bewohner hätte auch vor Schreck umfallen können, wenn die Kirchenglocken läuten, eine Sirene vorbei rauscht oder einer laut hustet :roll:

    Ich würde dem Herrn auch sagen, daß gelegentliches Hundegebell von Mitmenschen genauso zu tolerrieren ist wie Kindergeschrei.
    Wenn dort den ganzen Tag über Hunde laufen und somit fast ganztägig bellen, ist das ja nicht das Problem deiner Bekannten.

    Ansonsten ignorieren