Beiträge von Lakasha

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    vor allem immer mit dem Hinnweis darauf, wie sehr dem Wild die unkontrollierte Jagd schadet und dann die Mäusejagd als Riesenspaß hinzustellen.


    Eine Maus ist für mich kein Wild, Wild wird über´s Feld gehetzt, ne Maus wird gestöbert. Da sehe ich einen großen Unterschied und solange meine Hunde abrufbar sind, dürfen sie von mir aus auch mal ner frischen Kaninchenspur nachgehen, oder eben mal nach Herzenslust danach buddeln.

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    Ich sehe das Verhalten als natürlichen Trieb, den ich nicht aus moralischen Bedenken versuche zu steuern, sondern weil es für Hund und
    Wild zu gefährlich ist


    Ist bei mir nicht anders, nur das ich die Mäusesuche anders sehe. Meine Hunde dürfen sogar mal nen Schwarm Krähen oder Tauben aufschrecken.

    Ich sehe da einfach Welten zwischen unkontrolliert und völlig taub einem Reh quer durch den Wald zu folgen und an Ort und Stelle einer Mäusespur zu folgen, oder ein Loch zu buddeln. Selbst das Aufschrecken von Krähen und Tauben geht nicht ohne meine Anweisung und wenn doch gibt´s von mir schlicht und ergreifend Anpfiff

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    Ich bin erstaunt das eure so oft Mäuse erwischen. Meine ist wohl ne schlechte Mäusefängerin


    Och Shar Peis sind recht gute Mäusefänger ;)

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    Manchmal bestücke ich auch vorhandene Löcher mit Pansen und wir gehen dann zusammen auf Pansenjagd. Macht ihr riesen Spaß!


    Werd ich heut abend gleich mal nachmachen

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    Also für mich ist das ein absolutes No Go!!!!!
    Die armen Mäuse-aber stimmt, sind ja nur kleine blöde Schädlinge die kein Recht darauf haben einfach aufm Feld lang zu tapeln... der Hund ist ja schließlich auch darauf angewiesen diese Mäuse zu jagen und am Besten noch ein ungeübter Jäger..der mit ihnen spielt-da haben sie ja nur wenig Stress bevor endlich der blöde Köter die Maus ausversehen mal erlöst...also echt mal-.-


    Das find ich jetzt ein wenig übertrieben! Ich möchte mal behaupten, daß durchs Nachbars Kater mehr Mäuse und Vögel drauf gehen, als die 3 Mäuse pro Monat durch meinen Hund.
    Wenn ich dann noch Reifen, Krähen, Marder & Co. dazu zähle, dann ist ein Hund wirklich noch harmlos.

    Hunde sind nunmal Jäger, was ist daran so schlimm zu akzeptieren???

    Und meine Hündin spielt nicht lange, die haut mit der Pfote drauf und dann ist wirklich Amen. Da finde ich das was Katzen machen ja noch viel grausamer.

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    Ich kann mich DSH-Bauer nur anschliessen.


    Emmy, ist ja auch so ein "Mäuse-Killermaschine". Leider gibt es Mäuse die mit suizidaler Absicht vor sie rum hüpfen. Und ja.... leider erwischt sie diese dann auch.

    Das geht so schnell, da kannst`e nicht mehr reagieren.

    Ich weiss nicht ob du schon mal erlebt hat, wie "aufgeputscht" ein Hund nach erfolgreicher Aktion ist. Es ist ehrlich gesagt eine Katastrophe.


    Akasha hat auch immer das Glück an Mäuse zu geraten, die wirklich den Freitod wollen. Sie hat ein unheimliches Glück dabei.
    Aufgepusht ist sie eigentlich nicht, zwar sehr konzentriert und aufgeregt, aber weit weg von richtig gepusht.

    Ich lasse sie auf zwei Feldern immer nach Mäuse suchen und auch mal buddeln. Sie ist beschäftigt, hat ihren Spaß und so aktiv bei einer bestimmten Sache ist sie sonst eher wenig.

    Dennoch würde sie liebend gerne Katzen, Kaninchen & Co. jagen. Das eine schließt das andere ja nicht aus

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    Läuft euer Hund grundsätzlich bei euch und ihr gebt ihn dann frei?
    Wenn ja: Wie lange läuft er frei, wie weit darf er dann weg?

    Habt ihr sonst irgendwelche Regeln für den Spaziergang?

    Unsere Regel lautet: bleib im Radius von 10-20 Meter um mich herum und dein Freilauf bleibt erhalten ;)
    Entfernen sie sich doch mal weiter weg, dann ermahne ich sie kurz. Damit hat sich die Sache meist erledigt. Wer mehrmals aufgefordert werden muß, läuft einfach ein Stück an der Leine.
    Im Bedarfsfall gibt es ein lockeres Fuß oder Warte, oder auch mal ein Stop.

    Ich leine meine Hunde im Park ab und sie entscheiden, ob sie sich jetzt hinter mir, oder vor mir aufhalten. Eine Freigabe erfolgt durch mich nicht großartig. Sie spurten allerdings auch nicht darauf los, sondern die Leine geht ab und es kommt von mir nur ein ok. Mehr nicht.

    Wenn alles paßt, dann laufen meine Hunde den kompletten Spaziergang offline. Ausnahmen gibt es natürlich immer.

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    Sobalt jemand anderes mit kommt wird es sehr schwierig mit ihr.


    Eine zweite Person ist eine (noch) ungewohnte Situation. Das solltet ihr langsam aber sich aufbauen, daß ein zweiter Mensch nicht "sturmfrei" heißt , sondern das ein Signal auch dann Gültigkeit hat.

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    Andere Familienmitgliedern können gar nicht mit Ihr gehen. Sie tanzt ihnen auf der Nase rum hört also überhaupt nicht mehr


    Konsequent sein und zwar jeder in der Familie. Hierzu bietet es sich an, daß jeder mit dem Hund vorab einzeln trainiert und sich andere Familienmitglieder nicht einmischen bzw. die Situation ignorieren.
    Derjenige der z.B. ein sitz verlangt, soll es dann auch einfordern. Es bringt nichts, wenn dem Hund Aufmerksamkeit von anderen zuteil wird.

    Auf gemeinsamen Spaziergängen ruft auch immer nur einer dem Hund und nicht alle. Läuft der Hund zu jemand anderem hat sich diese Person nicht einzumischen. Der Hund wird einfach ignoriert und derjenige der z.B. ein Hier fordert, muß sich dann auch durchsetzen können.

    Hören tun beide sehr gut, aber sie wägen schon sehr genau ab, ob sie das jetzt machen müssen, oder nicht.
    Meine Mutter kommt z.B. recht gut mit beiden klar, mein Vater wird zwar heiß und innig geliebt, aber wenn er (vor allem draußen) was sagt, wird das komplett ignoriert. Naja, mein Vater geht auch ziemlich selten mit den Hunden raus.
    Und meine Schwester..... die wird gerne herausgefordert, ob sie es denn wirklich ernst meint oder nicht.
    Und der Freund meiner Schwester ist zwar gut zum Spielen, das wars aber dann auch ;)

    Lucky ist da eher weniger das Problem, der hört auch auf fremde 3jährige. Akasha nimmt andere überhaupt nicht für voll :/
    Und sobald ich dabei bin werde ich meist angeschaut und förmlich gefragt, ob das so ok ist.

    Mir ist das aber auch nicht wirklich wichtig, ob meine Hunde auf andere hören, solange sie sich sonst anständig benehmen kann ich damit gut leben. Und die, die mit den Hunden raus gehen haben damit auch kein Problem.

    Ohh.. das ist echt schwierig aus der Ferne. Schreib doch mal wo du wohnst, vielleicht findet sich jemand in der Nähe, der dir helfen könnte.

    Ich würde zuerst einmal das Problem mit der Leinenaggression angehen. Wenn auf das Wort klickst, kommst du zu einer Seite die diese Thematik behandelt. Wenn du in der Suche den Begriff eingibst, erhältst du ebenfalls zig Beiträge zu diesem Thema.
    Wenn du lieber ein Buch vor dir hast, empfehle ich dir diese hier:



    An der Leinenführigkeit und der Leinenaggro würde ich wohl zuerst arbeiten. Und mir eine Beschäftigung suchen die den Hund fordert und die er gerne macht. Mein Terrier z.B. liebt die Arbeit mit dem Dummy und meine Hündin tut für ihre Futtertube fast alles ;)

    Vielleicht findest du in deiner Nähe auch Spielkameraden, gut sozialisierte und souveräne Hunde sind immer gut. Es muß ja nicht gleich spielen sein, ein gemütlicher Spaziergang (online) kann auch sehr schön und hilfreich sein.

    Bei meiner Hündin habe ich dann an einem guten Abruf trainiert, sowie an einem Abbruchsignal (falls sie wieder mobbt oder jagt) und an einem Signal damit sie ruhig bleibt und sich nicht gleich selbst in Rage bringt.

    Wenn du hier in der Suche einzelne Begriffe eingibst, bekommst du eigentlich ganz gute Treffer.

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    Ich meinte das eher so wie ihr das als HH finden würdet wenn euer Hund von einem wie meinem umgehauen wird


    Akasha würde überhaupt nicht ans Spielen denken. Es könnte auch gut möglich sein, daß sie ihn für seine "unverschämtheit" maßregeln würde.
    Mein Rüde ist um einiges kleiner und könnte sie je nach Heftigkeit deines Hundes ernsthaft verletzen, da er ohnehin schon Probleme mit dem Rücken hat. Zudem wäre er echt stinkesauer :roll:

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    Momentan hat er gar keinen Kontakt zu Artgenossen und das finde ich nicht hundegerecht.

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    weil er andere Hunde als Gefahr für das Rudel wahrnimmt und meint er muss uns schützen


    Genau aus diesem Grund ist u.U. das Treffen mit Artgenossen immer mit Vorsicht zu betrachten.
    Für deinen Hund seit ihr beide eine Einheit, ihr gehört zusammen und jeder andere Hund ist erstmal ein Gefahrenherd.
    Mit dem einen klärt sich im Kontakt "ok, alles in Ordnung", der nächste könnte allerdings aus Gründen XYZ eine Gefahr darstellen.
    Und es gibt Hunderassen die können einfach auf Artgenossen verzichten. Die brauchen diesen auch nicht zwingend, die haben sich, ihren Halter, Spiel, Spaß und Auslauf - und das reicht diesen Hunden

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    Ich denke wenn ich wieder das Kommando übernehmen könnte wäre er vielleicht wieder entspannter und würde wieder mal spielen können


    Das denke ich auch, obwohl ich nicht darauf wetten würde, daß er deswegen öfter spielt.
    Aber er könnte wirklich entspannter werden und daran kann man arbeiten.
    Wenn du dann im Vorfeld mit den Hundehaltern sprichst und ein laufen lassen gewünscht wird, ist alles ok :gut:

    Meine Hündin ist auch nicht bei jedem Kontakt entspannt und es gibt einzelne Hunde die haßt sie wie die Pest, aber im Großen und Ganzen läßt sie alle am Leben ;) Selbst wenn ein Hund in uns reinbrettert, bleibt sie oft (für ihre Verhältnisse) sehr gelassen und läßt sich kontrollieren. Mehr will ich gar nicht