ZitatAber wer sieht das um 5 Uhr morgens oder abends zur besten Krimi-Zeit?!
ICH
weil da bin ich auch unterwegs und ich liebe es einfach
ZitatAber wer sieht das um 5 Uhr morgens oder abends zur besten Krimi-Zeit?!
ICH
weil da bin ich auch unterwegs und ich liebe es einfach
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Mit Lucky hatte ich ein ähnliches Problem und hin und wieder immer noch
Gelöst habe ich es so, daß ich darauf einfach nicht reagiert habe. Ich habe entweder gewartet, oder mich einfach weggedreht.
Lag er z.B. zu weit von mir entfernt, dann habe ich ihn mit einem Fingerzeig weiter nach vorn geholt, oder bin einfach ein paar Schritte zurück gegangen.
Meine Hündin bringt mir gelegentlich Sachen nur dann (sie mag apportieren überhaupt nicht), wenn ich mich knie und die Hand ausstrecke, dann gibt sie es mir in die Hand. Passiert aber im Jahr vielleicht
2x ![]()
ZitatMan sollte sich nur bewusst sein, welche Art von Hund man besitzt und welche Art von Hund man haben möchte. Gibt es da Differenzen, sollte man diese möglichst zu Gunsten des Hundes ausschalten.
Das viele sich darüber überhaupt keine Gedanken machen, ist der Punkt, den ich kritisiere. Einen Leonberger werde ich in den seltensten Fällen zu einem Sportfreak erziehen können, einen Jack Russel in den wenigsten Fällen zum "Dorfgassihund".
Das ist auch der Punkt den ICH kritisieren.
Wenn ein Schäferhund ausschließlich im Garten gehalten wird und nur 2x am Tag für ca. 15 Minuten die Wiese davor zum Lösen nutzen darf und mehr nicht (weder Hupla, Spiele oder Sonstiges) ist das in meinen Augen eine berechtigte Kritik
ZitatWas ich mit meinem ersten Satz ausdrücken wollte ist: ist nicht immer alles so wie es scheint. (Mutter mit Zwillingswagen und Hund im Schlepptau).
So sehe ich es ja auch. Wenn ich viel und lange gearbeitet habe, gehe ich auch einfach nur spazieren und die Hunde müssen sich selbst beschäftigen oder eben pennen.
Ich habe meine Stammstrecke(n), da bespaße ich meine Hunde auch nicht groß. Wozu????
Ich arbeite auch nicht täglich mit meinen Hunden, hätt ich auch gar keine Lust dazu. Und von meiner Hündin möchte ich mal behaupten, daß sie das überhaupt nicht will, nicht braucht und größtenteils noch nicht einmal mit macht.
ZitatDenn wenn man jemanden einmal am Tag sieht, weiß man nicht, was der (mit dem Hund) die restlichen 23 Stunden am Tag macht
Also ich für meinen Teil kann von 4 Hunden definitiv sagen, das die täglich nicht mehr als max. 40 Minuten raus kommen. Die werden zu Hause auch nicht bespaßt, sondern liegen halt einfach rum und sollen sich ruhig verhalten. Einzige Abwechslung ist Fütterung und eben Pipi machen. Mehr nicht....
Und diesen Punkt kritisiere ich eben sehr stark, weil es sich vor allem um keine älteren/gebrechlichen Hunde oder Menschen handelt.
Tut mir leid, aber solch einen Umgang kann ich einfach nicht verstehen
ZitatIch frage mich beim lesen dieses Threads warum es so nachdrücklich darum geht dass der Hund auf seinem Platz liegen soll.
Also an sowas würde ich gar keine Energien verschwenden.
Manchmal sind es eben auch die kleinen Dinge im Leben und wenn mein Hund zu Hause nicht auf einem Platz liegen bleibt, wie kann ich es dann draußen von ihm verlangen????
ZitatIch persönlich finde diese klare Körperlichkeit wesentlich fairer als ein lautes Wort, mit dem der Hund ggf. sowieso (noch) nichts anzufangen weiß. Ich hatte bei meinem sensiblen Angsthund auch immer den Eindruck, dass er damit viel besser umgehen kann als mit Abbruchkommando, Drohhaltung oder Meckern. Ich bin in diesen Momenten auch nicht böse, nicht genervt und nicht garstig zu ihm - ich setze einfach nur durch, was ich möchte
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ZitatUnd ich hab immer noch kein Problem damit, wenn MAL eine Maus dran glauben muss
Na dann ist die Welt in Ordnung. Ich habe während des ganzen Beitrags keinen User so verstanden, daß er seinen Hund absichtlich und mit vollem Spaß an der Freude Mäuse suchen und töten läßt.
Bei den einen ist es ein Job, bei den anderen ist es die unverhoffte Gelegenheit.
Ich gehe mit meiner Hündin diesen Weg fast täglich und dort sind immer Mäuse, sehe ich selbst oft genug. Aber meine Hündin interessiert sich nur für die Mäuse, wenn sie sie hört oder sieht. Mit dem Riechen hat´s meine Ziege nicht so
Und wenn sie dann beim Stöbern und Springen im Gras ne Maus erlegt.....
dann ist das eben so.
ZitatKönnt Ihr in jeder Situation sagen, was Euer Hund tun würde??
Mal ne Gegenfrage: Wird dein Hund in jeder Situation gleich reagieren???
ZitatAber die anderen Sachen: Tester kneift den Hund, bis es weh tut, Tester steckt dem Hund Kugelschreiber in Nase, Tester rennt mit Knüppel in der Hand schreiend auf Hund zu (das würden wir vielleicht sogar noch schaffen, Lilli liebt Stöckchen holen ), Tester greift mich an... etc
Einige dieser Situationen würde ich keinen meiner Hunde aussetzen.
Was wäre ich für ein HH, wenn ich zulassen würde das ein wildfremder Mensch meinen Hund zwickt bis es weh tut
Oder nen Gegenstand in die Nase schieben
Mal angenommen solch einen Test gibt es wirklich, dann hätte der Prüfer ein ganz anderes Problem. Aber hallo....
Im Großen und Ganzen weiß ich wie jeder meiner Hunde auf Situation X reagiert oder in etwa reagieren würde. Eine 100%ige Garantie kann und wird es nie geben.
ZitatAlso frage ich mich: Gibt es bei den HH eine Art 2-Klassen Gesellschaft? Diejenige, für die ihre Hunde ein wichtiger Lebensinhalt sind, die sich extrem mit ihnen beschägtigen, sich um ihre Auslastung sorgen etc. ...
Und die anderen, die zwar auch Hunde haben, aber deren Gedanken um ganz andere Dinge kreisen, als um Hunde, und bei denen die Tiere einfach nebenher laufen????
Ja diese Klassen wie du es nennst, gibt es wirklich.
Ich kenne aus meiner Nachbarschaft genug Hunde, die drehen wirklich nur die Runde um den Block damit der Vierbeiner seiner Geschäft verrichten kann und das oft nur 2x am Tag.
Mir begegnen auch selten Leute die sich mit ihrem Hund beschäftigen, von Ball spielen und Stöckchen werfen mal abgesehen.
Wenn ich meinen Hunden z.B. Leckerlies in die Wiese werfe und sie dann zum Suchen losschicke, werde ich schon oft merkwürdig beäugt.
Wobei ich auch ehrlich sagen muß, gerade solche Arbeiten wie Dummy, Fährte usw. mache ich auch an Orte, wo man i.d.R. seltener auf andere Hunde trifft. Es stört nicht nur in der Konzentration, sondern die Hunde können auch sehr genervt reagieren und einen solchen Konflikt kann man damit ganz gut vermeiden.
Mir passiert es auch öfter das meine Mitmenschen (ob nun mit oder ohne Hund) mich "merkwürdig" ansehen, wenn ich erzähle das ich morgens um 5:00 aufstehe nur um mit den Hunden rauszugehen
Und wenn ich dann noch erzähle, das ich abends auch noch 1-2 Stunden unterwegs bin, halten mich einige mit Sicherheit für bekloppt.
Dennoch dreht sich bei mir nicht alles um die Hunde. An manchen Tagen müssen sie einfach so nebenbei laufen, aber eine grundsätzliche Lebenseinstellung ist es bei mir nicht.
Mag ja sein, daß einige Hunde mit solch einem spartanischen Leben zufrieden sind, aber Sinn der Hundehaltung ist es in meinen Augen nicht.
Je nach Hund und Rasse halte ich einen täglichen Spaziergang für mind. 60 Minuten wirklich nicht für unmöglich. Ausnahmen gibt es mit Sicherheit immer, egal ob Krankheit, Zeitmangel usw. aber alles andere entspricht nicht meiner Auffassung von Hundehaltung
ZitatWie macht ihr das wenn ein Hund krank ist und der andere gesund? Hat der andere dann auch Sparprogramm
Eigentlich nicht. Ist einer krank, dann gibt es für diesen Hund nur kurze Runde, dafür gibt es dann zu Hause mehr Beschäftigung, außer der Hund will das nicht.
Der andere geht aber ganz normal raus, da gibt es das übliche Programm
Bei der Menge an Hunden und der brenzligen Situation hätte ich auch den keifenden Hund mit dem Fuß zur Seite geschoben. Manche mögen es vielleicht auch wegtreten nennen :/
Und ja ich hätte meine Hündin auch am HB festgehalten und im Notfall sogar hochgezogen, weil ICH nicht diejenige sein möchte deren Hund zuerst zubeißt. Völlig egal, ob sie sich nur verteidigen wollte !
Ich bin auch über jeden HH dankbar, der im Falle eines Falles meinen Hunden ins HB greift, oder sie auf Abstand hält.
Man kann nicht von jedem Menschen erwarten, daß er in solchen Fällen völlig cool und souverän bleibt. Da gehört schon einiges dazu und das kann eben nicht jeder Mensch, in jeder Situaion und jeden Tag aufbringen.
Die Anzeige finde ich völlig richtig, wer so verantwortungslos mit seinen Hunden umgeht, sollte auch keine halten dürfen.
Und warum die Leine eines Hundes fallen läßt, obwohl dieser bereits Leinenzwang hat, ist mir sowieso ein Rätsel.