Beiträge von Lakasha

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    Deswegen wollte ich mal in die Runde fragen: Was ist wichtiger? Job oder Hund? Wenn beides nicht miteinander kombinierbar wäre, für was würdet ihr euch entscheiden


    Das ist ne echt schwierige Frage. Ohne Job - kein Geld und ohne Geld kein Hund, kein "sorgenfreies" Leben usw.
    Und ohne Hund :???: ist das Leben einfach sinnlos ;)

    Wenn beides absolut nicht kombinierbar wäre, dann würde ich wohl schweren Herzens meine Hunde in gute Hände vermitteln.
    Aber das wäre wirklich die aller, aller letzte Möglichkeit die ich in Erwägung ziehen würde.

    Wenn es jedoch Möglichkeiten gibt wie Hundesitter, flexible Arbeitszeiten, Home-Office usw. würde ich nie auf meine Hunde verzichten.

    Ich hab beruflich GsD die Möglichkeit meine Arbeitszeiten sehr variabel zu gestalten. Ich kann einiges von zu Hause erledigen und ich führe regelmäßig div. Tel.konferenzen unterwegs beim Gassi gehen :smile:
    Ich kann auch oft die Hunde auf Geschäftsreisen mitnehmen, oder ins Büro.
    Und wenn es diese Möglichkeiten nicht gibt, dann habe ich meine Eltern und mein Schwesterherz, die sich um die Hunde kümmern, wenn es bei mir eben nicht geht.
    Ich nehme mir häufig einen "Hundenachmittag" und nehme mir auch die Freiheit diesen öffentlich in meinen Outlook-Eintrag zu schreiben :p

    Ich habe vor 3 Jahren meinen Super-Traumjob abgelehnt :sad2: mit diesem Job wären die Hunde regelrecht ein Klotz am Bein gewesen. Ich habe damals lange überlegt und bin dann doch zu dem Entschluß gekommen, daß ich das eigentlich nicht will. Nicht nur wegen der Hunde, sondern auch für mich persönlich.

    Und wenn ich meine hart erarbeiteten Überstunden abfeiere und die freie Zeit mit meinen Hunden verbringe, dann ist das ganz allein meine Entscheidung. Immerhin jammert auch keiner, wenn ich Überstunde um Überstunde mache und das Leben besteht aus mehr als nur Arbeit.
    Darauf komme ich langsam aber sicher auch.

    Ich wurde von meinen eigenen Hunden noch nie gebissen, auch niemand aus der Familie. Aber, ob sie nie beißen würden :???:

    Ich hab mit meinen Hunden schon so einiges durch von volle Kanne auf Pfote oder Rute steigen, bis hin zu Finger in die Wunde und da kam nichts, weder ein Knurren, noch ein Schnappen.
    Ich habe Akasha vor einigen Wochen aus purer Blind- und Blödheit das Ohr komplett in den Halsband-Verschluß eingezwickt und mußte ganz schön werkeln um den Schließer wieder zu öffnen.
    Der Blick von Akasha war so :o und :( sie hat mal kurz gewimmert und ich dachte in diesem Moment "jetzt schnappt sie gleich" - hat sie aber nicht, sie bestand lediglich auf ein Leckerchen :roll:

    Aber dennoch würde ich niemals die Hand ins Feuer legen, auch wenn ich gestehen muß das ich die Wahrscheinlichkeit als eher gering einschätze. Da habe ich bei fremden Personen wesentlich mehr bedenken

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    Ich akzeptier das auch aber viele Leute verunsichern mich da, die meinen das Lou aggressiv sei!!! und das ich unbedingt was dagegen tun muss!!!


    Laß dich deswegen nicht verunsichern. Das Verhalten deiner Hündin ist nicht "gesteigert aggressiv" sondern normal. Du kannst etwas dagegen tun, indem du deinem Hund solche Kontakte nicht zumutest und daran arbeitest, daß sie entspannt und ohne Gekeife an Artgenossen vorbei geht.

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    Ich akzeptier das von Lou auch, aber die vielen anderen Hundehalter die ich manchmal so treffe verunsichern mich da halt manchmal indem sie sagen das sie aggressiv sei und man umbedingt was dagegen tun sollt weil sonst das noch mehr ausartet!


    Was soll da denn bitte ausarten :???: Das dein Hund Artgenosse X nicht leiden kann??? Mach so weiter wie jetzt und trainiere fleißig und laß die Leute einfach reden.

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    Dazu kommt's bei uns nie...das geht Alles an die Hunde :lol: ....und deren Ekelgrenze bei sowas ist immens.

    :lol: :lol: ich glaub, meine haben überhaupt keine Ekelgrenze :lol: :lol:

    Wo hab ich meine ???? Bauchschmerzen bekomme ich eigentlich nur beim Leber schneiden oder beim Aufwischen von Erbrochenem etc. - liegt aber wohl eher an der meist ungewöhnlichen Uhrzeit. Ansonsten hat sich im Laufe der Hundehalterjahre meine Ekelgrenze drastisch erweitert. So schnell haut mich am und mit Hund nichs mehr um.

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    Frau: "Und Sie meinen, meine Hunde lassen sich von Ihnen wegschicken? Jetzt lassen Sie doch endlich den Hund von der Leine, der muss lernen, das alleine zu klären


    Ohhhhhhh.......... ich mag diese Mittelalter-Sprüche :zensur: ob die Frau das auch gesagt hätte, wenn es sich um einen ausgewachsenen und ziemlich imposanten Presa Canario gehandelt hätte :???:

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    Meine Freundin lässt ziemlich genervt ihren bis dahin ruhigen Hund von der Leine, der fängt wie blöde an zu bellen und zu knurren


    Genau das habe ich vor 2 Jahren bei einem HH im Park gemacht, nachdem er mich über Wochen genervt hatte.
    Ende vom Lied: Akasha ab von der Leine und überrast förmlich den anderen Hund mit Gekeife. Der andere Hund dann ziemlich eingeschüchtert ab zu Herrchen und der stand da :schockiert:
    mit dem Satz "bleiben sie uns bloß vom Hals"

    Wir passieren mittlerweile völlig problemfrei Mann & Hund ;)

    Was mir gerade noch einfällt :roll:
    Frißt meine Hündin über längere Zeit Canis Alpha dann bekommt sie einen sehr faserigen und harten Kot. Hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Pferdekot :???: Haben das andere Canis Alpha Fütterer auch schon festgestellt ???

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    Meint ihr, wenn man mit den Hündinnen an der Leine gemeinsam spazieren geht, immer wieder ermahnt und sie dann eventuell sich beruhigen, dass man dann irgendwann eine gegenseitige Akzeptanz hin bekommt


    Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten, daß sich die beiden Weiber mittlerweile akzeptieren. Ist die Hündin da und wir gehen gemeinsam spazieren, dann läuft jede für sich und kommt die andere zu Nahe (z.B. wegen Schnüffelplatz) dann geht die andere zur Seite.
    Brummt mein Miststück wieder, gibt es von mir eine Warnung und die Sache hat sich erledigt.
    Aber wie schon gesagt: Hätte die HH nicht so super mitgemacht und hätte sie nicht das gleiche Interesse gehabt wie ich, nämlich das die Hunde nicht ständig Terror machen, dann hätte es mit Sicherheit nicht so funktioniert.
    Beide Mädels machen mir aber auch nicht den Anschein sich grundsätzlich an die Gurgel zu gehen. Álso ein richtiger Hass spielt auf jeden Fall nicht mit.

    Wir sind in den ersten 2, 3 Spaziergängen hintereinander oder weit nebeneinander gelaufen und haben diesen Abstand immer wieder verringert. Jeder blieb auf seiner Seite und direkten Kontakt haben wir unterbunden, bei Gekeife haben wir den Abstand vergrößert und die Hunde sich erstmal beruhigen lassen, haben sie sich dann später in direkter Nähe "anständig" verhalten wurde gelobt und belohnt ;)

    Und wenn die Hündin wieder kommt machen wir zuerst wieder einen gemeinsamen Spaziergang und die Welt ist für den Rest des Besuchs in Ordnung :gut:

    Meine Erfahrungen mit Canis Alpha sind ebenfalls sehr gut. Sogar mein magengeschädigter Rüde frißt und verträgt das Futter sehr gut.
    Es gab nicht mehr Kot, das Fell blieb schön glänzend und die Hunde fressen es selbst als Leckerli draußen und das mag schon was heißen :roll: Die Zusammensetzung des Futters ist ebenfalls top

    Meine zwei sind die einzigen Hunde im Haus. Die Frau meines direkten Nachbarn kommt mehrmals im Jahr mit deren Hündin.
    Die beiden Mädels können sich nicht wirklich leiden. Hört Akasha die Hündin im Hausflur, wird sofort das Fell gesträubt und sie geht brummend zur Wohnungstür.
    Im Hausflur gab es jedes mal Streß, wenn man sich begegnete, da reicht meist schon "Geruchskontakt"

    Irgendwann hatte ich die Faxen dicke und hab die Nachbarin gefragt, ob wir nicht zusammen spazieren gehen wollen. Angeleint und mit Abstand selbstverständlich.
    Das haben wir über einige Tage gemacht und Akasha bekam das ein oder andere Mal nen ordentlichen Ansch.... Die andere Hündin ebenso
    Irgendwann gingen die beiden dann relaxt und haben sich ignoriert.
    Auch die Sache mit dem Hausflur haben wir so geregelt, indem wir Begegnungen bis zum Abwinken eingeführt haben.
    Die beiden mögen sich zwar immer noch nicht, allerdings ignorieren sie sich und zeigen deutlich das sie keinen Streß möchten.

    Das müssen wir natürlich jedes Mal ein wenig auffrischen, weil die Frau nicht in München wohnt. Aber die beiden Mädels wissen ja mittlerweile was wir von ihnen wollen.

    Funktionieren tut das aber nur, weil die Frau mitmacht und ebenfalls keinen Streß haben möchte.

    Bei zwei anderen Hündinnen in der Umgebung, denen man häufiger über den Weg rennt... da sieht die Sache schon anders aus. Hier sind aber auch die Halter alles andere als behilflich. Die sehen nämlich die Problematik gar nicht.
    Da ich mich hier nur noch ärgern muß, gehe ich dem Problem weitgehend aus dem Weg und wenn das nicht geht, da muß ich da eben durch und versuche Akasha so ruhig wie möglich zu halten.
    Funktioniert i.d.R. recht gut und wenn ich den Moment verpasse, dann bellt sie halt ....

    Freundinnen werden die beiden vielleicht nie und inwieweit sie sich zu ignorieren lernen hängt entschieden vom Training und vor allem vom Verständnis des anderen HH ab. Wenn der nicht mitspielt und vielleicht (unbewußt) provoziert könnte es lange dauern, oder nie funktionieren.