Beiträge von Lakasha

    Zitat

    Das stimmt so nicht.
    Habe erst vor Kurzem eine nette, alte Dame kennengelernt, die vor über 10 Jahren schon Staffs in Thüringen hielt. Da krähte kein Hahn nach, es waren Hunde alle anderen auch. Sie fielen nicht mehr und nicht weniger auf und krasse Gangster hatten sie noch nicht als favorisiertes Statussymbol für sich entdeckt.


    Kriminelle, Zuhälter & Co. haben garantiert auch vor über 10 Jahren solche Hunde gehalten. Nur, daß diese Leute tagsüber nicht durch den Park schlendern. Natürlich hat es da noch keinen interessiert, warum auch??? Vor über 10 Jahren war die Stimmung gegenüber Hunden auch noch ein wenig besser als heute.

    Ich nehme mal stark an, daß die Population da noch nicht so riesig war wie heute und das sich damals eher weniger Normalos einen Soka gehalten haben. Der Kreis hat sich einfach erweitert um die "krassen Gangster"

    Zitat

    Wir machen sie dadurch erst interessant für diese Leute


    Interessant waren die Hunde schon immer für ein gewisses Klientel, da schrecken auch Verboten, Auflagen & Co. nicht ab. Traurig, aber wahr und diese Hunde sind ja nicht erst seit 5 Jahren für dieses Klientel interessant

    Zitat

    behaupten. Es müssen ja abertausende Staffs auf euren Gassirunden anzutreffen sein, das alle immer sagen können "Staffs sind so und


    Ich wohne in Bayern, da trifft man eher selten auf solche Rassen :sad2: Was andere erzählen.... ich habe schon genug Staffs & Co. getroffen und kann mir durchaus meine Meinung bilden und wenn mir jemand mit der Diskussion kommt "Kampfhunde sind bösartig" werde ich auch ziemlich eklig, weil es nicht der Wahrheit entspricht.

    Zitat

    Was nun? Hemmschwelle, Reizschwelle? Türschwelle


    Wie unnötig

    Zitat

    Aber darum geht es hier doch gar nicht. Die Leute die einen Listenhund haben, sollen ihn doch nicht abgeben müssen. Aber wenn ein neuer Hund ins Haus kommt, warum dann keiner, der nicht gelistet ist??


    Warum muß ich mich in meiner Hundewahl einschränken lassen??? Es wird doch keiner dazu genötigt sich einen Listenhund anzuschaffen und ich möchte einfach die Freiheit haben mir den Hund ins Haus zu holen, der charakterlich und optisch genau zu mir paßt. Aus welchem nachvollziehbaren Grund muß ich mir den die Anschaffung vermiesen lassen??

    Zitat

    Fakt ist, dass man deutlich entspannter Gassigehen kann, wenn die Leute, die einem entgegenkommen, nicht ins Gebüsch hüpfen


    Das möchte ich lieber selbst entscheiden und wenn einige Menschen der Meinung sind sie müßten jetzt die Straßenseite wechseln, oder ins Gebüsch hüpfen, weil sie in meiner Hündin einen Kampfhund sehen.... bitteschön. Ich gehe trotzdem entspannt weiter ;)

    Zitat

    Die Aggression gegen Artgenossen ist ebenfalls ein Bestandteil der Bloodlines gewesen und wird ebenfalls seit sehr langer Zeit nicht mehr gefördert und ist Ausschlusskriterium für die Zucht. Sowas wird einfach nicht mehr unterstützt und wir sind schon so viele Generationen weiter das man das einfach nicht mehr pauschalisieren kann.


    Warum sind aber dann soviele der sog. Listenhunde mit Artgenossen unverträglich?? Und ist es wirklich so einfach innerhalb weniger Generationen dieses fest verankerte Verhalten einfach in Luft aufzulösen :???:

    Für mich gehört der AmStaff eindeutig zu den Hunden die Artgenossen gegenüber eine niedrigere Hemmschwelle haben als andere Rassen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Wo liegt das Problem ??

    Zum eigentlichen Thema:
    Wenn ich Hund und Halter für ok befinde, dann dürfen meine Hunde mit jeglicher Rasse zusammen. Und wie bei jeder anderen Rasse auch, erwarte ich einfach von den Haltern das sie ihre Hunde halbwegs unter Kontrolle haben und meiner Bitte nach Nicht-Kontakt nachkommen und mir kein Ohr abkauen von wegen "der tut nix". Konflikte und Auseinandersetzungen unter Hunden können immer passieren, egal bei welcher Rasse.

    Bei mir persönlich ist z.B. bei Rottweilern der Ofen aus. Bis auf zwei Exemplare habe ich damit nur schlechte Erfahrungen gemacht.

    Zitat

    Was ich nicht verstehe: Es gibt 758 Hunderassen, die nicht gelistet sind. Da wird doch wohl jeder einen finden, der nicht drauf steht?


    :???: Und was, wenn eines Tages die anderen 758 Rassen auf der Liste stehen?? Sind die irgendwie besser, verträglicher oder was.
    Wenn ich mich für einen bestimmten Hund entscheide, dann interessieren mich die restlich 757 Rassen einfach nicht mehr

    Zitat

    Ein verantwortungsvoller und sicherer Umgang des Halters mit seinem Hund liegt im Interesse des Tierschutzes und der Öffentlichkeit. Nicht die Rassezugehörigkeit sondern Unwissenheit und menschliches Fehlverhalten sind neben Erziehungsfehlern und schlechter Haltung die Hauptursachen für Vorfälle mit Hunden.


    :gut: das eine schließt das andere ja nicht aus.

    Zitat

    Lakasha, da wurde vieles gesagt, was mir über den Shar Pei nicht bekannt war. Beispielsweise der Schutztrieb oder auch, das die Haut gezüchtet wurde, um robuster gegen Angriffe zu sein


    Der Schutztrieb ist bei einigen Exemplaren sehr stark ausgeprägt, das stimmt. Bei diesen Hunden sollte man dann gut darauf achten, da viele Shar Peis nicht gerade die nervenstärksten sind und somit schnell nach vorne gehen können. Ob nun aus Mut oder Unsicherheit laß ich mal dahin gestellt sein.

    Einige Exemplare sind auch gute Wachhunde, die eher selten bis gar nicht bellen, aber sehr gut unerwünschte Personen durch ihre bloße Anwesenheit abschrecken und dem Eindringling recht unmißverständlich klar machen, wenn du hier rein kommst, dann nicht mehr raus

    z.B. Akasha ist sehr auf mich fixiert. Bin ich zu Hause ist der Rest der Familie unwichtig. Sie ist ein sehr guter Bewacher und wenn sie bellt, egal ob zu Hause oder draußen, dann ist man wirklich auf der Hut, weil dann stimmt etwas definitiv nicht.
    Im Gegensatz zu Lucky hat sie durchaus auch ein wenig Schutztrieb, gerade bei Dunkelheit muß ich ein Auge auf sie haben, wenn uns jemand entgegen kommt. Und diese Verbindung "Mißtrauen gegenüber Fremden + Schutztrieb" könnte ein ordentliches Problem werden, wenn man von seinem Shar Pei andere Vorstellungen hat, oder sich den Hund aus den falschen Gründen holt.
    Ich war damals mehr als nur überrascht, als Akasha und Lucky den nächtlichen Angreifer in die Flucht geschlagen haben. Das Akasha richtig in die vollen gehen kann, war mir klar, aber diese Heftigkeit hat mich echt überrascht und sie in ein anderes Licht gerückt.

    Über die Falten..... gibt es viele Gerüchte. Die einen erzählen die Falten wurden angezüchtet aufgrund ihrer Eigenschaft als selbstständiger Jagdhund, um eben bei einem Angriff immer noch "Reserve" zu haben um sich winden und zurück zu beißen zu haben.
    Andere führen die übermässige Faltenbildung auf die Zeit der Hundekämpfe zurück und andere behaupten die Falten wurden gezüchtet damit mehr Fell/Fleisch/Fell für die menschliche Ernährung vorhanden ist.

    Allerdings wurden die Falten erst in den letzten 10-15 Jahren so ins Extreme gezüchtet und als der Standard angepaßt wurde.... seitdem scheint es keine Grenzen mehr zu geben :zensur:

    Das ein Shar Pei mehr Fell hat, als eine andere Rasse ist richtig. Das man daraus allerdings einen zweiten Hund machen könnte, ist leider Gottes der modernen Zucht zu verdanken :sad2:

    Was so im Großen und Ganzen über den Shar Pei gesagt wird ist soweit ganz in Ordnung.

    Sie sind, vorausgesetzt sie sind nicht derart mit Falten übersäht, wirklich sehr pflegeleicht. Können aber ganz schön haaren und bekommen dann oftmals richtige Mottenflecken ins Fell.

    Zur Gesundheit muß ich ja wohl nicht viel dazu sagen :sad2: wobei es im Video sehr blumig dargestellt wurde :/

    Shar Peis können sehr aktiv sein, einen enormen Jagdtrieb haben und aufgrund ihres z.T. recht reservierten und störrischen Verhaltens ziemlich schwierig im Umgang und Erziehung sein. Und man tut wirklich gut daran einen Shar Pei von Beginn an ordentlich zu erziehen. Wobei man offensichtlich in einigen Hundeschulen kein gern gesehener Gast ist, da offensichtlich viele Trainer mit dem Charakter des Shar Peis überfordert sind. Bei zuviel Härte stellt er auf stur, bei Wattebauschwerfern läßt er die Sau raus ;)

    Das sie ihrer Familie gegenüber sehr anhänglich sind kann ich bestätigen, wobei sie sich in ihrer Familie gerne eine Person aussuchen und dann dazu neigen den Rest der Familie zu ignorieren.

    Was mir noch in dem Video fehlt (hoffentlich hab ichs nicht verpaßt) ist ihr enormes Mißtrauen Fremden gegenüber, was u.U. zu enormen Problemen führen kann. Auch ihr Verhalten Hunden gegenüber ist irgendwie untergegangen und wäre aber wichtig für Interessenten

    während der Woche gibt es bei mir eigentlich auch immer die gleichen Wege, zwar immer mal ein wenig anders organisiert, aber im Grunde bleiben wir in der Gegend.

    An freien Tagen sind wir immer mal woanders unterwegs und wenn wir in einer anderen Stadt sind sowieso ;)

    Zitat

    mich hat mein Hund gefunden. Mehr kann ich dazu nicht sagen...

    Ich glaub du wirst es merken wenn du ihn triffst


    :gut:

    Ich wollte eigentlich nen zweiten Rüden und genug Auswahl wäre auch vorhanden gewesen :roll: aber meine Zicke hat mich vom ersten Moment an einfach überwältigt :herzen2: :herzen2: :herzen2:
    und bereut habe ich es nieeeeeeee

    Zitat

    ..., sondern das er lernt mit anderen Hunden zurecht zu kommen. Dort lernen die Hunde miteinander zu kommunizieren, das unterlegen sein, das aufhören wenn ein Hund unterlegen ist


    Diese Aussage ist mir zu pauschal und selbst wenn, kann dies nur funktionieren, wenn ein kompetenter Trainer vor Ort ist und die Gruppe zusammen paßt und ein kompetenter Trainer der die Welpis im Auge behält

    Zitat

    Hunde die mit anderen Hunden nicht in Kontakt kommen, und das nicht lernen werden über kurz oder lang, den anderen Artgenossen immer aggressiv auftauchen, so das ein laufen lassen ohne Leine unmöglich wird.


    Wer einen unverträglichen Hund anständig erzieht, wird ihn dennoch frei laufen lassen können.
    Hunde ohne Kontaktmöglichkeiten verfallen auch nicht gleich in Aggressionen, sie können genau so gut Ängste entwickeln.

    Zitat

    Auch hier sei wieder der Wolf genannt, die Jungen werden in Rudel aufgezogen. Der Welpe lernt von den anderen


    eine Hundeschule ist genau so wenig mit einem Rudel zu vergleichen, wie eine Hundewiese. Und somit habe ich eine gewisse Skepsis gegenüber dieser Art von "Lernerfolg"
    Richtig ist, daß die Welpen untereinander viel lernen, aber alles??? Rudelmitglieder gehen anders miteinander um als Einzeltiere die sich zufällig treffen.

    Wenn ich allein meine zwei Hunde beobachte wie die untereinander Konflikte lösen, da muß ich ehrlich sagen bei einem fremden Hund würde es richtig krachen.

    Zitat

    Der gepostete Beitrag von "dragonwog" trifft es richtig


    :gut: :gut:

    Zu der Ursprungsfrage:
    Ja und Nein. Zumindest in meinem Umfeld kann ich diese Beobachtung eher weniger machen.
    Ich selbst bin mit meinen Hunden dort vorsichtig, wo ich aus Erfahrung heraus (oder durch Beobachtung) weiß, daß es zu Konflikten kommen könnte.
    Die Hunde dürfen sich auch mal anzicken, auch mal jagen, knurren usw. die dürfen auch mal Kleinigkeiten selbst regeln, aber wo das anfängt und am Ende mit meinem Eingreifen aufhört kann ich nicht in Wort fassen. Ich entscheide solche Dinge immer aus dem Bauch heraus und bin damit sehr gut gefahren.