Beiträge von Lakasha

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    Im Moment fahre ich ganz gut, wenn ich sie in solchen Situationen (sie kündigen sich ja an, durch nach vorne gehen, Ohren auf "Empfang" stellen etc.) hinter mich schicke, immer an der dem anderen Hund abgewandten Seite und - wenn möglich - einen kleinen Bogen laufe. Klappt oft, aber nicht immer.


    Ich nehme Akasha auch auf die abgewandte Seite und laße sie Fuß gehen. Ist sie sehr "geladen" dann versuche ich es erst mit einem look, funzt das nicht lenke ich sie z.B. mit einem Leckerchen ab

    Wenn sie sich schon zu sehr reingesteigert hat, dann stelle ich mich abseits, hole sie hinter mich und laße sie absitzen.

    Wenns gar nicht anders geht, muß ich mit der kläffenden Töle zügig daran vorbei marschieren :ops:

    Laufen wir an Hunden vorbei denen sie kaum oder keine Beachtung schenkt verfahre ich etwas lockerer, lobe sie aber, weil es ja das Verhalten ist was ich eigentlich bei jedem Hund möchte.

    Bis auf einige Ausnahmen funktioniert das mittlerweile recht gut.

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    Ich habe das Gefühl das Hunde in den letzten Jahren immer unerzogener geworden sind.


    Kann ich so eigentlich nicht bestätigen, aber es werden immer mehr Leute die sich Hunde anschaffen, wo man sich manchmal nur an den Kopf faßt.

    Zum Weihnachtsmarkt:
    Lucky benimmt sich wie ein Musterschüler. Geht relativ ordentlich an der Leine (ist ja eher ein offline-Hund), kläfft und pöbelt nicht und freut sich über die Kids :roll:
    Akasha geht ebenfalls ordentlich an der Leine, kläfft auch nicht, freut sich eher wenig über Fremde und den ein oder anderen Hund würde sie schon gerne ankläffen

    Ich mache solche Dinge zwar selten mit den Hunden, haben beide machen mir keinen verwirrten/verängstigten Eindruck. Sie sind eigentlich gut entspannt und benehmen sich auch dann noch vorbildlich, wenns eng wird. Aber richtig glüklich sind sie auf dem Rückweg, wenns durch den Park nach Hause geht.

    Die Doggen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit denen meiner Oma. Die fand ich damals einfach schöner und gesünder, als die heutigen Riesen.

    Wenn man so die Bilder vergleicht der einzelnen Rassen von früher zu heute, bin ich immer wieder entsetzt :sad2:

    Lucky wurde als Junghund im Spiel heraus von einem Schäferhund angegriffen und böse verletzt. Ich war selbst nicht dabei, bin erst hinzu gekommen als ich aus dem Park das Schreien hörte.
    Laut meiner Mutter und einer Bekannten hat Lucky den Schäferhund zum Spielen aufgefordert. Die haben ein paar Runden gedreht und irgendwann holte der Schäfi Lucky ein und hat ihn ordentlich gebissen.
    Mehrere Löcher im ganzen Hund verteilt, dazu der Bauch aufgerissen, ein Hoden halb abgetrennt

    Lucky selbst ist den meisten Hunden gegenüber ziemlich cool, läßt sich auf keine Provokation ein und sucht lieber meine Nähe.
    Wenn ihm ein Hund allerdings nicht zur Nase steht, dann zeigt er dies sehr deutlich durch Drohverhalten wie steifer Gang, knurren, Zähne zeigen usw. Er sucht die Konfrontation allerdings nicht, sondern versucht aus der Situation zu entkommen.
    Unterschreitet der andere allerdings die Distanz, dann schepperts.

    Im Gegensatz zu Akasha droht Lucky viel deutlicher, daß macht auch irgendwie mehr her als bei ihr. Bei Akasha ist es eher so das sie von jetzt auf gleich den Hund verprüggelt, da wird nur kurz geknurrt und schon stürzt sie sich auf den Hund.

    Die einzige Beisserei mit Verletzung bei Akasha passierte vor gut einem Jahr. Die Hunde hatten sich einigen Minuten zuvor zum ersten Mal gesehen, das Treffen war zwar angespannt, aber keine Provokation zu erkennen.
    Einige Minuten später stand ich mit den Hunden auf der Wiese und habe Lucky zum Dummysuchen geschickt, als Akasha den Kopf nach hinten neigte. Da kam die Hündin schon fixierend und duckend angeschlichen. Akasha stand neben mir und kuckte wieder nach vorne. Eine von ihr ausgehende Drohung konnte ich nicht beobachten. Die Hündin stürzte sich auf Akasha biss mehrmals zu, schüttelte sie und zog sie wieder zu sich herans, als Akasha versuchte zu flüchten.
    Mehrere Bisswunden im Kopf, Nacken, Auge und Beine.

    Warum Akasha auf manche Hunde so aggro reagiert :???: :???: Bei einigen weiß ich es immer noch nicht. Aber ich kann oft aus der Ferne schon erkennen, ob das gut geht oder nicht.
    Und der Macho ist eindeutig die Zicke :D

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    Hm guter Tipp, also alle ab ins Studio und Kampfsport trainieren :roll:


    Ich wüßte jetzt keinen Grund das Ganze ins Lächerliche zu ziehen :/

    Hoffentlich ist Spray & Stock dann auch immer dabei :|

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    Ich habe ihm den Gehstock weg genommen. Hab ihn damit aber nicht geschlagen. Der Stock flog in die nächste Hecke und den Herrn hab ich stehen lassen.


    :gut: Gut, genial und einfach :gut:

    Um aus der Opferrolle rauszukommen, benötigt man ein wenig mehr als nur Stöcke & Co. Um wirklich Ernst genommen zu werden, muß man an seiner Körpersprache arbeiten
    Wenn eine völlig verängstigte Person mit einem Pfefferspray droht..... würde mit Sicherheit viele immer noch lachen
    Mit einer warnenden Körperhaltung kommen doch mehr zum Nachdenken

    Ich würde stark überlegen, ob man nicht 1-2x pro Woche in ein Studio geht und Kampfsport macht. Wenn man weiß wie man sich einen Angreifer vom Hals schafft, dann strahlt man das auch aus. Und im Endeffekt ist diese Ausstrahlung um aus der Opferrolle heraus zu kommen die beste Waffe von allen

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    Lange lange her und nen Stafford kannte da niemand. Klar, geringere Population, aber warum wurden die dann letztendlich für sich entdeckt? Diese Rassen wurden geopfert um des deutschen (zweit?) Liebstes Kind zu schützen und wurden damit stigmatisiert und interessant, weil ja nun hohe Medienpräsenz vorherrschte.


    Ich kenne den Staff aus meiner Kindheit und das sind jetzt auch schon ein paar Jährchen.
    Geopfert??? Ob da was dran ist.... keine Ahnung, aber grundsätzlich führe ich diese negative Welle die diese Hund trifft eher auf das Klientel zurück. Die Gesellschaft hat sich verändert und nicht unbedingt zum Guten.
    Dazu kommt noch die Verbreitung der Medien, die vor 20 Jahren noch nicht so extrem war wie heute.

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    Der Pitbull Besitzer hatte zudem noch einen Schäferhund, der war KEINEN deut besser oder anders, als der Pitbull. Und hätte dort noch nen Pudel gewohnt, wäre auch der nicht anders.


    Da sind wir wieder beim Klientel und wir drehen uns im Kreis. Fakt ist einfach, daß trotz aller Auflagen, Gesetze & Co. solche Menschen nicht belehrt oder ausgemerzt werden. Die Hunde werden dann einfach illegal gehalten und Unfälle in Kauf genommen.
    Selbst mit Sachkundenachweis, Hundeführerschein & Co. werden solche Menschen nicht aussterben, aber vielleicht hätte man strafrechtlich mehr in der Hand als heute.
    Und manche Strafen sind in meinen Augen gar nicht hoch genug

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    Warum bitte ist denn das so schwer


    Vielleicht weil bei vielen Menschen die Berichterstattung einfach irgendwo hängen bleibt. Jemand der sich nicht so aktiv mit Hund & Co. auseinandersetzt, bekommt doch durch die Medien früher oder später einen an der Klatsche. Meine Mutter z.B. sieht die ganze Kampfhund-Hysterie mittlerweile viel kritischer als früher, würde aber dennoch meine Hunde nie mit einem Soka spielen lassen.

    Wenn ich mich als Beispiel nehme, dann habe ich einfach zuviele schlechte Erfahrungen mit Rottweilern gemacht. Ich will einfach nicht, daß meine Hunde noch einmal Kontakt zu einem Rottweiler haben. Mir ist es mittlerweile sch... egal, ob der noch so lieb und nett ist, ich möchte das nicht. Das ist nicht nett von mir und manchmal könnt ich mich ohrfeigen, aber mit diesen Hunden bin ich einfach zu oft auf die Schnauze gefallen.