Beiträge von Lakasha

    Ich habe auch eine einfache Acmee Pfeife
    http://www.fellnasen-shop.de/ACME-Hundepfei…be4dd94ada8e2b9
    Die Nummer die auf der Pfeife steht ist der Ton. Solltest du deine mal verlieren, kannst du dir die Nummer nachkaufen und mußt deinen Hund nicht wieder neu antrianieren.

    Ich habe mit meinen Hunden über Wochen zu Hause trainiert. Immer wenn es Futter gab, wenn ich zum Gassi gerufen haben usw. habe ich vorher gepfiffen und dann die Hunde wie gewohnt gerufen. Das Rufen wurde mit der Zeit abgebaut, weil die wußen ja das jetzt was tolles kommt.

    Ausgeweitet habe ich das dann auf Spaziergänge, ohne Ablenkung und mit einer relativ hohen Sicherheit das die Hunde kommen.
    Auch das gut trainiert und dann mit Ablenkungen steigern.

    Funktioniert heute sehr gut und die Pfeife ist immer mit dabei, obwohl sie mittlerweile eher selten zum Einsatz kommt, höchstens zum gelegentlichen Training.

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    Sie ist ja noch nicht lange bei mir - aber ein ganzes Leben an der Leine - ich fänds schrecklich


    und warum findest du das jetzt bereits schrecklich, wo sie doch erst seit ein paar Tagen bei dir lebt :???: :???:

    Gib dem Hund doch erstmal Zeit sich einzugewöhnen und wenn das ok ist, kannst du mit dem richtigen Schleppleinentraining anfangen. Bis dahin genießt sie halt das Leben an einer langen Leine und bei Möglichkeit im eingezäunten Gelände. Davon wird sie nicht sterben

    Und je nach Hund wird sie eines Tages offline laufen dürfen und wenn nicht muß sie eben in solchen wildreichen Gebieten angeleint bleiben.

    Ich würde euch dringend empfehlen weiterhin einen kompetenten Trainer zu suchen, der sich die Problematik vor Ort ansieht.

    Bis dahin solltet ihr (soweit möglich) div. Situationen meiden die euren Hund überfordert. Durch die Umstellung Spanien/Deutschland, plötzlich Leine und völlig andere Umwelteindrücke kann es gut möglich sein, das sich eure Hündin verunsichert/überfordert fühlt. Wie man da am Besten vorgeht, sollte euch ein guter Trainer zeigen.

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    Ich dachte, das machen nur unkastrierte Rüden.


    Nein, das machen auch kastrierte Hündinnen ;) Das machen sogar sehr viele Hündinnen, laßt euch davon nicht beunruhigen. Das ist im Moment euer kleinstes "Problem"

    Dein Mann hat doch gesagt er hat tief und fest geschlafen. Vielleicht bist du zu nah an ihm vorbei marschiert. Er könnte auch einfach nur erschrocken sein und hat sich bedroht gefühlt und dann dich attackiert.

    Beobachte deinen Hund in den nächsten Tagen genauer. War es nur eine einmalige Aktion, dann ist er mit Sicherheit erschrocken. Sollte er wieder in einer ähnlichen Situation so reagieren, dann geh mit ihm zum Tierarzt und laß ich mal untersuchen.

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    Es ist wohl oft so, wenns passt, dann sind gewissen Eigenarten nicht störend, im besten Fall sogar erwünscht.
    Ich bin z.B. ein Mensch der mit einer gewissen "LMAA"-Haltung von Seiten der Hunde bestens klarkommt, oft genug muss ich unfreiwillig grinsen wenn sie mit so einem mutwillig ignoranten Ausdruck im Gesicht unsägliche Dinge tun... ich denke immer, wenn ich eine Hund wäre, wäre ich gern genauso anarchistisch.


    :gut: :gut: :gut:

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    Was bedeutet denn für dich Bindung? Für mich bedeutet das, dass sich mein Hund 100% in jeder Situation auf mich verlässt und ich entscheide was richtig und was falsch ist zum wohle des Hundes und dass er sich aufgrund der Sicherheit die ich ihm gebe gerne in meiner Nähe aufhält. Oftmals sind für den Thai aber gewisse Anreize außerhalb meines Radiuses größer als meine Sicherheit die ich ihm gebe, da er seine eigene Entscheidung trifft und demnach agiert. Deshalb bilden für mich Bindung und Selbstständigkeit in gewisser Weise Gegensätze.


    Jein, Bindung bedeutet für mich das meine Hunde eine Beziehung zu mir eingehen. Was aber nicht heißt, daß sie nicht ihrem eigenen Kopf, oder ihren eigenen "Talenten" nachgehen.
    Du hast aber Recht, wenn du sagt Bindung und Selbstständigkeit kommen sich in die Quere

    Ein Hund der sich weit von seinem Besitzer entfernt, hat aber nicht gleich eine schlechte Bindung zu ihm.
    Und selbst bei bester Bindung kann ein Jagdhund seine Eigenschaften nicht verleugnen. Wäre es so einfach, dann müßte man bei jagdlich ambitionierten Hunden einfach nur eine starke Bindung aufbauen und die Sache mit dem Jagdtrieb hätte sich erledigt. So einfach ist es aber nicht.

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    Natürlich kann man dem bereits im Welpenalter entgegenwirken und es gibt durchaus einige Leute die ihre Hunde zum größten Teil ohne Leine laufen lassen aber der Großteil kann es definitiv nicht. Sind die Leute nun alle zu faul zum trainieren oder hat es doch etwas mit der Eigenständigkeit zu tun


    Aber genau das meinte ich ja damit. Es gibt einige Thais die laufen perfekt im Freilauf und andere müssen größtenteils an der Leine geführt werden. Ob es nun an ungeeigneten Trainingsmethoden oder am Engagement des Halters liegt :???: weiß ich nicht
    Aber ich bin davon überzeugt, daß die Veranlagung eines Hundes eine große Rolle spielt

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    Eigenständigkeit hat aber auch Vorteile und das ist das was Rasseliebhaber u.a. an dieser Rasse lieben


    Das ist auch einer der Gründe warum ich diese Rasse so mag ;) und warum sie für andere völlig ungeeignet ist

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    Ich würde sagen sehr an der Umwelt orientiert und es ist definitiv nicht die selbe Bindung wie Beispielsweise bei einer Hütehunderasse . Radiustraining durch Schleppeleine Beispielsweise kann erfolgreich sein, aber der weiß auch genau wann sie nicht dran ist. Aber er kommt immer wieder zurück das stimmt schon, die Frage ist nur wann und ob unbeschadet


    Das sind aber doch viele Hunde, vor allem die die zur Sparte der Jagdhunde gehören und mit Bindung hat das in meinen Augen wenig zu tun

    Und natürlich weiß ein Hund wann die Leine dran ist und wann nicht. Aber daran muß man halt arbeiten und am Besten erst gar nicht zulassen, daß der Hund sich offline nicht außerhalb dieses Radius bewegt. Ist schwierig.. klar, aber dann muß man halt abwägen, wann kann ich den Hund wirklich frei laufen lassen und wann bleibt er zur Sicherheit an der Schlepp

    Es bleibt einem nichts anderes übrig als Abstriche machen und zwar zum Wohle des Hundes und nicht nur in Sachen Freilauf.

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    Das größte "Problem" des Thais ist, dass er sich nicht so stark an seinen Menschen bindet, wie andere Hunderassen. Er entscheidet selbst was Sinn uns Unsinn macht. Er ist eine Herrausforderung, die zu meistern ist aber man muss dabei oftmal einiges an Abstrichen machen, was andere Hundebesitzer garnicht nachvollziehbar ist, da es bei anderen Rassen eine Selbstverständlichkeit ist


    Das ist so nicht ganz richtig. Ein Thai klebt mit ziemlicher Sicherheit nicht ständig an deinen Fersen, er ist allerdings seinen Menschen gegenüber sehr anhänglich. Sie binden sich wie jede andere Hunderasse auch an ihre Menschen und den Radius im Freilauf kann man durch Training in Grenzen halten.
    Das er selbst entscheidet liegt in seiner Natur, immerhin soll er ein selbständiger Jäger sein, aber auch das kann man in akzeptable Bahnen lenken.

    Mit der Herausforderung gebe ich dir Recht. Wenn man sich allerdings auf den Hund einstellen kann und selbst das Übelste in Kauf nimmt, dann kann man damit sehr gut zurecht kommen. Nur man sollte sich keine falschen Hoffnungen machen und bereit sein an div. Problemen zu arbeiten. Im Endeffekt wie mit anderen Rassen auch