Beiträge von Lakasha

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    Ich finde, es gehört sich einfach, den Hund in der Stadt und in den Situationen, wo man auf andere Personen trifft, anzuleinen.


    Wiso :???: Ich kann doch anhand der Reaktionen meines Gegenübers erkennen, ob er Angst hat oder nicht.
    Und wenn jemand solch arge Bedenken hat, dann kann er doch auch mit mir sprechen bzw. mich darum bitten die Hunde anzuleinen. Dieser Bitte komme ich gerne nach.
    Aber wenn sich meine Hunde nicht für andere Menschen interessieren und gechillt und ignorant daran vorbei marschieren, warum sollte ich alle 5 Meter stehen bleiben und die Hunde anleinen ???

    Ich verfahre so seit über 11 Jahren und nie ist etwas passiert. Weder wurde ein Mensch bedroht/belästigt, noch ist einer auf die Straße gelaufen oder sonst was und kommt mir ein Hund entgegen, dann entscheide ich, ob meine Hunde angeleint werden, ob sie frei laufen dürfen, oder ich einen Ausweg suche.

    Bei aller Liebe und Rücksicht meiner Mitmenschen gegenüber, ich habe auch ein Recht mich mit Hund in der Öffentlichkeit zu bewegen und meine Hunde wurden dahingend sozialisiert und trainiert, daß das ohne wenn und aber klappt.

    Und wenn ich mich an div. Jogger und Mitmenschen erinnere, die sich bedanken, weil ich den Weg frei mache, bin ich stolz und wenn mich Spaziergänger darauf ansprechen, daß meine Hunde wirklich super sind, dann bin ich noch glücklicher.

    Ich wohne mitten in München und meine Hunde laufen soviel wie möglich ohne Leine, vor allem mein Rüde

    Da in München kein Leinenzwang herrscht und meine Hunde a) sowieso in meiner Nähe bleiben und b) gut hören, gebe ich ihnen diese Freiheit, so oft es eben möglich ist.

    Ob das andere Menschen stört???? Ganz ehrlich: wenn ich nicht gerade sehe, wie jemand panisch die Seite wechselt, oder nach einer Fluchtmöglichkeit sucht, oder mich direkt darauf anspricht, lasse ich meine Hunde laufen. Ich sorge lediglich dafür, daß sie niemanden im Weg stehen, oder seinen Fußweg kreutzen.

    Ich marschiere allerdings nicht durch die Innenstadt und auch durch keine Einkaufszentren oder Futterhäuser, da sind meine Hunde entweder gar nicht dabei, oder angeleint. Allerdings an wenig befahrenen Straße bzw. in Grünanlagen usw. lasse ich die Hunde offline rennen.

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    Allerdings finde ich einfach, wir sollten vorsichtig sein mit unserer Verurteilung von Gesellschaftsformen, die sich von unseren so grundlegend unterscheiden. Da spielen so viele Faktoren (Traditionen / Glaube / Möglichkeiten der Empfängnisverhütung etc. ...) eine Rolle, dass zumindest ICH das nicht beurteilen möchte nach dem Motto: Wie blöd muss man sein, dann helft euch halt selbst...


    Da hast du mit Sicherheit Recht, denn in vielen Ländern der Erde sind immer noch Kinder die Altervorsorge schlechthin. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber wenn die Zahl der Kinder ins unermessliche steigt, Elend und Armut dieses Leben überwiegt, dann frage ich mich ganz ernsthaft wie gehen die Helfer vor Ort damit um ??
    Was tut man um diesen Teufelskreis zu durchbrechen?? Mit Nahrung und Wasser allein ist es nicht getan.

    Wenn ich dann sehe, daß in Indien 3jährige schwere Arbeit auf dem Schrottplatz verrichten und nur aus Haut und Knochen bestehen, dann treibt es mir zwar die Tränen in die Augen, aber dennoch halte ich Geld spenden für die falsche Wahl.
    Wenn ich Kinder in Afrika sehe, mit ihren aufgeblähten Bäuchen, dann könnt ich auch hier heulen, aber lindere ich das Leid indem ich Geld spende, damit dann die Frauen wieder Kinder in die Welt setzen. Wohl wissend, daß sie auch diese nicht ernähren können???

    Ich befinde mich ständig in einem Konflikt aus Mitleid und dem Willen helfen zu wollen, aber auch nüchtern betrachtet, daß das Elend beliebig erweiterbar ist :sad2: und durch Geldspenden allein nicht beseitigt werden kann.

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    Problematisch finde ich es , Menschen zu verurteilen, die in notleidenden Gesellschaften Kinder bekommen. Wie können wir uns aufschwingen, das zu verurteilen mit unserem "warmen" Popo zwischen Rente und Krankenversicherung? In diesen Gesellschaften sind die Kinder die einzige Chance auf Versorgung im Alter...


    Ist es denn gerechtfertigt dann gleich 5 Kinder und mehr in die Welt zu setzen, diese hungern, in absoluter Armut leben zu lassen, ohne Bildung, ohne wirkliche Chance aus diesem Kreislauf ausbrechen zu können????
    Dafür fehlt mir beim besten Willen das Verständnis, trotz aller Diskussionen.

    Da bleibe ich lieber dabei vor Ort zu helfen und zwar sowohl Mensch als auch Tier

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    Hm, allgemein bin ich der Meinung,Haustiere sind ein Luxus...Kinder zb. nicht...eine Gesellschaft könnte ohne Haustiere existieren...aber nicht ohne Kinder...und deshalb helfe und finanziere ich persönlich lieber bei Kinderorganistationen als bei Tierschutzvereinen...meine Meinung...


    Mit deiner Aussage (ohne Kinder keine Gesellschaft) hast du absolut Recht, aber Hilfe benötigen nicht nur Haustiere, sondern auch Wildtiere die erbarmungslos ausgerottet werden, oder deren Lebensraum durch Rodung vernichtet wird und das ist dann widerrum ein Problem das uns alle betrifft.

    Es sind nicht immer nur Haustiere die Hilfe benötigen

    Ich lebe allein (meistens zumindest) mit zwei Hunden in einer 2-Zimmer-Wohnung. Mein Leben gehört meinem Job, meinen Hunden und meiner Familie und zwar so ziemlich in dieser Reihenfolge ;)
    Meine Freizeit verbringe ich dann mit meinen Hobby, ausgehen, shoppen oder einfach faul rumliegen :D


    GsD setzt jeder seine Privilegien anders !

    Ich bin einem Nachbarschaftsverein tätig, da gibt es immer jemanden der Hilfe benötigt und ich mache es gerne, aber....
    finanzielle Hilfe bekommt von mir ausschließlich das Tierreich.

    Ich helfe lieber die Natur und Tiere zu retten, ihnen einen Lebensraum zu ermöglichen, als Geld zu spenden und zuzusehen wie sie weiterhin Natur und Tiere ausrotten und zerstören.

    Wenn Hundehaltung nur so funktionieren würde, wie im Beitrag der TS, dann würde ich wohl auf einen Hund verzichten.

    Ich möchte keinen Befehlsempfänger, der nur darauf wartet, daß ich ihm sage was er jetzt tun soll. Wenn ich mit Hund draußen bin, dann möchte ich nicht ständig Anweisungen geben. Meine Hunde sind eigenständige Lebewesen, die dürfen und sollen selbst entscheiden, ob sie jetzt lieber freiwillig bei Fuß gehen, oder 5 Meter vor mir den Weg erkunden.
    Wenn ich etwas von Ihnen möchte, dann mache ich schon auf mich aufmerksam und das funktioniert sehr gut. Die Hunde registrieren alles, ob ich mich jetzt verstecken möchte, ob ich mein Handy aus der Tasche hole oder sonst etwas.

    Grenzen und Regeln müssen natürlich eingehalten werden, aber das.... grenzt ja schon fast, als hätte der Betreffende Angst die Kontrolle über seinen Hund zu verlieren.

    Mag sein, daß das super funktioniert, für mich wäre es nichts.