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würde mich eine Studie interessieren, die sich mit Strassenhunden beschäftigt. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei denen zumindest deutlich weniger "Tut-Nixe" gibt, aber auch auf Krawall gebürstete, einfach, weil da gnadenloseres Reglement von Anfang an herrscht.
Könnt ich mir auch vorstellen, weil weder der ganz Schwache, noch der ganz Aggressive eine Chance hätte. Zudem lernen Welpen und Junghund die Hundesprache auch sehr viel beser, werden von ihren Müttern und anderen Hunden aufgrund der Lebensumstände vielleicht auch stärker gemaßregelt und müssen im Rudel einen Platz finden.
All das haben unsere Hunde nicht in diesem Ausmaß. Im Gegensatz zu verwilderten Hunden haben wir zu Hause ausschließlich Prinzen und Hoheiten 
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dass da nette, ruhige Hunde wie Caron wesentlich mehr Chancen hätten und sich nicht "schwach" entwickeln würden.
Das glaub ich weniger. Ich denke, daß Hunde wie Caron eher zu der Sorte gehören, die ihr Ding machen, die nicht groß auffallen, keine Ansprüche stellen und keinen Wind aufwirbeln. Die leben sozusagen glücklich, zufrieden und unauffällg im Rudel.
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manche werden auch von den Tut-Nixen bzw. von den antiautoritär erzogenen Raufern schwach gemacht. D.h. aber nicht unbedingt, dass sie es sind. Das bedeutet für mich eher, dass asoziales Verhalten bei falscher Sozialisation verstärkt wird und soziales Verhalten verhindert wird - durch den Menschen.
ich glaube einfach nicht, daß ein wirklich selbstbewußter, souveräner Hund sich von so etwas "schwach" machen läßt. Er wird ein solches Verhalten eher ignorieren und ggf. maßregelnd einschreiten.
Hund die eher unsicher und ängstlich sind, werden aber da Probleme bekommen, weil sie eben nicht wissen wie sie sich genau verhalten sollen.
Für mich ist das alles ein Zusammenspiel aus Sozialisierung, Erziehung, Charakter, Umwelt, Erfahrungen usw.