Beiträge von Lakasha

    Zitat

    Hmm, eine gute Frage. ich möchte das beste für Drago, ich bin bereit, da dran zu arbeiten, aber komme auch immer mehr zu dem Schluss, dass ich ihm damit keinen Gefallen tue


    Wenn du keine zwingende Notwendigkeit siehst und so super durch den Alltag kommst, dann folge doch deinem Gefühl und laß es einfach so wie es jetzt ist.

    Möchtest du aber unbedingt noch Veränderungen herbeiführen, dann könntest du höchsten noch an seiner Toleranz bei direktem Kontakt mit Artgenossen trainieren.

    Zitat

    Wörüber ich mir aber ab und zu Gedanken mache, was ist , wenn Hexe irgendwann mal nicht mehr ist. Ich weiß eigentlich, dass ich immer zwei Hunde haben möchte. Ich liebe es die beiden zu beobachten, ihre Kommunikation, die Verhaltensweisen. Aber, wenn ich jetzt keinen Kontakt zu lasse, wird es doch später wahrscheinlich ziemlich schwierig, oder


    Das kann dir aber umgekehrt genauso passieren - du läßt jetzt auf Teufel komm raus nicht gewollte Kontakte zu und das Verhalten deines Rüdens verschlechtert sich
    Du schützt deinen Rüden und schaffst ihm Artgenossen vom Hals und sein Verhalten wird auch nicht besser, aber dafür überläßt er dir die Entscheidung und greift selbst nicht ein
    Holst du dir in ferner Zukunft einen neuen Hund.... dann könntest du gute Karten haben, weil du ja immer entschieden hast und er deine Entscheidung nich anzweifelt und ich glaube nicht, daß er einen weiteren Hund gar nicht akzeptieren würde. Es würde am Anfang vielleicht ein wenig gebrummt werden. Aber vielleicht möchtest du auch in zig Jahren erstmal keinen Zweithund.....

    Das eine muß nicht zwangsläufig mit dem anderen zusammenhängen und fremde Hunde draußen treffen und zu Hause mit einem dauerhaften Zweithund zusammenleben, sind zwei völlig unterschiedliche Situationen

    Zitat

    nur eigelb und einweiß

    nee, nur eigelb und EIWEIß ;)

    Ich weiß nicht genau wie das bei Vögeln ist, aber ein Hundezüchter kann ja auch nicht einfach fremde Welpen nehmen und dann dafür Papiere ausstellen..... Es müssen ja irgendwo die Eltern vermerkt werden und Untersuchungen gemacht werden.... alles andere wäre doch illegal, oder täusche ich mich ????

    Zitat

    Deshalb lass ich momentan gar keinen Kontakt zu anderen Hunden zu und weiß halt nich, ob ich das ändern sollte und wenn ja wie

    Das ist ne schwierige Frage. Selbstverständlich kann man ein klein wenig daran arbeiten, daß er sich z.B. beschnuppern läßt und dennoch ruhig und gelassen bleibt. Da stellt sich die Frage, ob es u.U. einfacher im Alltag wäre (viele Hunde?), ob er dann mit Hündinen, Kastraten und/oder Junghunden Kontakt aufnehmen könnten. Aber wenn er von sich aus keinen Kontakt herstellen möchte..... bleibt eigentlich nur ein wenig Impulskontrolle, damit er im Falle eines Falles nicht gleich explodiert.

    Willst du denn etwas daran ändern???

    Zitat

    Schon als Welpe und junghund fand er andere hunde nicht soooo spannend, er hat sie einfach ignoriert und fand mich spannender.


    Ist doch lobenswert, vor allem da du ihn jetzt auch jederzeit kontrollieren kannst :gut:

    Über den Kontakt zu Artgenossen würde ich mir keinen Kopf machen. Er hat doch die Hündin und die Hunde deiner Bekannten, das reicht einem Hund. Dein Rüde will und braucht keinen Kontakt zu Zufallsbekanntschaften, der ist mit sich, der Hündin und dir völlig zufrieden.

    Ich für meinen Teil sehe da keinen Handlungsbedarf.

    ich wurde als Kind von Hunden beschlabbert und werde auch heute noch angeschlabbert.
    Weder meine Schwester noch ich haben gesundheitliche Schäden davon getragen. Auch die Kinder die frei und großzügig mit Hunden aufwachsen haben weder Geschwüre, Krankheiten, Seuchen oder anderes ;) Wir sind alle groß und gesund geworden ;)

    Ich sehe das wie mit dem Thema Hund im Bett.... die einen wollen das nicht und für die anderen ist es ok

    Zitat

    Wenn ich dran denke, wie oft mein Hund bereits Würmer hatte


    Wenn meine Hunde so häufig Würmer hätten, hätte ich vermutlich auch bedenken. Aber wenn es einfach mal so passiert, weil auf Augenhöhe..... ist es halt passiert.

    Lucky kann und darf jeder streicheln wer will. Der Schleimer bietet sich aber auch förmlich an ;)

    Akasha wollen eher weniger anfassen, zumindest wenn sie ihren bitterbösen-Zornes-Blick aufsetzt. Sie möchte aber auch nicht angefaßt werden und am Kopf von oben schon gleich 3x nicht. Passiert dennoch mal, ob nun in den Öffentlichen, an der Ampel, oder mal beim Spaziergang. Sie duckt sich weg, oder läßt es über sich ergehen - je nach Tagesform, Mensch und Situation. Es kann allerdings auch sein, daß sie knurrt und versucht auszuweichen, dann ist sie aber meistens offline.
    Nervig finde ich dabei oft die Frage, ob sie denn schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, oder ob sie aus schlechter Haltung kommt :verzweifelt: nein.... die war schon so und ist so.... versteht aber irgendwie kaum ein Mensch :sad2:

    Wenn ich gefragt werde, schicke ich immer gerne Lucky vor zum Streicheln. Akasha und da sag ich immer dazu, nur wenn sie möchte und erst nach ausgiebigem Schnüffeln und selbst dann läßt sie sich zu 90% nicht einfach so anfassen.

    Bei mir schlafen beide Hunde im Bett,naja eher 1,5 - denn Lucky ist das Bett einfach zu warm und zu weich.

    Mich persönlich stört es nicht, sonst würde ich es nicht erlauben. Aber das Thema "im Bett schlafen" wurde erst dann erlaubt, als die Hunde auf Signal das Bett zuverlässig verlassen haben und sich anständig benehmen, also kein Knurren oder so. Die Hunde können auch prima auf ihren Plätzen schlafen, aber am Liebsten bei mir.

    Ob das jemand möchte, oder nicht..... hängt von der jeweiligen Person ab. Ich finde es hat Vor- aber auch Nachteile.

    Zitat

    Ich kann mir auch vorstellen, dass die unnatürlich grosse Dichte an Hunden das "Problem" verschärfen kann

    Klar, umso mehr Hunde auf relativ geringem Raum miteinander auskommen müssen, umso größer ist der Streß und die Ablehnung. Zuviele Menschen, zuviel Hunde in einem Territorium, man rennt sich über den Weg, ob man will oder nicht.

    Zitat

    Und wie kann man einem "schwachen" Hund stärken? macht das überhaupt Sinn?


    Ich würde an meinem Hund gar nichts stärken, denn er ist ja a) kein Aggressor und b) keiner sich unterwürfig jedem Hund anbiedert. Dein Hund hat doch ein völlig normales Sozialverhalten.
    Ich würde ihn so lassen wie er ist, er macht ja nichts falsch.