Beiträge von Lakasha

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    Und vor 15 Jahren... Da war BARF noch "Oh Gott, davon, vom frischen Fleisch, wird der Hund doch blutrünstig".

    Das ist so nicht ganz richtig. Die Hunde bekamen das was vom Essen übrig blieb und wer die Möglichkeit hatte ging zum Metzger und holte sich dort die Reste. Damals nannte man es nur noch nicht barf, sondern war halt einfach Futter. So kenne ich es zumindest.

    Meine Oma hat für ihre Doggen gekocht, roh gefüttert und hier und da gab es Essensreste. Damit bin ich aufgewachsen und so werden meine Hunde auch gefüttert. Gekocht, roh und was vom Essen übrig bleibt (Kartoffeln, Reis usw.)

    Und aus Gründen der Bequemheit (oder auch Zeitmangel) gibt es Fertigfutter. Hier mal ne Dose und hier mal Trofu.
    Grundsätzlich nicht verkehrt und sorgt für Abwechslung, aber..... die Informationspolitik ist ein graus und das in Zeiten des Internets. Wo man sich über jeden Sch.. im Internet informieren kann.

    Ich kenne leider viele Halter die wollen den Hund so billig wie nur möglich ernähren, auch wenn es der letzte Schrott ist.
    Es gibt aber auch welche die kaufen das "gute" Euk... und Hil... und fühlen sich als die besseren Hundehalter.

    Für mich ist meinen Augen beides falsch. Beides ist gemäß meinen Anforderungen Müll, der eine günstig und das andere sauteuer, aber beides würde mir nicht in den Napf kommen.
    Es gibt soviele Fertigfutter die wirklich ok sind und von der Preisspanne her, ist ebenfalls für jeden etwas dabei.

    Über manche Dinge machen sich viele keinen Kopf, warum auch?? Hundefutter gibt es im Supermarkt, oder bei Fressnapf... da kann man ja nicht viel falsch machen. Hundefutte steht ja drauf ;)
    Das es dabei riesige Unterschiede gibt und zwar nicht nur im Preis und auf was man alles achten kann/muß/sollte.... das wissen eher wenige und die Beratung durch das "Fachpersonal" ist manchmal echt haarsträubend.

    Solange der Hund das Futter verträgt, gesund ist und bleibt..... ich versuche auf Nachfrage ein wenig zu erklären, aber zwingen kann und will ich niemanden.

    Wenn allerdings Interesse, Zeit und Geld als Begründung genannt wird.... dann sinkt mein Verständnis oft.
    Bei einigen gibt es Gründe die ich nachvollziehen kann, aber bei anderen......

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    Wir sind auch mal in so einer Situation ratlos ... aber manche haben ja 5000€ im Monat und schicken vielleicht ihren Hund in so ein Hundehotel da sie arbeiten müssen.


    Das hat doch damit nichts zu tun. Für mich wie für die meisten hier, gehört es einfach dazu, daß man seinem Hund ärztliche Hilfe anbietet. Vor allem dann, wenn es ihm sehr schlecht geht und so lange. Du würdest doch auch ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, wenn du dich nicht mehr rühren kannst, heftige Bauchkrämpfe hast, nichts mehr essen kannst usw. - Warum also dem Hund verwehren.

    Ihr habt offensichtlich nicht viel Geld - dann ruft im Tierheim an. Die können euch mit Sicherheit helfen und schiebt es nicht auf andere

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    Ich meine damit nur, dass jeder Hund anders ist


    klar ist jeder Hund anders. Aber wenn es ihm so schlecht geht, dann sollte man seinem Hund nach 14 Jahren doch nicht einfach im Wohzimmer verrecken lassen, oder ?????

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    wegen nem' Pups zum Tierarzt rennen, alle paar Monate impfen und spritzen geben - und dann werden wir als sehr schlechte Besitzer hingestellt? Würden manche mal die ganzen Antworten lesen ...

    Wir haben unseren Hund NICHT geimpft, nicht entwurmt ... nichts! Und das hier ist das 1. mal, dass es ihr so schlecht geht! Sonst ging es ihr IMMER gut - ja, wir brauchen keine Spritzen o.ä dafür.

    Davon mal abgesehen, daß der ein oder andere überreagiert hat.... aber für die meisten gehört es einfach mit zur Hundehaltung, daß dem Hund auch ärztliche Hilfe geboten wird, wenn er diese braucht.
    Und wenn ein Hund seit einer Woche nur noch schlecht drauf ist, kaum aufstehen kann und Durchfall hat (wie in deinem ersten Beitrag)- auch mit wenig Geld - dann hätte man wenigstens im Tierheim anfragen können, ob man den Hund nicht dort behandeln lassen kann.

    Aber alle anderen Hundehalter als Idioten hinzustellen, nur weil sie ihre Tiere anders versorgen, geht mal gar nicht.

    Für mich wäre das kein Grund zum Einschreiten. In diesem Falle bestimmte der ältere Hund wann der Welpe gehen darf. Sie hat ihm nur gedroht, in keinster Weise hat sie ihn verletzt. Vielleicht war er einfach zu frech und hat sich evtl. nur "halbherzig" unterworfen und der ältere Hund hat sich das nicht bieten lassen. Natürlich kann auch die Überlegenheit der Junghunde mit eine Rolle gespielt haben.

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    sobald der kleine versucht wieder aufzustehen

    Ist er denn überhaupt mal wirklich liegen geblieben, oder hat er zappelnd immer wieder versucht aufzustehen??
    Wenn mein Rüde z.B. einen Welpen/Junghund maßregelt, dann sieht und hört sich das fürchterlich an, vor allem wenn er mehrmals gewarnt hat und der kleine hat´s nicht kapiert und je nach Welpe kann er auch da sehr massiv sein. Läßt also vom Welpen erst dann wieder ab, wenn sich dieser wirklich unterworfen hat und erst danach ist auch wirklich Ruhe.

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    also nichts wirklich bösartiges denoch sah das für mich nach mobben aus


    Ohne es gesehen zu haben, aber mobben sieht anders aus. Da hat ein älterer Hund einen Welpen gemaßregelt und fertig.

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    und sobald der schwächere sich unterwirft muss die Situation sofort erledigt und wieder Ruhe sein


    Für uns Menschen ist es doch schwer zu sagen, ob sich ein Hund in dieser Situation wirklich unterworfen hat, oder ob er nur ne Show abgezogen hat. Gerade dieses rumgewusel von Welpen kenne ich zur Genüge. Bis die den ernst der Lage verstanden haben.... dauerts manchmal.
    Solange sich der am Boden windet wie ein Aal und keine Ruhe gibt, gehen doch die wenigsten Hunde wieder zurück. Die bleiben alle noch einen Moment so stehen und entfernen sich meist recht langsam von ihrem "Opfer"

    Jeder muß selbst entscheiden wo er die Grenzen für seinen Hund zieht.

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    Von einem Kleinhundbesitzer kann ich mich nicht daran erinnern, sowas gehört zu haben


    Dafür kenne ich Sätze wie:
    - meiner ist ja so klein
    - der tut dem schon nix, is ja ein kleiner Hund
    - der nimmt denn doch gar nicht für voll
    - der muß das lernen
    usw.

    Da gibt es eine Menge Sätze, die im Endeffekt das Gleiche aussagen. Bedenklich finde ich die Aussage "die regeln das unter sich" eher, wenn es von einem sog. Hundetrainer kommt. Da wundert mich dann nix mehr

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    Wann brech ich das ab? Enki rennt gerne und sprintet noch lieber, nur wann wird das zuviel?


    Gerade bei diesen Rennspielen würde ich abbrechen, wenn es in einer wilden Hetzjagdt endet, wo der Gejagte wirklich Angst bekommt. Das hat dann wenig bis gar nichts mit Spiel zu tun. Zumindest für mich

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    wenn ungestüme Hunde auf ihn zurennen und er überfordert ist oder lass ich ihn dann massiv wegknurren und schnappen


    das kommt auf die Situation darauf an. Meinem Rüden würde ich etwas mehr Spielraum geben, als meiner Hündin. Aber wenn einer knurrt und schnappt, dann trete ich in den Vordergrund, vor allem wenn es sich um fremde Hunde handelt. Meine Hunde sind aber auch anders und gerade meine Hündin kann sich da schnell in so etwas reinsteigern. Also breche ich so etwas so früh wie möglich ab

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    Woher kriegt man denn das Wissen wann was wie läuft? Habt ihr Bücher gelesen oder einfach die Erfahrung gesammelt?


    Zum einen Erfahrung, zum anderen aber auch ein wenig Bauchgefühl und natürlich das Lesen von div. Hundebüchern. Umso mehr Wissen man sich aneignet, was normales Hundeverhalten ist inkl. dem Charakter bzw. den Fähigkeiten des eigenen Hundes - umso sicherer wird man mit der Zeit. Dennoch unterlaufen einen Fehler. Eigentlich ist es ein ständiger Lernprozess

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    Leider wurde uns nun mehrfach davon abgeraten einen Rüden zu wählen, da diese scheinbar den Hang haben, alles zu markieren. Da der Hund aber auch in der Wohnung mitleben soll, sind wir jetzt sehr verunsichert und fragen uns, ob wir nicht doch auf ein Mädl warten sollten


    Grundsätzlich ist es nicht ganz falsch, daß Rüden viel markieren. Allerdings ist das auch Erziehungssache.
    So kann man einem Rüden sehr wohl beibringen nicht überall zu markieren. Dafür ist natürlich ein wenig Traninig und Beobachtungsgabe erforderlich.
    Ich kenne persönlich keinen Rüden der innerhalb der Wohnung markiert. Man hat zwar schon mal von dem ein oder anderen Fall gehört, aber oftmals stimmt in der Mensch-Hunde-Beziehung generell etwas nicht, der Hund ist völlig fehlerzogen, oder aber es liegt ein med. Grund vor.

    Meine Hündin markiert ebenfalls, zwar nicht so ausgeprägt wie mein Rüde, dafür aber umso hartnäckiger ;)

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    Mein Hund scharrt immer noch hinterher,wenn er irgendwo ne Wiese markiert hat. Soll man das unterbinden?
    Alleine störts mich nicht, aber er macht das gern in Gegenwart anderer Hunde und da kommts mir dann doch etwas provokant dem anderen gegenüber vor


    Das ist normal und soll wohl den eigenen Urin noch weiter verbreiten. Ich unterbinde es nicht, weder bei meinem Rüden, noch bei meiner Hündin.

    Mit fremden Hunden haben meine Hunde auch nichts zu regeln. Ist auch völlig sinnlos

    Meine beiden dürfen untereinander ziemlich viel regeln, ohne das ich dem große Beachtung schenke. Die beiden leben aber auch ständig zusammen und kennen sich seit Welpenbeinen an.

    Mit gut bekannten Hunden dürfen sie auch wesentlich mehr untereinander regeln, vorausgesetzt der Konflikt eskaliert nicht.

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    Trotzdem fand/finde ich das es einfach auch dämlich von der Welpenbesitzerin war mit einem so jungen Hund in ein Freilaufgehege zu kommen auf dem bereits 15 Hunde aller Altersklassen rumrennen.
    Ich kann ja verstehen das man einem Welpen auch Kontakt mit großen Hunden ermöglichen will und das auch sollte. Das habe ich auch getan, doch immer nur mit Hunden die ich kannte und einschätzen konnte und dann auch nicht gleich mit 15 fremden auf einen Schlag.
    Vll wusste sie es einfach nicht besser und dachte der vielberühmte "Welpenschutz" würde ihren kleinen schützen, gerne hätte ich ihr das gesagt, aber war wirklich nicht mehr machbar in der Situation.


    Vorweg: Solche Freilaufgehege kenne ich nur von meinen Reisen mit den Hunden, bei uns in München gibt es so etwas nicht. Mir sind diese "Gehege" aber grundsätzlich unheimlich und ich mag sie nicht.

    Mit einem Welpen würde ich da überhaupt nicht reingehen, vor allem nicht, wenn soviele Hunde vorhanden sind.
    Kontakt zu größeren Artgenossen ok, aber mit ausgewählten Exemplaren und wohl dosiert. Wenn´s zuviele wurden, dann hab ich die Kleinen geschnappt und bin geflüchtet. Gerade aus dem Grund, weil es immer Hunde gibt die eben nicht mit Welpen können und meine Welpen so eine Erfahrung nicht brauchen.

    Ich nehme aber auch stark an, daß die Welpenbesitzerin es nicht besser wußte und sich vielleicht sogar auf den Welpenschutz berufen hat. Leider hört man das immer wieder :sad2: