Beiträge von Lakasha

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    Mich interessiert viel mehr ob es wirklich so sein kann das er plötzlich , quasi von heut auf morgen wirklich so viele Hunde nicht mehr leiden kann


    Von heut auf morgen würde ich nicht sagen, aber das es oft ein schleichender Prozess ist, den man sehr häufig nicht sieht.

    Wenn du wirklich Klarheit haben willst, oder dagegen etwas unternehmen willst, dann würde ich entweder einen Hundetrainer hinzuziehen, oder ich würde versuchen ein Schema zu entdecken und dann entsprechend handeln.

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    pustekuchen am Wochenende hat er einen gleich großen hudn angeknurrt


    Ich würde mich da nicht verrückt machen. Hunde treffen immer wieder auf Artgenossen die sie einfach nicht mögen, die vielleicht im Laufe der Begegnung respekt- oder distanzlos sind/werden. Das läßt sich halt nicht jeder gefallen.

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    Edit: Ebenfalls nicht in Frage kommen sämtliche Terrier! Sorry, aber alle die ich bisher kennenlernen durfte waren hyperaktive, kläffende Wadenbeißer. Ich lass mich aber gern vom Gegenteil überzeugen.


    Dann komm nach München, da lernste nen netten Terrier kennen :rock1green: ;)

    Ich habe einen Xolo kennengelernt, ein sehr interessanter Hund und vom Wesen her genau mein Typ. Die Pflege ist gar nicht so aufwendig, natürlich muß man gelegentlich cremen, aber so übertrieben wie es oft dargestellt wird, konnte ich aus dem Gespräch nicht herausnehmen.
    Und so schnell verletzt die Haut nicht, zumindest dieser Xolo durfte mit anderen Hunden toben und hat das auch ziemlich ausgenutzt.

    Aber für mich käme auch kein Hund ohne Fell in Frage. Für mich muß der Hund auch Fell haben, zwar kurz aber haarig :D :D

    Interessant finde ich jedoch, daß so viele keinen Faltenhund nehmen würden. Schade, daß sich noch nicht die zwei unterschiedlichen Typen in den Köpfen festgesetzt haben. Es gibt auch andere Shar Peis als die gängigen Faltenmonster aus den Medien und den Hundeausstellungen.

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    Was wüdet ihr machen wenn es euer Hund wäre einfach lebenslang Metacam geben
    und weiter nichts ?


    Zunächst einmal würde ich mir eine zweite Meinung einholen. Was hat der Hund genau, was könnte u.U. operiert werden, welche Medikation ist sinnvoll usw.

    Zusätzlich würde ich zu einer Pysiotherapeutin gehen und ihre Meinung anhören. Es ist sehr viel machbar was so mancher Tierarzt nicht gedacht hätte.

    Die Entzündung sollte behandelt werden und die Blockaden können in der Psyiotherapie gelöst werden. Wegen der Hüfte habe ich keine Ahnung was man da machen könnte.

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    Wo wir wieder bei der gnadenlosen Pauschalisierung wären und so immer wieder von vorne anfangen


    Ich habe hier nicht pauschalisiert, sondern lediglich Fakten präsentiert von Hunden aus meinem Bekanntenkreis. Mit keinem Wort habe ich ALLE betroffenen Hundehalter damit angesprochen die davon betroffen sind.

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    Es gibt aber auch Umstände die einen Menschen (letztlich! NACH den GEDANKEN!!!!!) dazu veranlassen sich von einem Hund zu trennen. Diese sollte man ebenso anerkennen, anstatt ihn als "verantwortungs/gedankenlos" zu verurteilen.


    Das ist auch deren gutes Recht. Ich weiß selbst nicht, ob ich meinen Hund behalten könnte/würde, wenn er mich beißen würde. Sich von einem Hund zu trennen ist auch nicht das Problem. Aber einen Hund einzuschläfern, weil er z.B. geschnappt hat ohne geklärt zu haben, ob der Hund Schmerzen hat, ob der Hund krank ist, oder ohne sich die Mühe zu machen daran zu arbeiten, sein eigenes Verhalten mal zu überdenken.... ist in meinen Augen eine Fehlentscheidung. Und ob du das so verstehst oder nicht, das ist meine Meinung dazu. Siehe auch

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    Absolut, auch ich bin nicht dafür, daß ein Hund nicht ewig therapiert wird, oder für den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen muß. Auch Hunde die einen Menschen wirklich schwerst verletzen haben.... ich hab da manchmal meine Zweifel, ob einschläfern hier nicht die bessere Wahl wäre. Solch ein Verhalten ist in meinen Augen einfach nicht mehr normal.

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    Ja, nur auch hier kommen die Menschen doch zu einem Entschluss


    Klar, kam der Halter zu einem Entschluss und zwar in 2 von 5 Fällen (im Bekanntenkreis) den Hund beim TA, oder in die Klinik zum Einschläfern abzugeben und ein weiterer lebt seit diesem Vorfall in einem Zwinger und verläßt diesen mehr oder weniger nur zum Gassi gehen

    Wenn jemand den Hund abgibt, weil er daran nicht arbeiten kann oder will, weil er kein Vertrauen mehr hat, oder weil ihm das Geld für Trainer oder Tierarzt fehlt usw. - dann halte ich eine Abgabe auch für einen guten Entschluss.
    Aber einen Hund einfach einzuschläfern, ohne sich die Mühe gemacht zu haben herauszufinden warum das passiert ist, ohne den Hund beim TA vorgestellt zu haben usw.... - dann ist einschläfern für mich in einigen Fällen einfach keine Option.

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    Ich denke die meisten verstehen nach all den postings was ich damit sagen will, Abessinierin

    Ich leider auch nicht, weil ich keine Veruteilung eines Menschen gesehen habe und selbst wenn... warum darf immer nur der "böse Hund" verurteilt werden, aber nie die Bequemlichkeit deren Besitzer ???

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    Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass jedes Problem einfach mit gesundheitlicher Untersuchung und Trainer zu loesen ist und ich denke auch nicht, dass man von jedem verlangen kann das auch zu leisten.
    Es gibt Hunde, die sind in ihrem Verhaltensmuster so "versaut", dass sie nur schwer zu berechnen sind und es daher nur aeusserst wenige Menschen gibt, die einen solchen Hund beherbergen koennen - und weil solche Hunde hoechst selten wieder komplett "problemlos" werden sind diese Plaetze im Normalfall staendig belegt und die Chance auf einen solchen ist hoechst gering.

    Allerdings sind diese Hunde doch auch wirklich eher selten. Die meisten sind wirklich teilweise einfach nur ohne, bzw mit den falschen Regeln aufgewachsen und werden mit etwas Anleitung am Ende auch nicht "problematischer" als andere Hunde mit aehnlichem Grundwesen.
    Mal davon ab, dass ich allein schon das wenigste, was so als "biss" klassifiziert wird auch als solches bezeichnen wuerde. Sorry, aber drei kleine Loecher in der Hand, die nicht mal richtig bluten von einem 35kg Hund oder ein paar Kratzer.. haette der wirklich gebissen wuerde das anders aussehen.

    Ich kann durchaus verstehen, wenn ich mich einem (eventuell schon so uebernommenen )Hund der wirklich beschaedigend beisst nicht gewachsen sehe und ich finde, je nachdem wie die Vermittlungschancen aussehen, dass Einschlaefern dann hier keine ganz so abwegige Moeglichkeit ist.

    Wenn ich allerdings dann (siehe oben.. was so alles als Biss gilt..) sehe, dass Hunde wegen blossen Warnschnappern mit absolut klarem Ausloeser abgegeben oder eingeschlaefert werden, kann ich das nicht wirklich gut heissen und unterstelle wirklich erstmal Naivitaet - denn das ein Hund Zaehne hat sollte bekannt sein.

    Pures Beispiel... Kind wird (sowieso unverantwortlicher Weise) mit mittelgrossem Hund alleine Gassi geschickt - Halsband reisst, Hund rennt poebelnd zu anderem Hund, anderer Hund wehrt sich, Kind will seinen Hund beschuetzen, anderer Hund erwischt Kind am Bein - keine Fleischwunden, nur 2 blaue Flecken und ein Kratzer.
    Am naechsten Tag Zeitungsartikel, XY geht auf Kind los, allgemeiner Tenor, einschlaefern die Bestie.. ehm ja.


    :gut: :gut:

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    Wenn ein Hund beißt, dann sollte man hinterfragen WARUM und WAS ist zukünftig zu BEACHTEN oder ÄNDERN.

    Wieviele Menschen tun das schon?? Für viele ist die Sache ganz einfach: der Hund wird solange akzeptiert wie er lieb und nett ist, keine Mucken macht und immer schön brav friedlich bleibt. Wenn er aber zu der schwierigen Sorte gehört, einen eigenen Willen und Abneigungen hat und eben auch mal maßregelt, dann ist es der böse Hund, der von gestern auf heute zur wilden Bestie wurde.
    Der Hund muß weg, er wird immer wieder beißen, man kann ihm nicht vertrauen. Für einige Hunde endet hier leider Gottes das Leben.

    Viele von diesen Menschen würden vermutlich nie auf den Gedanken kommen den Hund beim Tierarzt vorzustellen. Das er überhaupt krank sein könnte, wird gar nicht bedacht. Das man mit ihm vielleicht falsch umgegangen ist, oftmals jenseits der Vorstellungskraft und noch weniger wollen ernsthaft mit ihrem Hund arbeiten.

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    Man sollte einfach akzeptieren dass es Gründe geben KANN (!) einen Hund abzugeben oder sogar einzuschläfern


    Absolut, auch ich bin nicht dafür, daß ein Hund ewig therapiert wird, oder für den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen muß. Auch Hunde die einen Menschen wirklich schwerst verletzen haben.... ich hab da manchmal meine Zweifel, ob einschläfern hier nicht die bessere Wahl wäre. Solch ein Verhalten ist in meinen Augen einfach nicht mehr normal.

    Wenn aber ein Hund aber maßregelt und dabei eher kleinere Wunden entstehen, dann geht einschläfern gar nicht. Lieber sollen diese Leute ihren Hund abgeben, aber gleich zum Tierarzt zu rennen und den Hund einzuschläfern ohne Sinn und Verstand - nein

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    Also ich weiß jetzt nicht ob du einfach eine ganze andere Wahrnehmung hast als ich. Für mich klingt es schon etwas ignorant, wenn du denkst andere würden sich KEINE Gedanken machen warum ihr Hund gebissen hat und was man in Zukunft ändern kann.
    Wie kommst du nur darauf?


    Auch wenn du mich nicht angesprochen hast: ich kenne in meinem Bekanntenkreis mehrere Fälle wo Hunde gebissen haben und anschließend vermittelt wurden. Die Geschichten dahinter sind wirklich der Hammer.
    Es gibt Menschen die sind der festen Überzeugung: wenn Hund einmal beißt, dann immer wieder
    und das... sind leider keine Einzelfälle

    Ich würde sagen "ja, Hunde können auch mal einen schlechten Tag haben und sind launisch"

    An manchen Tagen springen beide Hunde morgens im Schlafzimmer rum, toben und wollen raus. Und am nächsten Tag muß man sie förmlich rauswerfen, weil sie ihren Hintern nicht hoch bekommen.

    Akasha ist öfter mal zickig, damit findet man sich ab ;) aber wenn Lucky nen schlechten Tag hat, dann brummt er hier und brummt mal da.

    Ich für meinen Teil bin davon überzeugt das Hunde launisch sind. Sie ziehen sich mal zurück, sind mal faul, oder eben auch mal streitlustig und rebellisch.

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    oder einen fröhlichen Sprung aus dem Bett machen


    igitt..... hab ich ja noch nie gemacht :D Ich bin überzeugter Morgenmuffel

    :gut: :gut:

    So sehe ich es auch. Kinder... alles schön und gut, aber es muß einfach auch Grenzen geben. Ein oder zwei Fragen kein Problem, aber dann vom Essen abgehalten zu werden, weil die Eltern ihren Hintern nicht hoch bekommen.... das ist einfach nur dreist.

    Da wären wir wieder bei dem allg. Thema "Rücksicht" - für manche gilt es ganz besonders und streng und für manch andere anscheinend selten bis gar nicht. Dabei ist es völlig unerheblich, ob Kind, Hund, laute Musik, oder sonst was.

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    Die Frage ist doch: Wie gelingt mir die Integration des Hundes auf harmonische Weise in mein Umfeld? Diese Frage sollte mir ein Anliegen sein, denn die Alternative kann zu Verschärfungen führen, die weder in meinem noch im Interesse des Hundes sind. Im schlimmsten Fall wird gegen meinen Hund Politik gemacht und ich muss wegziehen? Wer kann das wollen? Wer kann eine Eskalation oder Verschärfung wollen?


    Indem ich dafür sorge, daß mein Hund niemanden belästigt und gefährdet! Ob der Hund dabei im Fuß geht, sitzt oder desinteressiert 5 Meter weiter vorne/hinten rennt hängt doch davon ab was der Hund am Besten beherrscht und womit er wirklich ein Problem hat.
    Da ein Fremder aber weder mich noch meinen Hund beurteilen kann, muß er also auf meine Einschätzung vertrauen.

    Und wenn ich die HH in meiner Gegend so beobachte.... da ist eine Leine noch lange keine Garantie dafür, daß Hund nicht doch jemanden gefährdet oder verletzt. Die Frage ist doch eher: wie sehe ich mich inkl. Hund in der Gesellschaft. Wenn jemand absolut kein Interesse an seiner Umwelt hat, dann interessiert ihn weder Leinenpflicht, noch Rücksichtnahme. Bin ich mir meiner Rolle als HH aber bewußt, dann klappt das mit einem offline Hund 1.000x besser, weil ich meine Umwelt ganz anders warhnehme und meinen Hund ganz anders im Griff habe.

    Ich möchte ungestört mit meinen Hunden rausgehen, ich möchte nicht belästigt und bedroht werden, weder von Mensch noch von Tier und genauso handhabe ich das mit meinen Hunden. Sie dürfen frei laufen, solange sie eben niemanden nachstellen und ansprechbar bleiben.

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    Der Hinweis auf das Verhalten anderer hilft hier nicht. Der Ball liegt jetzt ganz konkret bei MIR. Und ICH muss jetzt eine optimale Lösung finden. Ich bin auf das Goodwill meiner Nachbarn angewiesen, sie hingegen in diesem Punkt nicht auf meines.


    Aber nur was dich persönlich betrifft. Denn ein Großteil der Hundehalter die für Unmut sorgen, machen sich über so etwas doch gar keine Gedanken.