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Wie war es, als ihr eurem Ersthund einen Welpen (oder auch schon adulten) fremden Hund vor die Nase gesetzt habt?
Er fand es absolut widerlich, daß ihm so ein Pimpf vor die Nase gesetzt wurde, der auch noch fürchterlich nach Baby gestunken hat
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Wie waren die Reaktionen, wie lange hat es gedauert, bis die beiden "warm" wurden miteinander oder gab es gar Fälle, in denen das nicht der Fall war und der Zweithund wieder abgegeben werden musste?
Lucky hat Klein-Akasha so gut 2-4 Tage permanent angeknurrt, sobald sie sich ihm genähert hat. Er hat sie sonst völlig ignoriert bzw. mal interessiert geschaut was der Pimpf da macht
Und dann am Tag 3 oder 5 forderte er sie im Wohnzimmer zum Spiel auf. Brachte sein Lieblingsspieli, hielt es ihr auffordernd vor die Nase und da war der Bann im wahrsten Sinne des Wortes gebrochen. Ab diesem Zeitpunkt wurde gespielt, gerauft, die Lucky-Welt wurde präsentiert.
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Wie gehen eure Hunde inzwischen miteinander um
Absolut friedlich und liebevoll. Es gab unter den Hunden noch nie Streß, es gibt keinen Futterneid, es wird nichts verteidigt. Wenn einer mal seine Ruhe haben will, dann verdrückt er sich in Ecke X und wenn einer knurrt, dann akzeptiert das der andere und geht einfach
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Ist es die große Liebe oder doch eher ein nebeneinander her leben
Kommt darauf an was man unter "große Liebe" versteht. Meine beiden spielen und toben eher selten zusammen, aber wenn dann gehts zur Sache. Sie genießen auch mal die volle Aufmerksamkeit, wenn einer alleine unterwegs ist. Vermissen sich aber auch gegenseitig und bedauern den anderen, wenn es einem nicht gut geht. Also ich würde sagen meine zwei sind eher ein altes Ehepaar, wo man gerne mal genervt und desinteressiert am anderen ist, aber insgeheim den anderen doch vermißt
Meine beiden haben aber auch einen sehr unterschiedlichen Charakter und dennoch gleichen Sie sich in vielen Dingen
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Was bewog euch überhaupt zum zweiten Hund
Purer Egoismus
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Wenn ihr spazieren geht (mit beiden), wie managt ihr eure Zuwendung (Spiel, Training usw...)?
Legt ihr einen Hund in der Zeit dann einfach ab?
Als Akasha noch klein war, bin ich öfter mal allein gegangen, ist wegen des Trainings sehr angenehm gewesen. Und auch jetzt gehe ich hin und wieder mal nur mit einem Hund spazieren.
Aber grundsätzlich gehen wir gemeinsam. Wer zusammen lebt, kann auch gemeinsam spazieren gehen.
Bei der Beschäftigung muß ich trennen, denn Lucky hängt überall seinen Kopf rein und kann sich nur schwer im Zaum halten. Akasha ist froh, wenn sie nicht "dran" ist. Da kommen sich beide GsD nicht in die Quere.
Beim Training sind beide sehr aufmerksam, aber es kann auch mal gut einer in den Hintergrund rücken
Beim Kuscheln gibt es eigentlich keine Probleme. Zum einen habe ich zwei Hände
und zum anderen kuschelt jeder anders. Akasha ist der absolute Kontaktlieger-Typ, daß widerrum haßt Lucky wie die Pest und Lucky ist eher so der "ich schmeiß mich auf den Rücken und laß mich überall bekraulen" - das widerrum findet Akasha doof
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Wie würdet ihr den Aufwand im Vergleich zu nur einem Hund bewerten, wie die Kosten
Die Kosten werden natürlich mehr. Beim Aufwand würde ich sagen es ist reines Management.