Beiträge von Lakasha

    @ LaBellaStella

    :gut: :gut: :gut: und :bussi: Genau so ist es leider häufig

    Trotz aller Aufklärung über die Rasse, welche Eigenschaften vermutlich besonders stark hervortreten werden und welche Probleme dadurch entstehen können, schaffen sich die Leute trotzdem Rasse X an und dann kommt eines Tages das böse erwachen "mit so etwas können wir nicht leben"

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    Iwas in seinem Wesen hat mich immer wieder fasziniert und passte sehr gut zu mir. Es ist dieses Eigenständige aber auch Eigensinnige, das er mich immer wieder fordert und ich mich mit ihm auseinandersetzen muss.


    Das Gefühl kenne ich von Akasha :herzen2: :herzen2: :herzen2:

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    die ihre läufige Hündin offline im normalen Auslaufgebiet laufen lassen und jeden Rüdenhalter hysterisch anbrüllen

    Ne, getopt wird das Ganze von HH mit ihrer läufigen Hündin, die erst dann erwähnen das die Hündin läufig ist, wenn der Rüde schon dran klebt und aufbocken will

    Oder ab Rüdenhalter, die dich erst dann darauf hinweisen, daß ihrer mit Rüden unverträglich ist, wenn er schon über deinem Hund steht

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    Allerdings ist es so extrem das sie Spielsachen als ihre Beute sieht und dementsprechend verteidig.


    Dann laßt solche Sachen einfach nicht rumliegen! Wenn um Spielzeug so erbittert gekämpft wird, dann gibt es einfach kein Spielzeug zur freien Verfügung. Und draußen werden die Hunde ebenfalls getrennt, wenn es um Spielzeug geht.

    Wo nichts ist, gibt es auch keinen Grund zum Streiten. Vorausgesetzt bei beiden Mädels ist sonst alles in Ordnung.

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    Ich befürchte nur das es das nächste mal ein einfacher Stock sein könnte der Auslößer ist

    Augen auf und sobald Hund sich für einen Stock interessiert folgt ein "NEIN"

    Wenn nur Spielzeug das Problem ist, dann kann man das durch ein bißchen Management gut in den Griff bekommen.

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    Jegliche Agressionen, knurren, etc. wird von uns sofort unterbunden

    Das halte ich persönlich für einen Fehler, weil wenn die Hunde nicht mehr miteinander kommunizieren dürfen, gehen sie irgendwann direkt dazu über, sich ohne Vorwarnung an die Gurgel zu gehen. Lieber die Hunde knurren lassen, damit der andere Bescheid was und die Hunde bereits vor dem ersten Knurren trennen. Das heißt also die Hunde abrufen und/oder anderweitig beschäftigen. Ein Stück Fuß laufen lassen, oder etwas ähnliches.

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    Aber Sunny möchte das oft auch nicht und Leasha versucht mit ihr zu spielen (oder ärgert sie - das weiß ich nicht so genau), rennt vor sie, hüpft vor ihr rum, Arsch in der Luft Kopf auf dem Boden, manchmal klappts und Sunny spielt mit, manchmal reagiert Sunny auch ziemlich genervt und springt Leasha an den Hals (mit den Vorderpfoten)

    Unterbinde das Verhalten von Leasha. Wenn Sunny nicht spielen will und Leasha kein Einsehen hat, dann bleiben nur zwei Möglichkeiten: die unterbrichst das Verhalten und sorgst für Ruhe oder aber die Situation könnte eskalieren und dann gibt es wieder eine Beißerei

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    Wie soll ich bitte beweisen, dass ich keinen Hund habe? Ich kann mir das rein logisch nicht vorstellen.

    Möglich ist alles und wie schon erwähnt, dann bist eben DU in der Beweispflicht. Könnte auf alle Fälle ein sehr langer und interessanter Prozess werden ;)

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    ...oder man nimmt einfach alles so hin, weil es Vorschrift ist, ruht sich auf seinem Sofa aus und verurteilt von dort aus jeden, der sich traut, sich zu widersetzen


    Und was wäre die Alternative ??? Wohin führt das Ganze, wenn man es weiterspinnt ???

    Lucky finden auch viele niedlich, weil er ist wirklich ein Schatz. Aber die wissen ja auch nicht wie Lucky in jungen Jahren drauf war :p

    z.B. mein 2. Favorit in Sachen "Rassehund" hat ja auch so seine "Probleme". Einige bedauern den extremen Jagdtrieb, andere finden ihn handlebar. Einige sagen solche Hunde gehören nicht in die Stadt, andere leben in der Stadt und die Hunde sind weder gestreßt, noch ängstlich, noch unterfordert.

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    Schwierig finde ich es, wenn Menschen sich nicht auf ihren Hund einlassen können/wollen, und ihn sich trotzdem holen.


    Genau so ist es. Denn genau hier fangen die Probleme an: beim Menschen der sich nicht auf die Besonderheiten seines Hundes einlassen kann.

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    Ich glaube, wirklich schwierig im eigentlichen Sinne ist keine Hunderasse - wir haben Schwierigkeiten damit, weil wir teilweise vergessen haben oder erst gar nicht informieren, was wir uns da eigentlich ins Haus geholt haben

    Oder aber, weil die Halter im Glauben waren "mit Erziehung allein funktioniert das" - dumm nur, wenn der Hund sich nicht einfach so erziehen läßt, wenn man für diese Rasse kein Feingefühl und kein Verständnis aufbringt. Wenn man sich also einen Hund anschafft, weil er z.B. optisch einem in den Kram paßt, aber leider den Charakter völlig außen vor läßt

    "Schwierig" liegt im Auge des Betrachters

    Ich mag eigenständige Hunde mit einem gesund ausgeprägten Starrsinn, die müssen nicht wie dressierte Affen funktionieren, sondern dürfen gerne Hunde sein. Natürlich den Lebensumständen ein wenig angepaßt. Oft ist die Erziehung nicht ganz einfach, weil sie einige dieser Hunde kaum bestechen lassen, man also das richtige Pünktchen an Motivation finden und immer aktualisieren, viel probieren damit sie am Ball bleiben.

    Gerade meine zwei Rassen können im Umgang mit fremden Menschen Probleme machen. Sie sind aber auch sehr sensibel in Bezug auf Umweltreize und sind bei neuen Reizen oftmals sehr unsicher. Da muß man viel Geduld haben und dem Hunde die Chance geben das Neue zu erforschen und ihm ganz behutsam die Angst davor nehmen.

    Auch im Haus kommt es oftmals zu Schwierigkeiten, ob es nun am Hund, an der Familie, oder am notwendigen Verständnis liegt?? Keine Ahnung

    In meinem Umfeld würde sich keiner meine Favoriten anschaffen. Meist kommt der Einwand - zu viel Jagdtrieb, zu eigenbrödlerisch, generell zu schwierig, eben kein 0815-Hund mit dem jeder inkl. Hundeschule zurecht kommt.

    Man muß einen Hund so nehmen wie er ist und vor allem muß man auf Dauer damit leben können. Möchte ich lieber einen Hund zum Arbeiten, zum Spielen, oder darf er auch ruhig mal sein eigenes Ding durchziehen?? Und will man das auf Dauer, oder begrenzt??

    Es gibt für mich durchaus schwierige Hunderassen, aber eher weil ich damit nicht zurecht kommen würde. So wäre z.B. ein stürmischer Labbi für mich ein schwieriger Hund, weil ich mit diesem Übermut nicht viel anfangen kann. Dagegen ist meine Hündin, obwohl nicht super verträglich und auch nicht immer einfach, ein Traum für mich.