Beiträge von Lakasha

    Großer und massiger Rüde (Berner Sennenhund + Bernhardiner und noch etwas) begegnet uns gestern auf dem Spaziergang. Ich kenne die Halterin und sie ist.... reden wir nicht darüber :/

    Der Rüde rennt einfach über eine Seitenstraße, Frauchen motzt und schimpft im Hintergrund "du kannst doch nicht einfach über die Straße gehen"
    Als wir aneinander vorbeigehen sagt sie "hahah.... der Vorführeffekt. Sonst hört er immer aufs Wort"
    Ich mußte schon schmunzeln, ich kenn die Halterin ja vom Sehen und Hören....
    Ich hab darauf nicht groß reagiert und meinte nur "bei mir brauchen sie keine Ausreden erfinden" und bin mit meinen Hunden gemütlich weiter. GsD mal von dem riesen Vieh unbespielt belassen worden

    Auf der anderen Straßenseite ging es dann los. Anscheinend hat der Rüde irgendwo etwas zum Fressen gefunden....
    ... Aus, Pfui, Komm her.... AAAAUUUUS, Kommst du jetzt her, hörst du auf damit, pfui, du dummer Hund hör auf damit usw.

    So ging es gute 3 Minuten in voller Lautstärke und ohne Punkt und Komma. Jeder drehte sich um und kuckte was da los ist. Sogar meine zwei blieben stehen und glotzten nach hinten :hust:

    Wäre die Halterin nicht ganz so borniert, wäre sie einfach die 5 Meter in das leicht begehbare "Gebüsch" gegangen und hätte ihren Hund dort abgeholt und angeleint. Aber so hat sie sich mal wieder zum absoluten Vollhorst gemacht

    Auch immer wieder sehenswert ist die grandiose Leinenführigkeit. Ich habe noch nie gesehen wie gute 60kg einfach durch die Pampa marschieren und hinten dran hängt noch ein wehrloses Menschlein. Der Rüde ist gegenüber dem ständigen Gerede und Gebrülle seiner Halterin auch so was von konsequent taub und unbeeindruckt.... wenn es nicht so tragisch wäre, wär es echt faszinierend.

    Mir tut der Hund einfach leid, aber ich mag mich mit der Frau nicht mehr unterhalten. In ihren Augen ist alles nur halb so schlimm

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    Deswegen, immer schön weiter dort entlang


    Genau, am Besten gleich komplett von dort wegziehen :frankenstein: damit sich Tölchen ein anderes Lieblingsopfer suchen kann. Super

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    Ich jogge 2 Häuser neben meinem Haus die Straße entlang, wo ich lang muss ,um zu meinem Haus zu kommen --> Hund stürmt raus

    - Ich jogge am Feld entlang in unserer Nähe wo auch viele Spaziergänger unterwegs sind --> Hund rennt zielstrebig auf mich zu und bellt aggressiv

    - Ich gehe mit Kind und Kegel am Feld spazieren --> Hund stürmt auf uns zu und wir fühlen uns nicht wohl dabei.

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    ....aber bloß keinem Streit aus dem Weg gehen

    Wenn du dir so einfach deine Rechte nehmen läßt, ist das deine Sache. Auch Jogger haben Rechte. Genauso wie Radfahrer, Kinder & Co.

    Warum sollte jemand für die Unfähigkeit anderer herhalten müssen?? Es ist ja nicht der Jogger der dem Hund nachstellt und dir ist mit Sicherheit auch bewußt, daß man als Hundehalter gewisse Pflichten hat. Das hat mit Streit suchen wenig zu tun.

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    Ich finde immer interessant wie unterschiedlich die Ansichten sind...

    Fakt ist: Ich kenne den Hund NICHT, also ich weiß nicht genau wie wird er reagieren.
    Fakt ist auch: Er rennt mir unfreundlich und tendenziell "bewaffnet" (Zähne) SEHR nah an die Wade.

    Dann finde ich gerade das hier, aber auch eher ungünstig

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    Versuch 2: (ich weiß jetzt von Versuch 1 Hund kommt näher, von hinten, als mir lieb ist. D.h. er kläfft nicht nur auf 3 m Entfernung, sondern ist 10 cm an meiner Wade!)
    Rechtzeitig (Hund ist 5, besser 10 Meter weg) umdrehen, Ausfallschritt ggf. mit Schrei und erhobener flacher Hand auf den Hund zu. Wenn er stoppt etwas Spannung rausnehmen, langsam weitergehen, Hund nicht aus den Augen lassen, ggf. Widerholen.
    Du brauchst dabei ein sicheres Auftreten, wenn du Angst hast wird es nicht gehen.

    Versuch 3: Hund stoppt bei Aktion 2 NICHT - wenn du SICHER im Auftreten bist - würde ich dem Hund eine Leine, einen Stock oder was auch immer ich habe um die Ohren hauen. (JA, schreit nur würde ich und habe ich auch schon 2 mal machen müssen). Bleib dran, bis der Hund umdreht. Entspanne dich und geh weiter.
    Er WIRD nächstes Mal Abstand halten.

    keiner von uns kennt den TS und weiß ob er Hundeerfahrung hat. Wenn jemand keine Erfahrung mit Hunden hat, dann würde ich ihm nicht raten sich einem Hund entgegenzustellen, wenn ich sein Verhalten nicht einschätzen kann. Und sicheres Auftreten und wirklich sicheres Auftreten was auch beim Hund ankommt, sind zwei paar Schuhe. Das kann man nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln.

    Außerdem kennt niemand den Hund. Wer weiß wie weit der Hund gehen wird. Ist er wirklich nur ein Angeber, der Beute verfolgt, oder sein Territorium verteidigt?? Oder würde er auch vor einem Angriff nicht zurückschrecken??

    Als Notfallplan finde ich stehen bleiben, Arme an den Körper, Kopf hoch und Blick in die Ferne ganz gut. Und selbstverständlich der Hundehalterin eine unmißverständliche Ansage machen.

    An der Stelle des TS würde ich nochmal ein Gespräch mit der Hundehalterin suchen und ihr ziemlich deutlich machen, daß bei der nächsten Aktion ihres Hundes eine Anzeige folgt, weil das Verhalten weder nett, noch ungefährlich ist. Sollte ihr es dann nicht möglich sein in Zukunft den Hund zu kontrollieren, aber zur Polizei oder Ordnugnsamt.

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    Was würde ich tun, wenn mir ein "bewaffneter" Mensch "unfreundlich" hinterherrennt

    Ich würde ihn mit Sicherheit nicht stellen, solange ich eine Fluchtmöglichkeit habe. Ist auch recht einfach, weil Menschen ganz selten in nen Jagd- oder Beutetrieb via Hund verfallen. Und im schlimmsten Falle würde ich mich verteidigen und zwar mit allem was ich habe und kann.

    Ich treffe hier aber einen Menschen, der hat keinen Halter der ihn kontrollieren könnte und der für ihn die volle Verantwortung trägt.

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    Woanders lang Joggen


    Bitte..... ein jeder hat das Recht dort zu gehen oder zu laufen, wo es ihm beliebt. Stell dir mal vor, der TS würde dir als Hundehalterin sagen "gehen sie doch woanders mit ihrem Hund spazieren" Was wäre deine Reaktion???

    Tanja :gut: :gut: sehe ich genauso

    Es kann ja mal passieren das Hundi abhanden kommt und sich unter aller Sau verhält. Dann komme ich als Halter allerdings in die Puschen, hole meine Schweinebacke ab und entschuldige mich ordentlich und das wird mir so schnell nicht noch einmal passieren. Aber das..... ist einfach eine Sauerei

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    bin ich natürlich erstmal zögerlich, denn dann hat man sichs in der Nachbarschaft wahrscheinlich erstmal versaut - denn ich wohne hier nun mal in einem "Hundehaltergebiet" am Stadtrand.


    Auf der einen Seite finde ich das ganz gut, weil es gibt mittlerweile viel zu viele Menschen die gleich nach Polizei, Sanktionen & Co. schreien.

    Andererseits finde ich es sehr traurig, daß man von einem Hund bedroht wird und die Person traut sich des lieben Friedens Willen nicht dagegen etwas zu unternehmen.

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    Und wenn irgendjemand immer wieder den selben Mist baut, ist auch irgendwann gut mit reden


    Genau so ist es und offensichtlich trainiert die Frau mit ihrem Hund überhaupt nicht, sonst hätte sich das Verhalten gebessert, oder sie wäre zumindest so schlau den Hund zu sichern. Aber diese Dame gehört vermutlich zur Kategorie "meiner tut nix, also sch... ich mir nix" *grrr

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    Eigentlich hatte ich ja gehofft es gibt solche "Hundeflüsterer" Tips wie man sie von erfahrenen Hundetrainern kennt.....wie ich durch mein Verhalten den Hund beeindrucken und zur Abkehr bringen kann


    Geben tut es das schon, aber ohne die Situation selbst gesehen zu haben, würde man solche Ratschläge nicht weitergeben, weil es nämlich den vermeintlich nur kläffenden Hund zum Angriff bewegen kann.

    Den Tipp mit der Wasserflasche finde ich ganz gut, aber auch ein Schlüsselbund der ordentlich Lärm macht, kann Wunder wirken.

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    Danke für eure vielen Antworten und die intensive Diskussion, bringt mir doch einige Erkenntnisse. Mit der Polizei (Ordnungsamt habe ich schon angerufen und die Auskunft erhalten dass ich wenn dann direkt eine Anzeige erstatten muss und dann würde die Hundestaffel der Polizei den Hund genauer unter die Lupe nehmen und mit dem Frauchen reden) bin ich natürlich erstmal zögerlich, denn dann hat man sichs in der Nachbarschaft wahrscheinlich erstmal versaut - denn ich wohne hier nun mal in einem "Hundehaltergebiet" am Stadtrand.


    Die gute Dame verhält sich völlig inakzeptabel und redet das Verhalten ihres Hundes schön. Nicht nur sich selbst gegenüber, sondern auch dir.
    Also Anzeige erstellen und dann soll sich einer von der Hundestaffel mit der Dame unterhalten. Vielleicht kann er ihr das notwendige Fünkchen Rücksicht beibringen.

    Ich habe zwar keinen Mali, dafür aber mein Onkel und wir sehen uns recht häufig. Micah (also der Mali Rüde) kann mit so einer Situation wie von dir beschrieben unter Gehorsam damit umgehen. Soll also heißen, wenn mein Onkel Micah abruft, er den anderen Hund total ausblenden kann. Jedoch nur bis zu einer gewissen Grenze. Also anpöbeln, bedrängen, oder gar körperlich werden läßt sich Micah nicht gefallen. Da wehrt er sich kurz, aber heftig. Ob das ohne Verletzung passiert?? Ich weiß es nicht, hab noch nie nachgefragt und hab so eine Situation selbst noch nie erlebt. Die Toleranz gegenüber Hündinen ist wesentlich größer, als bei Rüden. Wobei im Falle eines Falles Micah es völlig egal ist, wenn einer Ärger braucht, dann kriegt er ihn.

    Ich würde das tun was möglich und sinnvoll ist. Ob ich jetzt mein Haus verkaufe und dann in eine teure Mietwohnung ziehe... wahrscheinlich eher nicht, außer es gibt dafür sinnvolle Gründe.

    Aber ich würde ein kleineres Auto fahren, oder vielleicht komplett darauf verzichten.
    Ich würde auch auf regelmäßige Besuche im Restaurant verzichten, auch beim shoppen würde ich mich stark einschränken.
    Ich würde vielleicht sogar das Rauchen komplett aufgeben, beim Essen sparen, Investitionen reduzieren

    Wenn kein Geld da ist, kann man auch keins ausgeben bzw. man sollte seine Lebensumstände so anpassen, damit es mit den Finanzen auf einen Nenner kommt.

    Auch meine Hunde können in bestimmten Bereichen verzichten. Die brauchen nicht jedes Monat ein neues Spielzeug und die würden auch mit einer anderen Futtersorte leben können.

    In einer finanziellen Notlage würde ich mich eher einschränken, als meine Hunde. Aber auch das hätte Grenzen.

    Ich würde jedoch keine Einrichtungen schädigen, nur weil ich mein teures Auto nicht verkaufen möchte, oder generell meinen eigenen Lebensstandard ändern will.

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    Bei BARF wird ja meist Getreidefrei gefüttert und mit nem Fleischanteil von über 70%.
    Meyer Zentek sieht das aber ganz anders und da gibt es eben Vergleichswerte, wohingegen das BARF nur auf diesen Fibeln basiert, aber nicht auf wissenschaftlich belegbaren Zahlen wie eben bei Meyer/Zentek mit den Bedarfswerten.


    ok, hab kapiert. War mir nur vorher nicht so ganz klar, was du meintest

    Ich habe zwei Barf-Bücher zu Hause und hab daraus ein paar ganz gute Informationen gezogen. Vor allem die Berechnung fand ich ganz gut. Ich habe auch das Ernährungsbuch von Meyer/Zentek zu Hause und habe auch hier ganz tolle Informationen rausziehen können.
    Dennoch füttere ich grundsätzlich anders. Es gibt gutes Trockenfutter, es gibt gutes Dosenfutter, es gibt roh (unabhängig vom Barf-Glaube z.B. 70/30, Getreide, Zusätze &Co.) es gibt gekocht und es gibt auch mal was vom Tisch.

    Ich finde es grundsätzlich nicht schlecht, wenn sich Leute die sich mit der Rohfütterung beschäftigen auch das ein oder andere Barf-Buch und andere Ernährungsbücher lesen. Ob man dann 100% daraus übernimmt, hängt von jedem selbst ab.

    Zitat

    Bei mir auch der Grund, weshalb ich frisch füttere

    Da scheint etwas an mir vorbei gegangen zu sein. Für mich ist roh - roh und gekocht - gekocht. So wie ich euch aber jetzt verstehe, gibt es einen deutlichen Unterschied von barf und frisch.

    Als ich den Titel gelesen habe, kam mir sofort folgendes in den Sinn:

    [youtube]

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    [/youtube]

    Sorry, aber ich konnte nicht anders :D