Beiträge von Lakasha

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    Und das ist es was Menschen schwerfällt...innerhalb von Sekunden von "böse" zu "uneingeschränkt freundlich" umschalten


    Dieses bemerkenswerte Verhalten ist glaube ich auch nicht in der Natur des Menschen so vorgesehen. Zumindest kenne ich niemanden der A zusammen sch... und im nächsten Moment freundlich und nett zum Kaffee einlädt.
    Und da liegt ja auch das Problem: es wird geschimpft, man ist aufgebracht der Hund bekommt das mit, man schimpft ewig weiter und man beruhigt sich eher langsam. Wenn dann noch ein Klaps oder eine Zeitung dazu kommt: wie wird der Welpe wohl reagieren.

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    so machen wir dass auch, ich komme mir manchmal schon leicht shizophren vor mit den plötzlichen umschwankenden gesten und betonungen meinerseits


    :D jep, in einem Moment noch Gewitterwolken und Blitze und im nächsten Blümchen und Schmetterlinge... aber es funktioniert, obwohl der Prozess bis dahin wirklich schwierig war. Zumindest für meine Person

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    Prinzipiell frag ich mich, ob eine körperliche Bestrafung nicht einen schnelleren Lerneffekt bringt


    :hilfe: - ich möchte jetzt nicht nein und nicht ja sagen - Fakt ist, daß es im richtigen Moment, in angepasster Intensität passieren muß, damit es nachhaltig wirkt. Die Kinderfinger auf der Herdplatte dürften genau diese Intensität haben. Noch dazu macht das Kind diese Erfahrung selbst. Wenn ein Hund so etwas ähnliches tun würde, würde er es auch nur einmal machen.
    Kann man das als Hundehalter auch so leisten??? Immer angepaßt und somit nachhaltig??
    Und es gibt genug Situationen wo man durchaus auf Alternativverhalten zurückgreifen kann. Noch dazu wo dein Welpe aufgrund seines Alters gar nicht anders kann.

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    Ich kenne so viele Hunde, die lachen sich schlapp wenn ich versuche sie sanft irgendwo wegzuschieben...die drücken dann einfach ein bisschen fester dagegen.
    Was mache ich denn dann?


    fester dagegen halten, das Bein plötzlich weg ziehen, mit dem Knie anstupsen usw. Da gibt es doch zig Möglichkeiten. Aber hier hast du einen konrekten Fall genannt, da kann, darf und sollte man solche Möglichkeiten erwähnen dürfen. Aber in dem Fall des TS..... ist es völlig unangebracht.

    Du hast ja grundsätzlich Recht mit deinen Aussagen, weil man kann eben nicht immer nur nett sein. Aber eine Zeitung zu benutzen, bei Stubenreinheit über nen Klaps nachzudenken..... ist völlig irrsinnig. Vielleicht sollte jemand einen separaten Beitrag zur allgemeinen Diskussion über Strafe aufmachen, weil hier ist es fehl am Platze. Da es sich hier um einen nicht stubenreinen Welpen handelt.

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    Ach das ist interessant! :???:

    So läuft das :-)[/quote]
    :headbash: - :doh: - ja genau so läuft das hier. Ach bin ich glücklich, daß meine Hunde nicht nachtragend sind

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    Aber die ART des Donnerwetters, die hier beschrieben ist, geht überhaupt nicht. Vor allem, wenn der Hund noch überhaupt weiß, wofür es Ärger gibt

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    als einige Male massiv auf den Hund einwirken und die Probleme sind gegessen?


    Weil hier eben DIE Gefahr besteht. Jeder versteht unter massiv etwas anderes und nicht jeder ist ein Hundeprofi, der im richtigen Moment angepaßt reagieren kann. Warum einem Laien zu etwas "massivem" raten, wenn er es doch nicht korrekt umsetzen kann?? Wenn es vielleicht gar nicht nötig und angebracht ist.

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    Ich stelle Regeln auf, führe jeden behutsam an die Regeln ran und wer sie verstanden hat und sich trotzdem darüber hinwegsetzt, der kriegt wirklich Ärger mit mir.
    Ist das so ein abwegiger Gedankengang???


    Jeder stellt Regeln auf, aber um diese Regeln auch wirklich umzusetzen muß man auch konsequent sein. Damit haben viele ein Problem. Klar, kann man nicht immer lieb und nett sein. Hunde sind das untereinander auch nicht immer, aber sollte man einem Laien wirklich zu X und Y raten, obwohl man weder Mensch, Hund und Situation kennt??

    Und wir reden hier nicht über Welpe zerbeißt das Sofa, sondern das ein Welpe auf den Teppich pinkelt, wo kurz vorher noch umgezogen wurde und Verständnis hat man keins, weil man keine 1.000 Euro für nen Teppich zahlen will.... da hört mein Verständnis auch auf.

    Ob nun Troll oder nicht: aber es gibt mit Sicherheit noch andere die in einer ähnlichen Situaton stecken:

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    In der neuen Wohnung liegt jetzt aber Teppich. Das Problem dabei, sie macht ohne Ankündigung jetzt auf den Teppich. Das ist ein Verhalten, daß ich absolut nicht dulden kann, weil ich keine Lust habe, irgendwann mal 1000 Euro oder so für nen neuen Teppich hier auszugeben

    Problem ist aber auch und dafür kann dein Welpe nichts, daß du erst kürzlich umgezogen bist. Vorher war da PVC, da hatte Welpe evtl. den Dreh bereits raus das man da kein Pipi drau macht. Jetzt in der neuen Wohnung, neue Umgebung, neuer Bodenbelag ist das nicht mehr so klar. Da heißt es einfach den Welpen besser beobachten und gleich rausgehen sobald er anstalten für Pipi macht.
    Da mußt du einfach Geduld beweisen und schneller reagieren, als dein Hund pinkeln kann.

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    Soviel Verständnis kann vielleicht auch der antiautoritärste Hundehalter aufbringen

    Das hat mit autoritär oder anti-autoritär nichts zu tun

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    Deswegen hab ich mich eben für nen Klaps + "Nein" entschieden.

    und hatte es schon Erfolg?? Wenn es funktionieren würde, dann müßte man es ja nur einmal anwenden müssen und Hundi wüßte somit gleich Bescheid: ich darf nicht auf den Teppich machen
    Ich würde da eher zu alten und bewährten Methode übergehen: nach jedem schlafen, fressen, trinken, spielen und Welpe immer gut im Auge behalten und sobald er Anstalten macht.... ab nach draußen und zwar umgehend.

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    Danke übrigens für den Tipp mit der Zeitung und daß man das nicht machen soll. So hatte ich`s noch gar nicht betrachtet

    Schön, daß dir die Diskussion weitergeholfen hat.

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    sag mal bist du noch zu retten

    aber sonst geht es dir noch gut, oder???

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    Jetzt zitierst du MICH und fragst ob man ihn deswegen mit der Zeitung haen soll??? NEIIIN soll man nicht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil!


    Nur weil ein Beitrag zitiert wird, heißt das ja noch lange nicht, daß man damit jemanden persönlich meint. Fakt ist aber, daß viele das mit der Zeitung heute noch machen und da finde ich es einfach wichtig mal entsprechend darauf hinzuweisen und dein Beitrag eignete sich dafür gerade super.

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    MAch dir doch die Mühe und lese was ich schreibe bevor du mich zitierst und total daneben antwortest!

    siehe oben.... man kann auch alles persönlich nehmen.

    Außer dir und dem TS gibt es noch genug Leute die hier mitlesen können. Vielleicht gibt es eine Person darunter, der darüber einfach mal nachdenkt.

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    Trotzdem distanziere ich mich von den "einem Welpen muss man alles durchgehen lassen, weil er ja noch nix weiß und ein Baby ist" - Beiträgen.


    Das ist korrekt, aber wie du selbst geschrieben hast

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    Ein Klapps gehört da m.M.n. nirgends rein. Ein Durchsetzten der Kontaktaufnahme schon.

    GGf. würde ich ein dauerhaftes Ignorieren meiner Person, seitens des Welpen (unwahrscheinlich, bei korrektem Aufbau, aber mal angenommen..) trotz aller anderen Versuche (locken, rennen, unmut etc.) schon mit Berührung bewirken.
    Da reicht ein "antippen" oder "daneben aufstampfen" allerdings normalerweise auch.

    Sollte man sich damit wirklich befassen und nicht auf andere Hundehalter hören und nicht alten Geschichten die was von der Zeitung o.ä. erzählen.

    Konsequentes Handeln und Strafe sind aber dann immer noch zwei paar Schuhe und darauf muß man einfach hinweisen.

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    Auch einem 15 Wochen alten Welpen (und gerade diesem) sollte man durchaus von Anfagn an "erklären" was man möchte/nicht möchte.
    Wie soll er es denn sonst lernen?


    Und deswegen muß ich einen Welpen mit der Zeitung bestrafen??? Hat der liebe Gott dort oben uns keine besseren Möglichkeiten gegeben, als einen Hund mit Zeitung & Co. zu strafen??? Wenn mir jemand etwas erklärt, erwarte ich einfach das er mich nicht bedroht und mir keine Gewalt antut. Ansonsten hat meine Aufnahme- und Lernfähigkeit ziemliche Grenzen und beim Hund ist es nicht anders.

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    Es gibt nichts auf was man warten sollte/muss, die Kommunikation mit dem Hundekind beginnt mit dem Einzug und dauert ein Hundeleben an - in JEDER Minute, die ich mit ihm verbringe.


    Und eine Zeitung oder anderweitige Strafe ersetzt MEINE Kommunikation mit dem Hund?? Ich würde doch erstmal verstehen wie Hunde lernen, was Alternativverhalten ist, was für Hunde normale Kommunikation ist und mir genau überlegen, was ich möchte und was nicht.

    Ich würde eher über konsequentes handeln nachdenken und nicht über "wann hole ich die Zeitung hervor".

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    Unerwünschtes Verhalten abbrechen, Welpen aus der Situation nehmen und auf das lenken, was er darf

    Ist doch ein völlig vernünftiger Ansatz und wer in Situation X konsequent genug ist, der wird auf Strafen verzichten können

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    Wenn er Pech hat, geschieht das erst so spät, dass wieder ein als unvermittelbar - da als bissig geltender Hund - sein Leben im Tierheim verbringen muss


    Und wenn der Hund noch mehr Pech hat, wird er ein ganzes Leben lang bei dieser Person bleiben

    Eine Hundeschule wäre der Rat schlechthin, aber die kostet natürlich Geld. Gibt es denn wirklich keine Möglichkeit zusammenzulegen??

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    Das Wichtigste wäre erstmal, dass er draußen auf seinen Namen hört, dass er kommt wenn man ihn ruft und dass er bei NEIN! etwas aus der Schnauze fallen lässt oder generell mit irgendwas aufhört, der nimmt nämlich alles mit was er auf dem Boden findet


    Viel wichtiger empfinde ich die Leinenführigkeit, wenn er zieht wie ein Ochse. Kuck mal hier:
    https://www.dogforum.de/leinenfuhrigkeit-t61549.html

    Der Beagle scheint viele Baustellen zu haben. Du solltest dich erstmal auf das wirklich wichtige konzentrieren, nämlich die Leinenführigkeit. In der Zwischenzeit könntest du dir ein paar Hundebücher besorgen und dich einlesen. Wenn er keinen Rückruf beherrscht, sollte er gar nicht von der Leine. Höchstens an der Schleppleine. Und all seine weiteren Baustellen sind nicht innerhalb von 3 Tagen zu beheben, vor allem nicht, wenn man keine Ahnung hat.

    Ich würde dir ganz dringend empfehlen mit deiner Familie zu sprechen und in eine Hundeschule zu gehen. Und Bücher über Hundeerziehung schaden auch nicht.