Ich habe seit einigen Wochen den Hund einer Freundin bei mir, der sich ähnlich wie dein Rocco verhält, nur lassen sich das meine Hunde nicht gefallen, also muß ich eingreifen und managen, sonst kloppen die sich mehrmals täglich.
Gefüttert wird zwar in einem Raum, aber mit der größtmöglichen Distanz. Der Afrikaner kann gerne knurren, aber sollte er es wagen zu einem anderen Futternapf zu hechten, dann schnapp ich mir das Bürschen. Ich hab eine Rappeldose gebastelt, das reicht ihm als Androhung völlig aus. Mittlerweile können die Hunde total friedlich in einem Raum gefüttert werden. Jeder bleibt bei seinem Napf und entfernt sich ohne Hektik davon und ohne einen anderen zu bedrohen.
Was Kausachen anbelangt ist es ganz ähnlich. Wenn er meint Lucky seinen Knochen zu klauen, dann muß er mit den Konsequenzen rechnen. Zu Beginn habe ich ebenfalls getrennt gefüttert, ohne ihn angeleint. Denn dieses Verhalten ging allein von ihm aus. An Akasha traut er sich überhaupt nicht ran, höchstens wenn sie sich davon entfernt.
Im Weg rumliegen und die anderen bedrohen.... das habe ich auch gleich unterbunden. Es gibt feste Plätze, wer ruhen möchte, der kann sich dahin zurückziehen. Das hat zwar einige Zeit gedauert, aber es funktioniert mittlerweile hervorragend.
Beim Verlassen des Hauses hat der Idiot gerne mal in meine Hunde getackert. Da haben wir auch ne Regelung finden müssen, gleiches beim Auto fahren, oder wenn wir zu Besuch sind usw. Seitdem er "Nein" verinnerlicht hat, ist das alles kein Problem mehr und selbstverständlich hat er sich mittlerweile eingelebt und weiß wie der Hase läuft. Aber bis dahin habe ich Situationen gemieden bzw. langsam herangeführt und inakzeptables Verhalten unterbunden.
Die Hunde dürfen gewisse Dinge selbst regeln, ich bin da auch völlig dafür, denn die Hunde verstehen sich untereinander ohnehin besser, als das ich alles regeln könnte. Es gibt aber auch Dinge da kann ich einfach keinen Selbstläufer dulden, da haben sich die Hunde an gewisse Regeln zu halten.