Beiträge von Lakasha

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    Könnt ihr mir vielleicht sagen, woran es liegt, dass mein Hund bei manchen Hunden wirklich ordentlich und sauber kommunizieren kann und bei manchen klappt es überhaupt nicht?


    Das würde mich bei Akasha auch oft interessieren. Ich weiß, daß sie gerne unsichere/ängstliche Hunde mobbt und da habe ich den Dreh mittlerweile schon recht gut raus und kann sie entsprechend sichern oder bremsen. Aber manchmal ist es mir ein Rätsel warum sie auf Hund X so und so reagiert. Von Hund A läßt sie sich Frechheiten bieten, da würde es bei Hund B umgehend knallen. Manche Hunde ignoriert sie total toll und andere will sie dann fressen.

    Ich solchen Situationen würde ich gerne mal ein ernstes Gespräch mit ihr führen, was da eigentlich hinter den Falten vor sich geht.

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    @ Lakasha : Guckst du Avatar - das ist unser Familien"kampf"hund ;)


    Ahh ok.... hätte ja sein können, daß deine Tochter noch nen eigenen Hund hat ;)

    Das "Problem" in diesem Falle ist halt, daß der hier genannte Hund in München zu den Listenhunden zählt und damit fällt im Regelfall die städt. Wohnungsbaugesellschaft raus, weil eben sog. Kampfhunde nicht genommen werden.

    München ist in Sache Miete echt teuer. Wer hier nicht ausreichend verdient, oder mit dem Partner zusammen wohnt, tut sich echt schwer. Wenn ich manchmal so in anderen Städten nach Wohnungen kucke, dann bin ich danach echt deprimiert. ;)

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    Der Tipp mit den Wohnungsbaugesellschaften ist gut, meine Tochter hat z.B. bei der Wohnbau GmbH Erfolg gehabt (nach monatelanger erfolgloser Suche). @DANKE MUCCI, war DEIN Tipp.

    Hat deine Tochter einen Listenhund??? Würde mich echt interessieren, weil bei beiden Gesellschaften die Haltung von sog. Kampfhunden ausdrücklich verboten ist.

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    Kenn mich da nicht aus, aber kann die ARGE einen ungeachtet dieser Umstände einfach ins Ungewisse schicken, damit wieder jemand aus der Statistik verschwindet?


    Ich glaube Ausnahmen gibt es nur bei schulpflichtigen Kindern. Aber Haustiere, Beziehungen & Co. spielen keine Rolle, da zumutbar.

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    Außer man hat einen Hund, dessen Lebensaufgabe es ist, buchstäblich in einen reinzurkriechen


    Igitt, wer will das schon ;) :p aber klar, ein solcher Hund braucht vielleicht weniger Führung.

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    Spätestens dann, wenn ganz normales Hundeverhalten nicht mit dem menschlichen Alltag kompatibel ist, muss ich führen.


    :gut: :gut:

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    dafür wohnt man dann aber im Kaff aufm Land und braucht für fast alles ein Auto ..und es ist halt ned München :D Ich würd' nicht im Münchner Umland wohnen wollen, weder allein noch mit Hund :xface:


    Ha, das allein würde mich gar nicht stören, obwohl ich hier in MUC soviel wie möglich mit den Öffentlichen fahr. Also zumindest privat.

    Mich würde höchstens die Fahrt zwischen Heim und Büro total fertig machen. Mein Ex hat mal einige Zeit in Peißenberg gewohnt und ich bin da öfter hin- und her gependelt. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll, weil Stau, Stau und nochmals Stau.....


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    Denn, wir sind das Naherholungsziel der Münchner - weils bei uns einfach schön ist


    Angeber :-P

    Und Richtung Weilheim ist mit Hund eh schöner und entspannter, als hier in München. Und vor allem ist es außerhalb auch günstiger. Hier in München zahlt man echt viel Geld für so ne Bruchbude und mit Hund ist es zudem auch noch verdammt schwierig.

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    ich möchte aber keinen Hund, der von mir geführt wird, sondern einen der auch selbständig denken kann und es auch tut


    so ein Quatsch

    Du willst also keinen Hund der von dir geführt wird? Aber du tust das doch jeden Tag. Du führst deinen Hund durch den menschlichen Alltag, in dem dein Hund alleine kaum bestehen könnte. Er braucht also Führung um sich in dieser, für ihn verwirrenden Welt, zurechtzufinden.
    Deswegen ist ein Hund immer noch ein selbstständiges und denkendes Lebewesen. Der eine mehr, der andere weniger. Und gerade selbstständige oder "problematische" Hunde brauchen ein gewisses Maß an Führung

    Jeder Hund braucht also Führung, einen Menschen der ihm zeigt wie die Welt funktioniert, sozusagen den Fels in der Brandung der einem Sicherheit gibt und auf den man sich verlassen kann. Was Hunde anstellen, wenn sie keine Führung genießen.... sehen, kennen und lesen wir jeden Tag.

    Und Führung hat auch nur bedingt etwas mit Dominanz zu tun. Ich führe z.B. meine Mitarbeiter auf einer humorvollen und freundlichen Ader. Jedoch komme ich nicht drumherum auch mal den Chef raushängen zu lassen, weil es in der Situation einfach angebracht ist. Und genauso handhabe ich das mit meinen Hunden auch. Ich pflege eine freundliche, kameradschaftliche Beziehung zu ihnen, jedoch muß ich die Hunde täglich führen, oder anleiten, damit wir den Alltag ohne Probleme und Zwischenfälle bestehen.
    Schon allein die Erziehung ist ein Werkzeug zur Führung. Denn Führung ist nichts anderes als leiten und anleiten.

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    Ich würde es bei den Wohnungsbaugenossenschaften und -Gesellschaften (da zahlt sich Hartnäckigkeit aus...also ruhig öfter mal vorbeischauen und ganz lieb nachfragen) probieren. Dort wird meiner Erfahrung nach am wenigsten zwischen großem und kleinem Hund unterschieden


    Ansich eine gute Idee, weil die Wohnungen z.B. von Gewofag oder GWG noch bezahlbar sind, da gefördert. Allerdings sollte man bzgl. der Hundehaltung sich Alternativen offen halten. Einer Freundin wurde die Haltung ihres Bullterriers untersagt, obwohl Negativzeugniss vorlag.
    http://www.gewofag.de/us/start.asp?page=48
    http://www.gwg-muenchen.de/wp-content/upl…Journal_169.pdf

    Der Cane Corso ist in München wie bereits erwähnt nur Kat. II und nach Negativzeugnis ist die Haltung ansich kein Problem mehr. Allerdings wird die Wohnungssuche echt schwierig. Für eine bezahlbare Wohnung mittlerweile fast unmöglich. Einfach wird es auf jeden Fall nicht.

    Hundesitting hingegen dürfte eher weniger ein Problem sein. Ich kenne viele die betreuen jeden Hund, vorausgesetzt er ist kein blinder Raufer, oder sonstiger Problemhund.

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    Dito - und damit erhält man sich im Zweifelsfall auch das gute Sozialverhalten der eigenen Hunde, die sich nicht mit jedem dahergelaufenen Irren auseinandersetzen müssen


    :gut:

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    ich mein ich blocke auch nicht jeden hundekontakt ab..aber grundsätzlich lasse ich alle drei zusammen niemals nie zu einem mir unbekanntem hund..einzeln und nach absprache..warum nicht..aber ansonsten nein

    :gut:

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    Dann lebe ich auf einem anderen Planeten

    Nö, auf nem anderen Planeten sicher nicht, aber vielleicht in einer Gegend wo ein bißchen mehr Hundeverstand, oder generell ein größeres Verantwortungsgefühl herrscht. Wenn auf mich aber 4 große, unangeleinte Hunde zurasen, sorry, aber dann rutscht mir das Herz nicht nur in Hose. Und wenn ich dann erleben muß, daß mein Rüde von zwei Riesen in den Boden gedrückt wird und keiner aufgibt, obwohl er sich schon unterwirft.... da ist dann bei mir Schluß mit lustig.

    Das ist nur eine von vielen gemachten Erfahrungen, warum ich z.T. sehr massiv bin was Hundebegegnungen anbelangt. Lucky wurde als Junghund aus dem Spiel heraus schwer verletzt, lag einige Tage in der Klinik und war danach für Monate ein absolutes Frack was Hundekontakte anbelangte.

    Soll aber nicht heißen, daß meine Hunde überhaupt keinen Kontakt zu anderen Hunden haben, aber diese wähle ich eben sehr sorgsam aus, oder spreche das mit dem anderen Halter ab. Und da dürfen meine Hunde auch ganz klar Stellung beziehen, wenn ihnen etwas nicht paßt. Es gibt aber einfach eine Grenze.
    Und wenn trozt meiner Bitte der Fremdhund nicht gesichert wird, dann sehe ich mittlerweile rot, weil ich brauche nicht nochmal einen Hund der nicht aus der Narkose erwachen will. Nein, danke