Beiträge von Lakasha

    Akasha hat heute morgen zum ersten Mal gehumpelt. Bei uns hatte es heute morgen -12 dazu schneit es leicht. Zuerst hat sie hinten rechts gehumpelt, dann vorne links, dann mal wieder hinten rechts. Sie ist dann immer stehen geblieben, hat die entsprechende Pfote gehoben und ich hab dann nachsehen können.

    Ich nehme stark an, daß es der Schnee zwischen den Ballen ist/war. Nach einer kurzen Massage war alles ok und sie lief wieder ganz normal weiter.

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    Eine Hündin, die neben Rüden liegt, kriegt mehr Testosteron und ein Rüde zwischen Hündinnen mehr Östrogen.

    Akasha muß von kleinen Rüden umzingelt gewesen sein im Mutterleib ;) ;)

    Akasha hatte 7 Geschwister, darin gab es nur 3 Hündinen inkl. Akasha. Ich weiß zumindest von einer Schwester, daß diese Akasha sehr ähnlich ist im "dominanten Verhalten"

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    wenn rüden zahlenmäßig überlegen sind (dominant) und die zahlenmäßg subdominanten (in der unterzahl) hündinnen im mutterleib durch rüden von einander abgetrennt waren (rüde liegt neben hündin, nac h der hündin folgt ein rüde), ist das testosteron auch stark auf die mädels übergegangen und sie benehmen sich rüdenhafter (stärkeres imponierverhalten, markieren, stärkeres wettbewerbsverhalten).
    kastriert man eine solche hündin dann auch noch, verstärkt sich das testosterongesteuerte verhalten enorm.

    So hat das meine Oma bei ihren Doggen auch immer erklärt.

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    Ich weiß nicht, was nun richtig ist. Es die beiden wirklich unter sich ausmachen lassen, oder eingreifen? Ich meine, Thy ist manchmal vollkommen fertig, will sich so paar min keinen Meter bewegen und Paul zwickt in alles, was er bekommen kann. Po, Hinterläufer, Rücken.... und macht dabei einen riesen Lärm.
    Selbst wenn Thy sich auf den Rücken legt, interessiert es Paul so überhaupt nicht. Er weiß offensichtlich genau, dass er das mit Thy machen kann.


    Noch so ein Mobber ;) Wie Sleipnir schon geschrieben hat: konditioniere ein Nein und unterbinde Puals verhalten, wenn er in die Richtung "dich mobb ich bis zum bitteren Ende"
    Du kannst Paul auch immer aus der Situation nehmen, ihm selbst ne kurze Auszeit gönnen und wenn er sich wieder etwas beruhigt hat, dann kannst du ihn wieder freigeben.

    Wir gehen auch alle raus, obwohl ich meine Zeiten etwas verkürzt habe und dafür ne Runde extra als Ausgleich drauflege. Die Begeisterung hält sich in Grenzen :roll:

    Und hier tragen alle Mäntel, einer aus gesundheitlichen Gründen und zwei weil kurzhaarig und ohne Unterwolle. Bei zweistelligen Minusgraden kenne ich da kein pardon

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    aber unsere Mitmenschen scheinen allzu oft zu denken, Hunde und deren Halter müssen alles wollen und gut finden, was sie gerade wollen und gut finden. Ja, das nervt oft genug


    Jep, vor allem weil die lieben Mitmenschen grundsätzlich vergessen, daß es sich um das Eigentum anderer handelt. Bei div. Gegenständen ist das voll akzeptabel, aber bei Hunden und Kindern hört das Denken irgendwo auf.

    Aber wehe, der Hund wagt es sich nicht anfassen zu lassen, oder droht sogar mal mit bellen und knurren... welch fürchterliche Bestie.

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    Ist es schlimm, dass mein Hund sich nicht von jedem fremden Menschen anfassen lässt?
    Ist es ein Anzeichen von mangelnder Erziehung oder Sozialisation wenn mein Hund sich eben nicht jedem in die Arme schmeißt, den sie nicht kennt?
    Sollte ich dieses Verhalten in irgendeiner Weise unterbinden oder versuchen zu ändern?


    Nein, es ist nicht schlimm sich nicht von jeder ungewaschenen Hand betatschen zu lassen. Ich für meinen Teil bin ganz froh, daß sich Akasha nicht von jedem anfassen läßt und lieber das Weite sucht.
    Immerhin ist es mein Haustier und nicht der Streichelzoo der Bevölkerung.
    Für mich ist deine Hündin völlig normal. Warum sollte sich ein Hund jedem Fremden anbiedern :???:

    Für mich ist wichtig, daß die Hunde sich anfassen lassen, wenn sie von mir ein ok bekommen. Das ist z.B. beim TA sehr wichtig.

    Und denk dir nichts, ich werde auch oft genug gefragt, ob Akasha schlechte Erfahrungen gemacht hat, oder ob sie aus dem Tierschutz kommt.

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    Ist mein Mann dabei, verschlechtert sich die ganze Sache mit dem Benehmen erheblich.


    Naja, wenn jemand aus meiner Familie dabei ist, benehmen sich die Hunde auch anders. Da sind sie dann aufgedreht und übermütig und man muß natürlich zeigen was man für ein toller Hecht ist ;)
    Da hilft entweder regelmäßig gemeinsam laufen und trainieren, oder die Kröten einfach so nehmen und sein bestes geben

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    Was mich verzweifeln lässt (ich fürchte das habe ich nicht ordentlich beschrieben) ist, dass mein Mann sich immer mehr aus der Sache zurückzieht. Er geht nicht mehr mit ihr raus - weil sie bei ihm höllisch zieht. Er übt nichts mehr mit ihr, weil er schmollt und mir vorwirft "er mache ja eh alles falsch".
    Machen wir etwas zu dritt, bringt er eine sehr negative Erwartungshaltung mit, durch die ein schöner Sonntagsspaziergang schnell zu etwas Unangenehmen wird.


    Da kann man nicht mehr machen als mit ihm reden, nen Weg finden ihn doch noch zu motivieren. Immerhin ist das Verhalten des Hundes auf seine Unfähigkeit zurückzuführen. Von nichts, kommt nichts.
    Vielleicht solltest du nochmal mit ihm reden. In einem geeignetem Moment, mit den richtigen Worten......

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    "Wir" wollten den Hund. "Wir" wollten ihn gemeinsam grossziehen.


    Das ist wie mit Kindern. Die Kinder wollen nen Hund und die Eltern bleiben darauf hocken.
    Entweder du leitest entsprechende Schritte ein und machst deinem Mann die gemeinsame Verantwortung bewußt, die ihr eingegangen seid. Oder aber die findest dich damit ab und siehst den Hund als DEIN. Und er geht halt nur noch zur Urlaubs- bzw. Krankheitsvertretung mit dem Hund raus.

    Generell ist es eine verzwickte Angelegenheit. Du mußt wissen wie man am Besten mit deinem "Problemkind" umgeht und ob es überhaupt Sinn macht. Da können wir hier nicht helfen.

    Naja, das ist oft ein leidiges Thema - das man erst den Partner erziehen muß ;)

    Den Rat schlechthin kann ich dir nicht geben. Höchstens, daß du dich beim Hund durchsetzt. Also kein Leine ziehen, sitz heißt sitz usw. Du mußt deinem Hund gegenüber einfach konsequent sein, nur wenn du den längeren Atem hast, wird dein Hund zumindest dir gegenüber sich auch entsprechend benehmen.

    Hunde können sehr gut unterscheiden, bei wem was durchgelassen wird. Mein Freund ist eher der lockere Spielkumpel, den zwar die Hunde sehr lieben, aber im "Ernstfall" ..... was willst du überhaupt

    Ich würde wohl das unerwünschte Verhaltens meines Mannes ignorieren und dafür meine Wünsche beim Hund konsequent verfolgen und durchsetzen. So lernt deine Hündin ganz schnell zwischen dir und deinem Mann zu unterscheiden.